urbandesire

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Kategorie: Allgemein (Seite 52 von 77)

Die alten Einträge

Ich habe gestern in einem Anfall von Wahnsinn meine Blogger-Historie vervollständigt.

Bevor dieses WordPress-Weblog unter der URL www.urbandesire.de entstand, gab es im Zeitraum von August 2004 – Juli 2005 ein Tagebuch auch mit dem Namen urbandesire unter www.wasistjetzt.de

Damals hatte ich keine Ahnung vom CMS usw., deswegen waren die Seiten statisch und alles per html (bzw. mit Frontpage) selbst gecodet. Ich hatte immer vor diese Einträge noch nachträglich in den Blog zu überführen. Dieser Auftrag ist nun ausgeführt. Und die Einträge sind für immer in der Datenbank festgehalten.
Man findet die noch relativ „schlechten“ Posts im Archiv in der entsprechenden Zeit oder unter der Kategorie: Die alten Einträge.
Viel Spaß beim Schmöckern in der guten alten Zeit.

Wie man Napoleon füttert

Viele Napoleon-Lippfische (Cheilinus undulatus) finden einen tragischen, unnötigen Tod, weil sie von Touristen mit Bananen gefüttert werden. Das muss nicht sein. Die Mägen von klassischen Hausschweine (Sus scrofa domestica) reagieren weitaus unempfindlicher auf geschälte Bananen. Allerdings ist auch hier Obacht geboten: In Frankreich ist es gesetzlich verboten, einem Schwein den Namen »Napoleon« zu geben.

Ein typischer Napoleon-Lippfisch

Tooltime – – – flickrtools

Es ist mal wieder Zeit für Tooltime: Wie man vielleicht weiß, bin ich ein großer Freund und Verfechter von flickr. Obwohl ich zugeben muss, dass es erst mit einem pro-Account richtig Spaß macht. Nach der Integration von Bildern in Blogs und Websites, sowie der Möglichkeit über alle möglichen Datenwege Bilder zu uploaden, haben sich um den Dienst flickr herum, noch viel weitere nützliche, aber auch kuriose Tools versammelt. Die besten gibt es hier zu bestaunen:

1. flickr-Inspector

Zunächst hätten wir da den flickr-inspector. Dieses eher nützliche Tool erlaubt es, Informationen über flickr-User anzusehen. Nach der Eingabe des flickr-Namens bzw. der user-id, kann man durchaus interessante Informationen ergattern. Ani und ich sind mit dem tageausglas-flickr-stream 407 Tage online (Stand: 27.07.06). Klar bekommt man diese Informationen auch im Profil, aber nirgends erhält man einen so netten und kompakten Überblick.

2. flickrtagfight

Das Web 2.0 hat ja so seine Errungenschaften hervorgebracht. Eine ist, dass alles Musik, Links und auch Bilder getagt, also mit Metadaten versehen werden. Und diese Bilder-Tags kann man jetzt gegeneinander kämpfen lassen. Zwei Begriffe eingeben und sehen, wer besser ist, bei wem sind also mehr Bilder gepostet. Vorsicht! Suchtgefahr.

3. flickrSetCloud

Naja ganz klassisch. Aus den Tags wird ein kleine Wolke gebastelt. Wie man das ja auch von del.icio.us

4. Kamerazahlen

Ermittelt aktuell, welche Kameras insgesamt zum Knipsen der Fotos auf flickr.com verwendet wurden. Die aktuelle Nummer eins ist die Nikon D50.

5. flickrfont oder flickrspell

Auch sehr witzig. Aus den Bildern mit Buchstaben als Motiv Wörter, Sätze, ja sogar ganze Texte basteln.

flickrspellfont

6. flickrframer

Tja nicht jeder hat Lust auf Photoshop. Mit dem flickrframer ist es ganz einfach einen Rahmen um die Bilder herumzusetzen, die in den Flickr-Streams hochgeladen wurden. Einfach URL eingeben und schon kann man von der KB-Film-Rolle über das Polaroid bishin zu Briefmarken- oder Holzrahmen alles auswählen.

7. flickrgraph

Visualisiert die Kontaktliste des jeweils eingegeben Users.

8. delivr

Dies ist ein schönes Tool und eine nette Idee. Alle Bilder (aktuell etwa 600000), die bei flickr unter den Creative Commons lizensiert sind, können durchsucht werden und dann als Postkarte (per email) mit Text verschickt werden.

9. flickr-Linksammlung

Eine unglaublich komplexe und umfassende Linksammlung zum Thema flickr. Ich schätze mal nichts fehlt.

Na dann viel Spaß beim Flickrn.

Del.icio.us-Linksammlung: KLICK

Holzflug

Der Don macht das. Den Blogbaum gibt es hier.

Und jetzt das üblich Prozedere.

Warum bloggst du?

Ich glaube ich wurde bloggend geboren. Zumindest ist es das erste, an das ich mich erinnern kann.

Seit wann bloggst du?

8. August 2004 aber erst seit 13. Juli 2005 mit WordPress. Demzufolge bin ich 2 Jahre alt.

Selbstportrait:

selbstportrait

Warum lesen deine Leser deinen Blog?

