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Monat: August 2006 (Seite 3 von 6)

Marcus 2.0

Letztens fragte mich Sapere Aude, ob es denn nicht vorher-nachher-Fotos gibt von vor und von nach meiner Diät. Ich musste ihm leider sagen, dass ich den Gewichtsverlust nicht wirklich dokumentiert habe. Heute fiel mir durch Zufall ein Bild vom September 2005 in die Hände… und ich finde, man kann die 25 Kilo durchaus sehen.

 

Der Web 2.0 Logo Generator

So:

urbandesire_web2.0

oder mein Liebling:

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Sowas ist lustig. Für www.tageausglas.de haben Jojo und ich solche Porno-Logos noch selbst gebaut. Jetzt kriegt man das schon einfach so. Web 2.0 eben. Siehe hier: KLICK

via praegnanz

Stadtmenschen

Meine Verwandschaft besteht tollerweise aus den verschiedensten Menschen. Da meine Mutter nochmal geheiratet hat, brachte mein Stiefvater einen riesigen Rattenschwanz an tollen Verwandten in die Familie mit ein. Früher nervte mich es immer ein wenig, wenn wir „aufs Land“ fuhren, um sie zu besuchen. Sie wohnten allesamt in kleinen Dörfern rings um meine Heimatstadt verteilt. Sie lebten auf Bauernhöfen, in großen und kleinen Häusern. Eine Schwester meines Stiefvaters lebte in einer Molkerei und produzierte dort bis zum kapitalistischen Umbruch 89/90 Käse. Und es war meistens stinklangweilig. Schön waren aber immer die Feierlichkeiten, wenn alle 8! Geschwister mit Anhang und Kinder zusammenkamen. Das war eine Meute, unglaublich.
Auf so einer Party fragte mich mal mein Onkel, der bis auf sein kleines Dorf nicht viel gesehen hatte: „Marcus, wenn man dir in Chemnitz die Augen verbindet und dich irgendwo in Chemnitz aussetzt, dir dann die Augenbinde abnimmt, würdest du dann wieder nach Hause finden?“ Ich meinte klar doch. Warum auch nicht? Schließlich kennt man fast alle großen Straßen Versorgungsadern der Stadt. Und wenn man mal in einer Nebenstraße ist, trifft man spätestens nach fünf Minuten auf die erste Straße, die man kennt und die einen nach Hause oder zumindestens in die Richtung führen kann. Weiterlesen

Die armen Tschechen.

Thüringern ist dieses Phänomen meistens unbekannt, da sie ja Mitteldeutsche sind. Aber alle anderen, die an irgendeinem Rand von Deutschland wohnen, kennen es: Mal eben schnell ins Nachbarland fahren, um dort die landestypischen Vorzüge zu genießen. Wer im Osten von Deutschland wohnt, hat da wahlweise nur 2 Ziele: Polen oder Tschechien. jupi

Man nutzt es dann, um sich mit diversen Konsumartikeln einzudecken. Naja und unter Umständen auch mit Lebensmitteln, wie dem Lieblingsmultivitamisaft von Ani der Marke „Jupi“, der in geräumigen 2 Literflaschen verkauft wird (Ein Trend, der in Deutschland leider zum Aussterben verdonnert worden ist.). Beliebt sind außerdem harter Alkohol und natürlich das zollfreie Mitnehmen einer ganzen Stange Zigaretten für einen für deutsche Verhältnisse niedrigen Preis. Auch ist es sehr praktisch in Tschechien zu essen, da ein komplettes Mittagessen (Hauptspeise, Nachspeise, Getränke) für eine vierköpfige Familie meist unter 15 Euro bleibt.
Die Gründe sind somit bekannt. Die Preise sind einfach wesentlich niedriger. So hat z.B. direkt 20 Kilometer hinter der deutschen Grenzen ein GLOBUS aufgemacht, der nicht nur den Zweck besaß, tscheschiche Kunden, sondern vorallem deutsche Kunden aus dem Nachbarland anzulocken.

Die Problematik der manchmal doch recht langen Anreise wird durch wiederum günstige Benzinpreise vereinfacht und abgewandt. Auch wir als Sachsen haben Bekannte und Verwandte, die es als erfüllend empfinden in Tschechien zu sparen. So fahren Flohs Großeltern regelmäßig „nach drüben“, um sich und uns mit diversen Produkten der tschechischen Märkte zu versorgen. Letztens staunte ich nicht schlecht als ich echtes tschechisches Klopapier in die Hände an den Hintern bekam und da fiel mir ein weitaus größeres Problem der tschechischen Produkte auf:

Die tschechischen Klopapierrollen sind einfach viel zu klein.

klorollen
Auf dem obigen Bild seht ihr links eine tschechische und rechts zum Vergleich eine deutsche Standardrolle. Naja wer hat jetzt mehr vom Wischen? Liegt das jetzt daran, dass die Tschechen einen kleineren Hintern haben, dass sie weniger brauchen, um sauber zu werden oder sind sie einfach sparsamer? Irgendwelche Ideen?
Ich jedenfalls werde meine Schwiegergroßeltern darum bitten, dieses Produkt von der Einkaufsliste zu streichen, da aufgrund der Größe ein Sparen, im Vergleich zu den deutschen Pendants, nicht möglich sein wird.

Meister Klingsor

klingsor

Wieso hat er uns davon nichts erzählt?

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