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Ich bin jetzt 22… wie werde ich in 20 Jahren aussehen?

Bekanntermaßen kann man dieses von mir noch nicht wissen. Aber ein Kunstprojekt hatte den langem Atem solch‘ ein Unterfangen durchzuführen. 20 Menschen im Alter von 20 fotografiert und nochmals im Alter von 40 Jahren. KLICK (hier die Erläuterungen zum Projekt). Dabei fällt mir auf: Ich liebe die Achtziger.

Schön sein

Sicherlich geht es Dove primär darum das Image der Marke zu stärken und nur als Nebeneffekt den Kunden – also den vermeintlich nicht so schönen perfekten Frauen mit kleinen Fehlern und Makeln –  den Rücken zu stärken. Auch ich habe schon an verschiedenen Stellen versucht, den schönen Schein der Fashion- und Peoplefotografie ein wenig abzudunkeln und die Tricks und Mittel der Branche aufzudecken. Hier gibt es wieder einen kleinen Flashfilm, der mich recht nachdenklich stimmt. Es wird ganz klar gezeigt wie diese perfekten Bilder, wie diese perfekten Frauen entstehen. Diese Frauen, die für viele Menschen den Maßstab der Schönheit verkörpern. Die Ursache für Trauer und Selbsthass. Und diese Ursache hat am Morgen nach dem Aufstehen auch Pickel im Gesicht.

KLICK

Gleich fünf auf einmal

Es ging wieder mal ein Stöckchen umher. Diesmal von Bina. Ich habs gefangen, meinen Kram draufgekratzt und weitergeschmissen. Es ist Sonntagvormittag und somit die beste Zeit Bloggerkontakte zu pflegen. Das stärkt auch den Zusammenhalt in der Gruppe, wie gemeinsames entlausen. Los gehts
5 Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:

  • einen Motorroller
  • mehr Zeit
  • ein Einkommen
  • manchmal mehr Lust an ungeliebten Dingen
  • eine richtige Wohnung

5 Dinge, die ich habe, aber lieber nicht hätte:

  • Zweifel
  • Angst vor dem ungewissen nächsten 10 Jahren
  • ein kleines und latentakutes Aufmerksamskeitdefizit
  • eine Politikwissenschaftsprüfung
  • Fernweh

5 Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:

  • gesundheitliche Probleme
  • einen Alphablog
  • Liebeskummer (da schließe ich mich Bina an)
  • eine kaputte Kamera
  • einen Brand hier im Zimmer

5 Dinge, die ich habe und auch gerne weiterhin haben möchte:

  • meine Ani
  • Zeit zum Rumflickrn und Rumbloggen
  • auch mal ein paar Stunden sich um nichts Sorgen machen zu müssen
  • keinen Schufaeintrag zu haben
  • sinnlos lange Gespräche mit Jojo übers Web 2.0 und dessen Affären

5 Menschen, die dies noch nicht beantwortet haben, von denen ich mir das aber wünsche:

Na dann fröhliches Stöckchenkratzen.

Theoretisch fehlt ja noch diese Frage: 5 Menschen, die dies noch nicht beantwortet haben und von denen ich mir das auch nicht wünsche, oder?

Naja die Beantwortung wäre auch zu unsozial.

Das Leid der Fotografen

Ich habe flickr lieben gelernt. Nach anfänglicher Euphorie und einer Anmeldung mit ersten Bilder verkam der Account zu einem umfangreicheren Portfolio für Fotos, die auf tageausglas.de nicht präsentiert werden konnten oder als kleine Galeriemöglichkeit für Fotos von urbandesire.de. Doch der richtige Community-Hype kam bei mir nie auf. Um Kommentare und neue Anstöße für Bildmotive zu erhalten, muss man sich bei flickr jedoch engagieren, d.h. Gruppen beitreten, Fotos bewerten, Fotos zur Diskussion stellen usw. Ich hatte nie richtig Lust dazu.norbert

Trotzdem traf man immer wieder Leute, die auch flickrn. Und so gewann ich beim Durchstöbern derer Fotos wieder Lust mich einzubringen. Seitdem habe ich mich in einer ganzen Reihe von Gruppen angemeldet, kommentiere und bewege mich durch alle möglichen Diskussionsforen. Tja und was fällt mir da auf: die Max Magazine-Group. Das deutsche Magazine, mit durchaus interessanten Fotos und Bilderstrecken, hatte sich bei flickr eine öffentliche Fotogruppe zu gelegt. Dies bedeutet, dass jeder der mitmachen will, das auch kann. Bedingung ist, dass man die Urheberrechte der Bilder besitzt und täglich nicht mehr als zwei Bilder an die Gruppe sendet. Den Lieblingen der Redaktion, die am Ende einer Woche von dieser ermittelt werden, winkt durchaus eine Veröffentlichung im monatlich erscheinenden Magazin. So gesehen, stellt das eine schöne Möglichkeit für jeden einzelnen Hobby- und Amateurefotografen dar, seine Bilder „einer großen Öffentlichkeit“ (Auflage des Magazins ca. 200000) zu präsentieren. Somit stehen den flickr-Usern monatlich in der Zeitung 6 Seiten zur Verfügung, die sie mit ihren besten Bildern aus der max-Competition füllen können.

Auf der einen Seite könnte man dies begrüßen und schreien: „Jaaa wieder eine Verknüpfung zwischen (Achtung Modewort!) Web 2.0 und den klassischen (Print-)medien“; aber man könnte sich auch fragen, wieso die Zeitung freiwillig sechs Seiten teures Druckgut einfach an „Hobbyknipser“ verschenkt? Zum einen ist da die Möglichkeit kostenlos, also ohne Bildrechte zu kaufen und eine großartige redaktionelle Arbeit zu leisten, einige Seiten mit „Inhalt“ zu füllen. Ob es dem Verkauf der Zeitung zuträglich ist, sei mal dahingestellt, da die paar Flickr-User, die jene Ausgabe, in der ihr Foto erscheint, kaufen, sicherlich nicht das Gros der Max-Kundschaft ausmachen können und die Zeitung nicht aus ihren schlechten Zahlen heben werden.
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Jena bloggt 2006 – Das erste Jenaer Bloggertreffen (UPDATE)

Jena bloggt und Ani und ich waren dabei. Für schriftliche Zusammenfassungen des ersten Bloggertreffens in Jena ist es mir jetzt zu spät, das folgt morgen. Aber ich habe bereits ein kleines Flickr-Set hochgeladen, um den zahlreichen Eindrücken einen Hauch von Ewigkeit zu verleihen.

bloggt

Mit dabei waren:Ani Axel Baytor Die_Heldin Herr Strudel JaBBa Klingsor lesof Marcus Pulsiv Rene Sven Tim Theodore Thornthrop Titania.

Möge die Trackback-Party beginnen, denn JaBBa hat schon mal vorgelegt.

UPDATE: Ich habe ein kleine Sonderseite zum Bloggertreff eingerichtet; Klickt: Jena bloggt oder auf more 😉

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