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Der Urbandesire und die Schufa (Teil IV)

Man glaubt es kaum. Also ich bin echt überrascht. Nachdem wir letztens festgestellt haben, dass in meinem Schufa-Profil zwei Handyverträge geführt werden, die ich eigentlich gar nicht besitze, habe ich nun online veranlasst, dass die Schufa bei ihren Vertragspartnern und auch „meinen angeblichen“ Vertragspartner O² und eplus nachfragt, was es denn mit diesen Telekommunikationsdienstleistungsverträgen auf sich hat. Heute erreicht mit eine schufainterne Email, die mir eine freudige Mitteilung macht:

„nach Prüfung haben wir das zu Ihrer Person vermerkte Servicekonto der Firma E-Plus Service GmbH & Co. KG / O2 (Germany) GmbH & Co. oHG im SCHUFA-Datenbestand gelöscht. “

Die Nachfrage hat also ergeben, dass ich gar keine Handyverträge mit diesen Unternehmen unterhalte. So So. Jetzt müsste man natürlich nur noch austesten, ob es dank der Löschung dieser falschen Angaben endlich wieder möglich ist, eigene Mobilfunkverträge abzuschließen. Denn dies war bisher nicht möglich.

Ich werde einfach mal weitere Nachforschungen bei den betroffenen Unternehmen selbst durchführen. Vielleicht kommt ja mal was (Brief, Email) zurück. Telefonate zu führen, scheint mir der Inkompetenz und Rechtsetzungsbefugnisse der Mitarbeiter wegen als absolut sinnlos. Aber obwohl, die Brief bei O² und eplus werden vermutlich von ähnlichen Scherznasen geöffnet. Wäre ich jetzt ein Alpha, dann würde direkt jemand in den Kommentaren mein Problem lösen oder meine Sorgen den Wind schreiben.

Jetzt gilt es nur noch herauszufinden, warum in einigen Unternehmen (thalia, Kaufland) meine EC-Karte nicht akzeptiert wird. Ich vermute wieder einer schwarze Liste. (Verschwörungstheoretiker sind in den Kommentaren gerne willkommen. 😉

Feststellung des Tages

Das Frühstück (Rührei mit 2 Brötchen, Kaffee, Salat und Marmelade) in der Ernst-Abbe-Mensa kostet aber 1. Oktober 2006 nicht mehr 2,05 €, sondern 2,20 €. *schluck*
Zur Erinnerung: das sind schlappe 4,40 DM. Da ist es ja bald genauso günstig einen Döner zum Frühstück zu essen, wenn um diese Uhrzeit (9-11 Uhr) überhaupt eine Dönerbude auf hat. Also mit Mundgeruch in den Tag.

Whats A Little Blood Between The Ones We Love

Vom Moshpit, pogen, stagediven/crowd surfing und wie sich das alles nennt, bin ich schon seit meiner tiefsten Jugend fasziniert. Fassungslos stand ich auf meinem ersten Rock-Konzert und musste beim Einsetzen der Musik feststellen, dass es mit Rumstehen an diesem Abend nicht getan war und dass man aktiv werden musste, um Verletzungen zu vermeiden.
Auf späteren Konzerten mischte ich dann erstmals auch mit und lernte den Codex kennen (auf Schwächere Rücksicht zu nehmen, Gefallenen wieder aufzuhelfen, auf meinen Nebenmann, wenn er das wünscht, zu achten). Doch leider bin ich für den Moshpit nicht geboren, da ich eine Brille trage und mir diese oftmals heruntergefallen ist und einmal sogar zerbrach (vgl. letztes Konzert). Zwar habe ich nie Blessuren, doch meine Klamotten bekommen oftmals etwas ab (2 zerissene T-Shirts, 1 zerissenes Hemd usw.) Und so ließ ich es dann immer häufiger bleiben, meine Aggression herauszutanzen.
Da ist es doch viel schöner mit youtube.com die besten Moshpit und Pogovideos zu prämieren. Wer also nicht stark ist, der klicke hier bitte nicht auf more.

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Bilder vom Alpha

Kurz bevor sich Nadini auf Koalasafari begeben hat, fragte Jojo an, ob er denn nicht ein paar „erotische“ Fotos für Nadini im urbandesirerischen Studio anfertigen lassen kann. Ich antwortete ihm ganz weltmännisch: „Wenn ein Alphablogger nach Fotos schreit, dann bekommt er sie auch.“ Deshalb präsentiere ich ihnen, geliebtes Blogpublikum, die schönsten und coolsten Bilder unseres Lieblingsalphas. (KLICK auf das Bild)
beetlebum

Genießen sie es.

Danke.

„Sie spielen unser Lied…“

Die klassische Situation in der solch‘ eine Ausspruch getätigt wird, ist vermutlich die Silberhochzeit eines anderen Paares. „Sie spielen unser Lied…“ und schon quillt „Pretty Woman“ oder irgendwas von Toto aus den Boxen. Das Paar sinkt sich gegenseitig in die Arme und tanzt eng umschlungen. Jedes Paar hat da auch seinen eigenen Song. Irgendetwas Alltagstaugliches; irgendwas, mit dem man was verbindet… so die erste Nacht oder der erste Kuß… oder der aktuelle Radiohit des Tages als man sich kennenlernte.
Deswegen gibt es heute aus der Reihe Mixtapes des Lebens…: das Liebestape. Wichtig ist hierbei, dass dieses Tape nicht verwechselt wird mit dem JungeschenktMädchen-Tape oder dem F***-Tape. Das Liebestape ist eine feierliches Tape, dass die Liebe eines bereits „bestehenden“ Paares feiert.

Wenn man sich nun die Playlist eines solchen Tapes ansieht, erkennt man zunächst die Zeit, in der das Paar zusammengefunden hat, und man erkennt darin auch ein wenig den Musikgeschmack bzw. den sozialen Status der beiden. Obwohl natürlich die zeitliche Konstante eine größere Rolle spielt. Zwar gelten Jahre später gewisse auf das Tape gebannte Songs als „peinlich“ und als nicht vorzeigewürdig, jedoch werden sie vom Paar wie die eigenen Augäpfel gehütet. Ebenso bleibt anzumerken, dass der Pool der Unser-Lied-Songs im Laufe der Jahre abnimmt und sich nach Jahrzehnten nur noch auf einen kleinen elitären Kreis beschränkt. Weiterlesen

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