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Marcus 2.1

Moin Kinders,

jetzt ist es passiert. Der Bart ist ab. Also nur so. Hoffentlich erkennt man mich dann auch noch auf dem 1. Jenenser Bloggertreffen. Aber das wird schon.
Hier ein Bild:

marcus3.0

UPDATE: So der Bart ist wieder dran. Neee. War ein Witz. Obwohl ich nach einem Tag ohne Zotteltierdasein durchaus sagen muss: Mit Bart ist besser. Erstens liegt dies daran, dass man immer was im Gesicht hat, bartlosworan man herumfummeln kann. Ohne Bart ist da nur gähnende Leere. Auch muss ich erstmal daran gewöhnen, Leute, die ich nicht besonders gut kenne, nicht mehr zu grüßen. Da sie mich nicht mehr erkennen, stiftet das nur Verwirrung.

Ich habe eine ganze Weile in Anis Fotokiste kramen müssen, um eine Bild von mir zu finden, das mich komplett bartlos zeigt. Das erste stammt aus dem Jahre 2001 und zeigt mich und Ani auf irgendeinem Fest in Chemnitz. Man beachte den stylischen Partnerlook.
Schlimm war eigentlich nur der Morgen, heute früh. Als ich ins Bad watschte, um mein Spiegelbild zu begrüßen und die Falten zu bewundern, erschrak ich förmlich, da das was ich sah, nicht das war, was ich erwartet. Nun ja der Bart wächst ja wieder.

Zum Schluß gibt es noch ne kleine Reihe. Mal sehen was als nächstes kommt. Seien war gespannt. Ich bin es jedenfalls.

reihe

Mix >My Sundown< (06.09.2001)

  1. Yo La Tengo – Green Arrow (5:45)
  2. Depeche Mode – When The Body Speaks (6:00)
  3. Nick Drake – Pink Moon (4:31)
  4. Starsailor – Fever (4:03)
  5. New End Original – Better Than Ever (7:28)
  6. Silverchair – Suicidal Dream (Acoustic) (3:14)
  7. The Smashing Pumpkins – Soot And Stars (6:40)
  8. Radiohead – The Pyramid Song (4:48)
  9. Bush – Inflatable (4:18)
  10. Sigur Ròs – Staralfur (6:46)
  11. R.E.M. – Nightswimming (4:20)
  12. Air – Playground Love (3:32)
  13. New Order – Vicious Streak (5:40)
  14. Kante – Im ersten Licht (5:29)
  15. Jimmy Eat World – My Sundown (5:47)

Gesamtdauer: 1h 18min 21secsundown

mögliche Absspielsituation: vor dem Einschlafen

Dies war ein klassischer Mix von 2001. Zu dieser Zeit veröffentlichten New Order mit Get „Ready“, Depeche Mode mit „Exciter“, Radiohead mit „Amnesiac“ aber auch New End Original mit „Thriller“ neue Alben, die es in einem Mixtape zu verarbeiten galt. Das Tape fing mit „Green Arrow“ einen wunderbaren Instrumentalstück von Yo La Tengo an und brabbelte über „When The Body Speaks“ so dahin. Der erste Höhepunkt war dann das 7:28-Epos „Better Than Ever“, welches emotionsgeladen in das „Suicidal Dream“ von Silverchair überleitet. Danach bleibt die Platte wenig emotionsgeladen und kämpft sich bis zu Nightswimming von R.E.M., das für mich einen zweiten Höhepunkt darstellt.
Die Platte endet mit einem betörenden Sundown von Jimmy Eat World und entlässt den Hörer in die Träume.

Feststellung des Tages

“Emo is scheiße: Wenn ich heulen will schneid ich Zwiebeln!”

(via Chefchilla a.k.a. Mitläufer a.k.a Sören)

Das Mixtape 2.0

Sept. 1997; 23:21 Uhr:

„Klein-Marcus ist gerade beschäftigt. Vor seinem Panasonic-CD-Cassetten-Player liegt ein riesiger Stapel CDs. Er sortiert gerade, liest die Cover-Playlisten und überlegt. Klein-Marcus stellt gerade ein Mixtape zusammen. Doch das ist nicht einfach. Man muss einen guten Einstieg bringen. Neben einem rechte bekannten Lied, waren auch immer kurze Instrumentalstücke, so der Opener der Smashing Pumpkins auf ihrer Mellon Collie. Danach bevorzugte ich immer eine Sinus-Kurve. Diese bezeichnete den Spannungsanstieg im Tape selbst. Der also von langsameren Lieder, zu „Übergangsliedern“ (ein perfektes Stück ist dabei auch „Soma“ von der Siamese Dream) bis hin zu den Krachern, tanzbaren, eingängigen Nummern. Nebenbei muss auch auf die Kommerzialität des Bandes geblickt werden. Neben unbekannten Songs, die dazu dienen die Freunde auf einen bestimmten Künstler oder auf eine bestimmte Band aufmerksam zu machen, wird auch immer vorausgesetzt, dass bekannter oder auch ein oder zwei Smashhits dabei sind. Wenn man dann die Zeit durchgerechnet hatte, um zu überprüfen, ob die Songs auch alle draufpassen, widmete man sich der Covergestaltung, die nun passend zur Stimmung des Tapes abgestimmt werden musst. Ins Inlay kamen dann noch die Artist und Songnamen und fertig.“

Später besaß man dann einen PC. Hingegen der landläufigen Meinung, dass der PC die Mixtapes tötete, brachte der das ganze nur auf eine andere Stufe.
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Winter im Kühlschrank

Es ist zwar noch nicht ganz Winter (aber fast)… naja ich hatte mir bereits vor Tagen Wochen ähh Monaten vorgenommen, den Kuhlschrank abzutauen. Nach der Ansicht diverser Eltern und auch einiger Freunde sollte ein Kühlschrank mindestens 2-3 mal im Jahr abgetaut und gereinigt werden. Dies hat einerseits den Vorteil, dass die Bakterien- und Virendichte abnimmt und zweitens das Eis, welches sich im Eisfach bildet und den Kühlvorgang behindert, abgebaut wird. Mit dem Eis, was jetzt an den Innenwänden unseres Kühlschranks „klebt“, kann man den ganze Ski-Langlauf-WM abhalten. 🙁
Unser Kühlschrank ist dabei auch noch echt bunt. Innen sieht er aus wie der Fußboden einer schmierigen Dönerbude. Neben dem Öl von ausgelaufenen Pesto findet sich eine Lache ebenso ausgelaufener Marmelade. Zwischendrin gibt es immer wieder eingetrocknetes Obst und Gemüsestückchen. Aber auch atomisierte Gegenstände gehören zum Repertoire, die auf dem unschuldigen Weiß der Kühlschankwand zu finden sind.

Ich geb mir jetzt die Silverstein und mach das jetzt sauber.

UPDATE:

So; es war genau ein Spülbecken Eis im Eisfach. Es hat ne knappe halbe Stunde gedauert, aber jetzt blitzt und blinkt es wieder.

kühlschrank

Ich mach jetzt Pause.

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