Ich hoffe aus Langeweile.

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf deine Seite kam?

naja eigentlich wie immer: urbane mythen

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

mein letzter: Die Erklärung, warum ich zu Unrecht als Verbrecher abgeurteilt wurde. (aber er war ja auch zu lang)

Dein aktueller Lieblingsblog?

Ist und bleibt René mit www.nerdcore.de

Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?

Moment… ahh da haben wir ihn ja: Alban Nikolai Herbst

Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?

45

An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?

1. nerdcore.de weil er offensichtlich noch keins hat und dieses auf jeden Fall verdient.
2. necromundo.de als Belohnung für die Klausurphase.
3. sapere aude weil er sich so nett bedankt hat für die Einladung zur Bloggerparty/Geburtstagsparty, aber dann doch nicht kam.
4. YetanotherBlog weil er unser Mann in Amerika ist.

Bitte sehr.

Betrüger – – – oder wie ich ein Verbrecher wurde…

Ich habe so mein Problem mit Mobilfunkdienstleistern und ihren Mitarbeitern, bevor ich aber eine neuerliche Problematik mit diesen Personen schildere, will ich euch die Geschi>chte des Diebstahls meiner Geldbörse erzählen.

Es war kurz nach meinem Abitur im Juni 2003. Ich war in Dresden, um für eine Schulfreundin und dem Laden ihrer Eltern eine kleine … naja sagen wir es mal so … es mussten Gäste begrüßt werden und diverse Servicedienstleistungen durchgeführt werden. Als ich dann wieder in Chemnitz zu Hause ankam, war mein kompletter Geldbeutel mit allem (EC-Karte, Personalausweise, Krankenkarte usw…) verschwunden. Ich kann leider nicht sagen, ob er mir gestohlen wurde oder ob ich ihn verloren habe. Nachfragen bei der Schulfreundin und Suchaktionen schlugen fehl und brachten keine Ergebnisse.
Ich machte mir da noch keine Panik. Und wartete auch noch einige Tage in der Hoffung es kommt alles wieder, bevor ich den Ausweis als verlustig meldete und die EC-Karte sperrte. Zwei Tage bevor ich zur Bank ging, erhielt ich von O² einen Brief, ob ich mich nicht ins Telekommunikationsregister eintragen möchte. Ein Anruf bei Kundenservice und der Information meinerseits, dass ich gar kein Kunde von O² bin und auch keine Nummer besitze, ließ den Servicemitarbeiter zu dem Schluß kommen, dass es sich um einen Irrtum handelt und ich mir keine Sorgen machen muss. Damals war ich beruhigt, heute würde ich Alarm schlagen.

An dem Tag als ich die Karte sperren ließ und ich mein Desaster der Sparkasse erklärte, erhielt ich noch auf dem Nachhauseweg einen Anruf der meiner Sachbearbeiterin, dass nun doch Abbuchungen in einem sehr hohen Maße stattfinden, die darauf schließen lassen, dass es Abbuchungen sind, die nicht von mir stammen. Ich veranlasste sofort Rückbuchungen und ging zur Polizei.

Das war mein Fehler. Als ich auf Polizeirevier meine Situation schilderte, wurde mir nicht geglaubt. Ich wurde verdächtigt, dass ich das Ganze inszeniert hätte usw. usf. Zitat: „Woher sollen wir denn wissen, dass es wirklich so ist.“ Ich solle doch bitte ein Dokument vom Einwohnermeldeamt besorgen, dass den Verlust meines Personalausweises bestätigt. Dieses Papier kostete 35 Euro. Ich besorgte es und bei meinem zweiten Besuch auf dem Revier kam ein anderer Beamter, den das schöne teure Papier überhaupt nicht interessierte.

In der Zwischenzeit hatten sich Rechnungen über Rechnungen angesammelt. Der Dieb schloß mit meinen Papieren 1 eplus-, 2 vodafone- und 2 o²-Handyverträge ab mit einer ersten Telefonrechnung von je 200-250 Euro pro Vertrag. Als ich dies den Hotlines erklärte, glaubte mir wieder keiner und es wurde gesagt, es werde weitergeleitet an die Betrugsabteilung.

Gleichzeitig kaufte mein „Freund“ auch in diversen Supermärkten des Raumes Altenburg, Leipzig, Zwickau und Chemnitz ein: alles in allem 2500 EURO, die innerhalb von wenigen Wochen von meinem Konto abgingen (ich jedoch auch zurückgebucht habe). Möglich war dies, da der Dieb clevererweise meist nur in Unternehmen einkaufte, die das POZ-Verfahren zur Bezahlung nutzten. Bei diesem muss man keine Geheimnummer eingeben und trotz gesperrter Karte ist eine Bezahlung möglich, weil halt nicht überprüft wird, ob das Konto existiert, es eventuell gesperrt ist oder die Abbuchungen nicht gedeckt sind. Ich lebte in dieser Zeit in einem Dauerminus auf meinem Konto von ca. 500 EURO.

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