Es gab zuviel Essen: Nudeln, Vollkornnudeln, 3 Soßen… 1 DVD … und ahhhh… ich kann nicht mehr…

Es gab zuviel Essen: Nudeln, Vollkornnudeln, 3 Soßen… 1 DVD … und ahhhh… ich kann nicht mehr…

…und ich bin es auch. Denn ganz plötzlich gibt es ein neues Album mit dem seltsamen Namen „Die Tiere sind unruhig“ von Kante in den Läden. Naja noch nicht, aber am 4. August. Und zur Einstimmung haben die Jungs fünf kleine Videopodcasts ins Internet gestellt, die den Schaffensprozss im Studio zeigen und sehr intime Interviews mit den Bandmitgliedern zur Genese des Albums, den Schwierigkeiten und den schönen Dingen. Und man kann schön erkennen wie eine Band wieder zu sich und durch Jammen zu einen frischen Sound gefunden hat. Denn das, was man ausschnittsweise zu hören bekommt, klingt so gar nicht mehr nach Zombi, sondern wesentlich spontaner, frischer, ja gar rockiger. Auch die erste Singleauskopplung „Ich habs gesehen“ zeigt, wohin es auf dem Album gehen wird. Auf jedenfall besser als das, was Blumfeld vor drei Monaten abgeliefert haben. Die „Verbotene Früchte“ hat mir einfach nicht gefallen.
Und aus Vorfreude, dass es bald neues zu hören gibt, habe ich das Albumcover bzw. das Tourplakat der letzten Tour im Flur aufgehängt. Mal sehen wie Ani das findet.

