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Monat: Juni 2006 (Seite 5 von 8)

Slow Cheetah

Verdammt nochmal. Eigentlich mag ich die Red Hot Chili Peppers (RHCP) gar nicht so sehr. Außer deren 1999er Album „Californication“ mit Songs wie „Scar Tissue“ oder „Otherside“ hat mich wenig von den Herren beeindruckt. Weiterhin stand dieser Herr Frusicante, der mit einer Gitarre ca. 15 Alben gemacht hat und auf jedem unglaublich tolle Riffs und Melodien zustande brachte, ganz hoch im Kurs und auf meiner Gehaltsliste.

peppersstadiumar

Naja und nachdem ich nach dem „Curtains“ Album (2005) dachte: „Jetzt geht nix mehr.“, knallt er mit den RHCP, „Stadium Arcadium“ raus. Ein Doppel-CD mit potthäßlichem Cover, aber genialen Songs, die nach Sommer und Freiheit riechen. Fast so wie damals im Sommer 1999 als die „Californication“ erschien.

Insgesamt muss man sagen, dass alles sehr perfekt produziert wurde und somit ein wenig „glattgebügelt“ wurde. Wer also die Schroffheit der „Blood Sugar Sex Magik“ mochte, wird hier wieder nicht ganz zufrieden sein können. Ich für meinen Teil möchte aber diese erste äußerst erfolgreich Platte überhaupt nicht und stehe nun eher auf das, was da im Jahre 2006 aus den Lautsprechern quillt. Unglaublich groovige Songs mit tollen Refrains und Meldodien…
Somit ist sie neben 8 weiteren Platten zu den Lieblingsplatten des Sommers geworden. Zeit sie nächste Woche zur Platte der Woche zu wählen.

Für Anspieltipps bemüht bitte laut.de bemühen.

Geburtstag…

ich wollte nur mal daran erinnern:

gebu

Wem ich vergesse habe, ein digitale Einladung zu schicken, der aber trotzdem kommen möchte, möge mir bitte eine email schreiben.

tageausglas.de goes Mittelformat

Jetzt ist es passiert. Es gab ein unschlagbares Angebot bei ebay und ich schlug zu. Ich könnte nicht anders. Seit Monaten trug ich mich immer mit dem Gedanken mal ein Mittelformat-Kamera zu kaufen. Nun entdeckte ich zufällig bei ebay ein sehr gutes Angebot und schlug zu. tageausglas.de ist jetzt stolzer Besitzer ein Pentacon SIX TL – Mittelformat-Kamera. Dazu gab es das Standard-Objektiv „MC Biometar 2,8 80 mm„. Dabei ist diese Objektiv der Typ 3 der von Carl-Zeiss produzierten Biometars 2,8. Es ist gegenüber den neueren Typen nicht ganz os warm und weich und eignet sich deswegen besser für die Portraitfotografie. Weiterhin noch einen Drahtauslöser, der Fernauslöser der 70er, und eine schicke schwarze Kameratasche.

Pentacon
Natürlich musste ich auch Filme kaufen. Habe mir einen ganzen Berg von 120 Rollfilmen in verschiedenen ISO Ausführungen aus Ungarn bestellt. Das Einlegen funktonierte problemlos und sobald ich Zeit habe, werde ich auf die Jagd gehen. Es kann also durchaus beim nächsten Shooting hier im Hause passieren, das plötzlich eine steinalte. riesige und schwere MF-Kamera auf euch gerichtet wird…
Auf jeden Fall werden diese Film nicht einfach in der Drogerie abgegeben (obwohl man könnte). Ich werde sie persönlich im Fotolabor des Fotoclubs entwicklen… da freue ich mich schon richtig drauf. Leider fehlt mir derzeit ein wenig die Zeit, um alles aus zu probieren, in Ruhe Fotos zu schießen und selbst zu entwickeln, aber das wird schon.

Pentacon2

Hier noch eine kleine Linksammlung zur Kamera: KLICK

Geburtstag…

gebu

Ich dachte, ich sag es mal. Natürlich sind die 5 Leser von www.urbandesire.de alle eingeladen. Bei Fragen schreibt mir ne email.

Als weiteren Anreiz zum Kommen kann ich nur noch schreiben, dass der Hausherr Cocktails bereiten und seine Lieblingsplatten spielen wird. Als Ergebnis von all diesem ist es natürlich möglich, den Hausherren auch mal tanzen zu sehen. Nackt.

Von Haarausfall und anderen Katastrophen

Es ist schon ein seltsames Gefühl, die Augen über die Tastatur streifen zu lassen und viel lange Haare zu sehen. Ich hatte es fast schon aufgegeben, sie wegzuräumen. Jetzt stellt man sich als Mann natürlich die Fragen: Was ist los? Werde ich alt? Krieg ich jetzt ne‘ Glatze… oh mein Gott meine Männlichkeit etc. pp.

Die erste Gegenmaßnahme, die ich ergriffen habe, war ein Besuch bei meinem Haus- und Hoffriseur. Jetzt einfach mal nach dem Motto: Macht alles ab, dann kann nix mehr von selber ausfallen…

Mein Friseur ist aber sehr seltsam. Männer brauchen dort keine Termine. Sie werden einfach irgendwo und irgendwann dazwischen gequetscht und fertig. Bei fünf Besuchen war ich bisher bei drei verschiedenen Scherendamen. Dabei muss ich aber anmerken, dass es heute eine Tortur war. Sie war so brutal. Sie massierte beim Waschen so stark, dass ich das Gefühl hatte zu erblinden und taub zu werden. Beim Kämmen rammt sie den Kamm mit brachialer Gewalt durch das Haar. Schließlich sortierte sie die Haarschichten mit Spangen, ließ sich die Gelegenheit aber nicht entgehen, mir jede einzelne in die Kopfhaut zu stechen. Als Höhepunkt des Konzertes gab es einen kräftigen Hieb mit dem Fön.

16 Euro ärmer und einer unter dem Haaransatz mit Platzwunden versehenen Kopfhaut, stellt ich zu Hause fest, dass das große Haarsterben aufgehört hatte. Mein Kopf und mein Haar hatten den Kampf offensichtlich verloren.

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