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Warten

So Kinder, eigentlich müsste hier jetzt eine kleine Review vom gestrigen Boysetsfire-Konzert stehen. Ich gehe jetzt aber erstmal in die Bibliothek ein wenig lernen… und werde den musikalischen Gelüsten erst heute Abend nachkommen… vielleicht macht ja der Jojo eher was…

bis dahin

UPDATE: Ihr müsste euch noch ein bissel gedulden. Bin jetzt zu müde für eine adäquate Einschätzung. Also bis morgen.

UPDATE 2: Das Warten hat ein Ende. Ich habe die Konzertreview soeben beendet. Hier zu finden: KLICK

Der beste ALPHABLOGGER Thüringens hat Geburtstag

… und aus diesem Grund, weil ja der beste Alphablogger Thüringens auch einen Drawn-Blog betreibt, gibt es hier auf urbandesire.de einen historischen Tag. Der erste Drawneintrag seit August 2004.

beetlebumgeb.jpg

Happy Birthday Beetlebum, du alte Kackbratze… (ich hoffe das erscheint jetzt in den Trackbacks). Hier auf urbandesire.de denken zwei an dich und wünschen dir Gesundheit, Erfolg und die blogisierte Weltmacht. Bis heute Abend. bsf. 😉

Die armen Tschechen.

Thüringern ist dieses Phänomen meistens unbekannt, da sie ja Mitteldeutsche sind. Aber alle anderen, die an irgendeinem Rand von Deutschland wohnen, kennen es: Mal eben schnell ins Nachbarland fahren, um dort die landestypischen Vorzüge zu genießen. Wer im Osten von Deutschland wohnt, hat da wahlweise nur 2 Ziele: Polen oder Tschechien. jupi

Man nutzt es dann, um sich mit diversen Konsumartikeln einzudecken. Naja und unter Umständen auch mit Lebensmitteln, wie dem Lieblingsmultivitamisaft von Ani der Marke „Jupi“, der in geräumigen 2 Literflaschen verkauft wird (Ein Trend, der in Deutschland leider zum Aussterben verdonnert worden ist.). Beliebt sind außerdem harter Alkohol und natürlich das zollfreie Mitnehmen einer ganzen Stange Zigaretten für einen für deutsche Verhältnisse niedrigen Preis. Auch ist es sehr praktisch in Tschechien zu essen, da ein komplettes Mittagessen (Hauptspeise, Nachspeise, Getränke) für eine vierköpfige Familie meist unter 15 Euro bleibt.
Die Gründe sind somit bekannt. Die Preise sind einfach wesentlich niedriger. So hat z.B. direkt 20 Kilometer hinter der deutschen Grenzen ein GLOBUS aufgemacht, der nicht nur den Zweck besaß, tscheschiche Kunden, sondern vorallem deutsche Kunden aus dem Nachbarland anzulocken.

Die Problematik der manchmal doch recht langen Anreise wird durch wiederum günstige Benzinpreise vereinfacht und abgewandt. Auch wir als Sachsen haben Bekannte und Verwandte, die es als erfüllend empfinden in Tschechien zu sparen. So fahren Flohs Großeltern regelmäßig „nach drüben“, um sich und uns mit diversen Produkten der tschechischen Märkte zu versorgen. Letztens staunte ich nicht schlecht als ich echtes tschechisches Klopapier in die Hände an den Hintern bekam und da fiel mir ein weitaus größeres Problem der tschechischen Produkte auf:

Die tschechischen Klopapierrollen sind einfach viel zu klein.

klorollen
Auf dem obigen Bild seht ihr links eine tschechische und rechts zum Vergleich eine deutsche Standardrolle. Naja wer hat jetzt mehr vom Wischen? Liegt das jetzt daran, dass die Tschechen einen kleineren Hintern haben, dass sie weniger brauchen, um sauber zu werden oder sind sie einfach sparsamer? Irgendwelche Ideen?
Ich jedenfalls werde meine Schwiegergroßeltern darum bitten, dieses Produkt von der Einkaufsliste zu streichen, da aufgrund der Größe ein Sparen, im Vergleich zu den deutschen Pendants, nicht möglich sein wird.

Fleischkuchen

Es gibt ja Fleischkuchen. Man schmeißt da Zwiebel und Karotten rein und … natürlich auch Hackfleisch. Das ganze ist dann eher lecker.

Meine Mitbewohnerin wollte zur positiven Beendigung ihrer Famulatur ihren lieben Kollegen einen Kuchen backen. Es sollte ein Nuss-Aprikosen-Kuchen werden. Ursprünglich waren zwei Kuchen geplant, aber als sie meinte, dass der Teig für zwei Kuchen nicht ausreichten würde, packte sie alles in einen. Als ich mir die Geschichte ansah, stellte ich fest, dass hier wieder ihre Affinität herauskam, einfach zuviel zu nehmen. Der Teig war so dick (schon bevor sie den Rest mit reinklatschte, um danach Nuss und Aprikose hinzuzufügen), dass als der Kuchen im Ofen war, der Teig im inneren nicht durchgebacken werden konnte, ohne außen zu verbrennen.

Kurz um, der Kuchen schmeckte zwar, so wie er schmecken sollte (vielleicht ein bisschen zu süß, da auch hier wieder ihre Affinität zuviel des Guten (Zucker) in den Teig zu geben zuschlug), aber er sah aus wie ein Kuchen der aus Hackfleisch bestand. Hier der Beweis:

fleischkuchen

Naja sie backte dann noch unter meiner Anleitung (ich hielt sie viermal davon ab, vom Rezept abzuweichen, um die Menge und Anzahl der Zutaten zu erhöhen) eine klassischen Rührkuchen… der wurde was und die Kollegen haben sich gefreut.

Mahlzeit.

Der Lektor renoviert das Fotoarchiv

Heute mal wieder ein sinnlos Beitrag:

Das Akrützel zieht um. Zwar ist das neue Büro nur knapp 40 Meter vom alten entfernt, aber immerhin. Somit ist es auch Zeit mal ein wenig auszumisten. Was haben wir denn da alles gefunden: Zum einen bergweise alte Zeitungen von „befreundeten“ Studentenzeitungen. Die doppelten Ausgaben werden jetzt alle mit einem freundlichen Gruß zurückgeschickt.

Aber auch 4 Kisten voller Dias mit Vorlesungsfolien und technischen Erklärungen, diese werden in den nächsten Tagen dem Archiv der FSU zugeführt. Mal sehen, ob die sowas haben wollen.
Naja und ich hab den Auftrag bekommen, aus dem Müll der Redaktion noch Geld zu machen. Deswegen bevölkert seit ein paar Tagen diverser Ex-Redaktions-Müll das Auktionshaus ebay. Mal sehen was draus wird.

fotoarchivTja und als Letztes wäre da dann noch das Fotoarchiv. Es stand immer im frischen militärgrün und quitschend in der Ecke. Jetzt ist es umgesprüht vom Lektor persönlich. In einem kräftigen dunkelrot mit Kästen in frischem himmelblau. Aber irgendwie frage ich mich schon, was damit noch passieren soll. Der Workflow des Entstehens einer Zeitung hat sich geändert. Man baut neue digitale Archive auf. Redakteure werden abgestellt, um die alten Bilder einzuscannen. Neue Fotos entstehen meist digitial (Klingsor stellt da mal die Ausnahme dar), um den Arbeitsprozess zu verkürzen. Wenn dann nun mal alle Bilder eingescannt, getaggt und archiviert sind, was macht man dann mit so einen schönen Archiv?

Irgendwie ist es traurig.

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