Review bei plattentest.de
Thomas Bernhard ist ein österreichischer Schriftsteller, der schon seit längerem tot ist. Eigentlich fehlt er niemanden, weil er nur schimpfen, herumgranteln und deprimieren kann. In seinem bekanntesten Buch der Untergeher zum Beispiel dreht er Glenn Gould einen Strick daraus, so gut Klavier spielen zu können.
Wahrlich kein angenehmer Charakter ist dieser Thomas Bernhard. An unserer Zeit hätte er wohl Gefallen gefunden und gebloggt, täglich… oder eine Bildkolumne geschrieben. Schlimmer als Franz Josef Wagners Gekotze kann es in einer Kolumne ja nicht mehr kommen. Darum haben wir uns entschieden, Thomas Bernhard wiederzubeleben. Marcus alias Urbandesire hat uns dafür ohne grosse Fragen Platz auf seiner Domain eingeräumt. Danke.
Genug der Vorrede, hier ist der Link zum (beinahe) täglichen Herumgranteln am Weltgefüge:
Um mich vordringenderen Aufgaben zu drücken, erledigt man gerne eher sinnlose und unwichtige Dinge. Man sortierte die CD-Sammlung, durchforstet die Textdokumente auf dem Rechner, installiert Programme oder updatet einfach mal den kompletten Computer.
Ich habe meinen Kleiderschrank aufgeräumt. Zugegeben es war wirklich notwendig. Ich habe seit Monaten alles nur hineingeschmissen, zuletzt gestopft.
Als Kind wird einem ja immer eine gewisse Grundordnung mitgegeben. Pullover auf einen Stapel, T-Shirts auf einen Stabel, Socken paarweise sortieren, Hosen möglichst aufhängen, Jeans dürfen auch zusammengelegt werden, Unterhosen separat gelagert usw. Ja, man bekam diese Regeln zum ersten Mal zu spüren als die Klamotten für den bevorstehenden Schultag nicht mehr von Mami rausgelegt wurden.
Aber auch als ich älter wurde und meine Klamotten auch nicht mehr von Mami kaufen ließ, behielt sie, da sie die Wäsche machte und ich noch bei ihr wohnte, die Macht im Kleiderschrank. Erst in der letzten Zeit kurz vor meinem Auszug packte verlor sich das Nestfluchtsyndrom und sie legte die Sachen nur noch gestapelt auf meinen Zimmertisch.
Seit ich nun ausgezogen bin, muss ich mich selbst drum kümmern. Naja und man kennt das ja, wenn dann mal gewaschen wurde, werden die ungebügelten Sachen einfach von der Wäscheleine in den Schrank sortiert geschmissen. Was dann in der Endkonsequenz zu einem nicht mehr überschaubaren Chaos führt. Das morgendliche Ankleiden wird zur Qual. Man findet ja nichts mehr. Als ich meine 15 Hemden sah, wusste ich, dass es soweit war. Ich musste bügeln und das bei 35° Celsius Außentemperatur. Doch ich habe es geschafft, dem Kleiderschrank samt Inhalt geht es wieder hervorragend. Und deshalb habe ich beschlossen, dass das Motto meiner nächsten Party: BÜGELN lautet!
Bei einer Bügelparty bringt jeder einfach ein bisschen Bügelwäsche mit und bei entspannter Musik, leckeren Cocktails, einigen heißen Bügeleisen und schicken Bügelbrettern bügeln wir bis tief in die Nacht.
Wer will kommen?
Ich hatte ja letztens geklagt, wieso ich mit Mobilfunkanbietern auf Kriegsfuß stehe. Trotzdem habe ich einen Vertrag. Der Trick ist, dass Ani diesen für mich abschließt und die Rechnungen von meinem Konto abgebucht werden. Sie erhält dafür auch das Handy. Denn nur mit Prepaid, könnte ich nicht leben.
Jetzt will aber Ani bei dem neuen Vertrag ein ganz spezielles Handy, was aus erläuterten Gründen nicht bei den großen Mobilfunkanbietern im Sortiment ist. Deswegen muss man auf kleiner Anbieter zurückgreifen, die Wiederverkäufer von verschiedenen Verträgen der Netzanbieter sind.
Meine Wahl viel auf einen der vielleicht beliebtesten Handyverträge unter Studenten. Den Time And More Web Student. Das bedeutet: Für 12 Euro monatlich 50 Freiminuten und 150 Frei-SMS, die auch noch, wenn sie nicht aufgebraucht werden, in den nächsten Monat übertragen werden. Das „web“ im Vertrag bedeutet, dass die Rechnungen einem nur als pdf-Datei zugeschickt werden und man im eplus-Portal alles verwalten kann. Problem ist, dass die digitalen Rechnungen nicht rechtskräftig sind. Sie dienen nur der Information.
Als „Ich leb‘ Online“-Mensch aber trotzdem genau das Richtige für mich. Da ich ja eh festgestellt habe, dass es Mobilfunkanbietern egal ist, ob Kunden Probleme mit ihren Rechnungen haben.
Also fix zum Reseller (den ich jetzt nicht namentlich nenne, um irgendwelchen Verfügungen und Anzeigen vorzubeugen) … Vertrag ausgewählt, Handy ausgesucht, alles ausgedruckt und auch wirklich diesen TaM 50 Web Student-Vertrag schriftlich festgehalten. Alles per Post abgeschickt und nach 1 Woche war das Handy mitsamt dem vom Anbieter unterschriebenen Vertragspapieren bei uns.
Nur mit dem kleinen Unteschied, dass aus dem TaM 50 Web Student (für 12 Euro) eine TaM 50 ohne Student mit Option 100 SMS (für 25 Euro) geworden ist. Anbei lag noch ein Zettel, der mitteilte, dass man sich online bei Eplus anmelden muss, um den Vertrag zu ändern (+ nochmal 25 Euro Anschlußgebühr). Erst dann würde die bestellten Konditionen erfüllt werden können. Diese Information hätte ich aber gerne vorher gehabt.
Mhh.. das kann ja eigentlich nicht wahr sein. Die haben einfach unsere Angaben im Vertrag geändert. Ein Anruf bei der Hotline ergab, dass dies normal sein und wir beim Kauf auf der Website darauf hingewiesen wurden. Ich habe da aber definitiv alles gelesen und hab auch bei meinen jetzigen Nachforschungen nichts darüber erfahren, dass wir erstmal einen anderen Vertrag bekommen und nochmal gut 30 Euro draufzahlen müssen, um die angepriesene Ware zu erhalten.Wir teilten den verdutzten Damen an den Hotlines mit, dass wir aber auf keinen Fall die anfallenden Kosten für die SMS 100 Option (10 Euro pro Monat) übernehmen werden, da wir diese nachweislich nicht bestellt hatten. Wir sind so verblieben, dass wir nach der ersten Rechnung, diese evt. an die Frma weiterleiten und diese dann die zusätzlich entstandenen Kosten auf mein Konto zurücküberweisen.
Ich versteh‘ leider aber immer noch nicht, wie sowas passieren kann. Frechheit.
Überall Betrüger…. überall.
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