urbandesire

searching since 2004

Kategorie: Websites (Seite 27 von 34)

Whats A Little Blood Between The Ones We Love

Vom Moshpit, pogen, stagediven/crowd surfing und wie sich das alles nennt, bin ich schon seit meiner tiefsten Jugend fasziniert. Fassungslos stand ich auf meinem ersten Rock-Konzert und musste beim Einsetzen der Musik feststellen, dass es mit Rumstehen an diesem Abend nicht getan war und dass man aktiv werden musste, um Verletzungen zu vermeiden.
Auf späteren Konzerten mischte ich dann erstmals auch mit und lernte den Codex kennen (auf Schwächere Rücksicht zu nehmen, Gefallenen wieder aufzuhelfen, auf meinen Nebenmann, wenn er das wünscht, zu achten). Doch leider bin ich für den Moshpit nicht geboren, da ich eine Brille trage und mir diese oftmals heruntergefallen ist und einmal sogar zerbrach (vgl. letztes Konzert). Zwar habe ich nie Blessuren, doch meine Klamotten bekommen oftmals etwas ab (2 zerissene T-Shirts, 1 zerissenes Hemd usw.) Und so ließ ich es dann immer häufiger bleiben, meine Aggression herauszutanzen.
Da ist es doch viel schöner mit youtube.com die besten Moshpit und Pogovideos zu prämieren. Wer also nicht stark ist, der klicke hier bitte nicht auf more.

Weiterlesen

Female Voices

Sandra Nasic ist schuld. Sie hat es versaut. Sie ist daran Schuld, dass ich Frauenstimmen im Rock’n’Roll nicht mag. Ich war eigentlich kein Guano Apes-Fan, aber damals in dem Alter hörte man irgendwie alles und dann eben auch das. Aber was mir da entgegen heulte, surrte und knallte gefiel mir einfach nicht. Sandra Nasics Stimme passte einfach nicht rein und so zog ich mir eine Rock’n’Roller-Frauenstimme-Phobie zu. Ich argumentierte nächtelang im kleinen Kreis, dass Frauenstimmen und Rock’n’Roll einfach nicht zusammenpassen brachte passable Beispiele: Mia, Evanesence, Dia Happy und natürlich Guano Apes. Sie alle konnten zwar irgendwie brüllen (okay bei Mia ist das eher ein Kreischen), aber doch fand ich Damen im R’n’B und Popbereich besser aufgehoben. Bis jetzt. Drei Frauen haben mir gezeigt, dass auch anders geht.
lewismorning

walls

Es handelt sich dabei um Juliette Lewis von den (and the) Licks, Chantal Claret von Morningwood und nicht zu vergessen um Candace Kucsulain von Walls of Jericho. Die ersten beiden eher dem Retro-Strokes-Punk-Rock verbunden, ist die dritte im Bunde purer Hardcore und hat ein Organ, was ihres gleichen sucht. Vorallem Juliette Lewis hat es mir aber angetan. Die Schauspielern hat einfach die rauchigste und knarzigste Stimme, die ich seit langem gehört habe. Mit ihrer Band „The Licks“ hat sie mit dem Longplayer „You’re Speaking My Language“ lange Zeit meinen ipod und Winamp in Beschlag genommen und mich vorallem mit dem Song „I Never Got To Tell You What I Wanted To“ betört. Aber auch ihre Kollegin Chantal Claret steht ihr kaum nach. Sie hat mit ihrer Band Morningwood ein grandioses knalliges Debüt hingelegt. Und die Bühnenshows sind bei beiden Bands der Hammer. Wenn ihr versteht, was ich meine 😉

Und zu Candace muss ich eigentlich nicht viel sagen (naja eigentlich doch; ihr kennt die Gute ja bestimmt nicht)… sie ist die ungekrönte amerikanische Hardcore-Königin: zweistündige Shoutshows mit allem was dazu gehört sind Grundvorraussetzung. Und auch mit ihrem neuen Album „With Devils Amongst Us All“, auf dem der Sound um einiges melodischer geworden ist, zeigt sie wieder was in ihr steckt. Ich werde sie mir dieses Jahr noch live antun. Das wird der Knaller.

Und weil mich diese drei Frauen eines besseren belehrt haben, ist diese Woche Morningwood mit ihrem selbstbetiteltem Debüt „Album der Woche“… also Mädels, come on give me the noise

Der Web 2.0 Logo Generator

So:

urbandesire_web2.0

oder mein Liebling:

reflecturbandesirerbeta-r11.png

Sowas ist lustig. Für www.tageausglas.de haben Jojo und ich solche Porno-Logos noch selbst gebaut. Jetzt kriegt man das schon einfach so. Web 2.0 eben. Siehe hier: KLICK

via praegnanz

Meister Klingsor

klingsor

Wieso hat er uns davon nichts erzählt?

„Die Tiere sind unruhig“

…und ich bin es auch. Denn ganz plötzlich gibt es ein neues Album mit dem seltsamen Namen „Die Tiere sind unruhig“ von Kante in den Läden. Naja noch nicht, aber am 4. August. Und zur Einstimmung haben die Jungs fünf kleine Videopodcasts ins Internet gestellt, die den Schaffensprozss im Studio zeigen und sehr intime Interviews mit den Bandmitgliedern zur Genese des Albums, den Schwierigkeiten und den schönen Dingen. Und man kann schön erkennen wie eine Band wieder zu sich und durch Jammen zu einen frischen Sound gefunden hat. Denn das, was man ausschnittsweise zu hören bekommt, klingt so gar nicht mehr nach Zombi, sondern wesentlich spontaner, frischer, ja gar rockiger. Auch die erste Singleauskopplung „Ich habs gesehen“ zeigt, wohin es auf dem Album gehen wird. Auf jedenfall besser als das, was Blumfeld vor drei Monaten abgeliefert haben. Die „Verbotene Früchte“ hat mir einfach nicht gefallen.
Und aus Vorfreude, dass es bald neues zu hören gibt, habe ich das Albumcover bzw. das Tourplakat der letzten Tour im Flur aufgehängt. Mal sehen wie Ani das findet.

zombi

Review bei plattentest.de

Review bei Intro.de

Ältere Beiträge Neuere Beiträge

© 2026 urbandesire

Theme von Anders NorénHoch ↑