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Musik zu verschenken

Es ist zwar noch nicht ganz Weihnachten, aber trotzdem gibt es bei www.urbandesire.de schon etwas zu verschenken. Ich habe heute mal eben mein CD-Regal abgestaubt und da fielen mir eine Menge CDs, die ich nicht mehr höre geschweige denn brauche, in die Hände. Deshalb biete ich sie hier an:

1. Die Visionssampler 21, 23, 29, 34, 37, 38, 44, 46, 47, 70, 77 + den legendären Visionssampler zur 100. Ausgabe + Visions Rock Sommer 2002 (alle in Originalhüllen)
2. Musikexpresssampler 109 (Februar 06)
3. Original PC-CD-Rom „Driver“

Visionsampler

Also 14 Musik-CDs und eine PC-CD-Rom für lau. Wer sich zuerst meldet, kriegt den Zuschlag. Etwaige Versandkosten tragt ihr selber.

Na dann: Klickklick.

Ein Germanist beim Web Montag

Wenn man im Lexikon unter „Web“ nachschlägt, findet man nichts – höchstens ein wenig später den Begriff „Website“. Also eine „Gruppe mehrerer zusammengehöriger Dokumente im WorldWideWeb. Schön, wenn sich der Begriff mit sich selbst erklärt. Wenn man im Lexikon den Begriff „Montag“ sucht, findet man den ersten Wochentag einer Woche wieder. Und genau an solch einem Montag ging ich mit Beetlebum zum 2. Web Montag hier in Jena.

Leider wissen wir aber immer noch nicht, was das ist – ein Web Montag. Aber das schöne am Web 2.0 ist eben auch, dass sich garantiert schon jemand Gedanken darüber gemacht hat. Und so versteht sich ein Webmontag als ein informelles Treffen von „Anwendern, Entwicklern, Gründer (was immer Gründer auch sind), Unternehmern, Forschern, Web-Pionieren, Bloggern, Podcastern, Designern und sonstige Interessierten, um die neusten Entwicklungen des Webs – sprich dieser Seiten, auf denen wir den ganzen Tag herumklicken – zu diskutieren. Genauer geht es eigentlich schon um das Web 2.0. Was das ist und was das werden soll, darüber streiten die Gemüter.

Gut; soweit die Theorie. Der Web Montag hier in Jena hat den malerischen und vielleicht einzigartigsten Ort in ganz Deutschland. Während andere Web 2.0er sich in Kneipen und Kellern verschanzen, trifft sich die Web Montag-Prominenz hoch oben im 29. Stockwerk des Jenaer Intershop Towers. Da ist wirklich ein sehr angenehme Aussicht. Und es umweht einen bereits beim Betreten des Gebäudes ein Gefühl des erfolgreichen Start-Ups.

Und wenn erst die große silberne Tastatur im Erdgeschoss gedrückt wird, um das gewünschte Zielstockwerk des Fahrstuhls einzugeben, hat man die Realität da draußen schon fast vergessen. Durch die Fahrstuhlfahrt gen Himmel in eine andere Sphäre bewegt, kam ich nun etwas verunsichert an. Zumindest der blaue Teppichboden beruhigte. Im Konferenzraum herrschte entspannte Betriebsamkeit. Es wurden Projektor und Laptop vorbereitet (ist das eigentlich nur ein Klischee oder arbeiten alle IT-Menschen am liebsten mit IBM/Lenovo Thinkpads?), einige Gespräche geführt und quasi kostenfreie Getränke serviert (dabei fällt mir ein, ich schulde dem Herrn beetlebum noch 5 €)
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Feststellung des Tages

Kaffee und zu wenig Schlaf sind eine böse Mischung, da sie ihre Wirkungen gegenseitig nicht aufheben, sondern die betroffenen Personen in grausamen Zwischenwelten gefangen halten – der übermüdeten Reizbarkeit und der abgeknabberten Schizophrenie.

„Halts Maul!“

Emohitler

Okay… jetzt wirds heftig:

1. hier
2. hier
3. hier

ähem…?

Emo Frontbericht

Gestern auf mtv, besser in den mtv-News einen Bericht über den Begriff „Emo“ gesehen. Mhh. Es scheint also jetzt auch bei MTV angekommen zu sein. Aber ankommen ist das falsche Wort. Dieses Emoding ist ja schon seit über 10 Jahren da. Nachdem Kavka den Begriff auf Emo auf „Emotional Music“ zurückführte, dann aber auch die im Hardcore liegenden Wurzeln erwähnte, kurz einen recht richtigen geschichtlichen Abriss gab, wurden schließlich aktuelle auf „heavy-rotation“ laufende Bands zur Kategorisierung als Emoband gefragt. My Chemical Romance die ja mit ihrer Stilbreite weit an der Emoplakette vorbeigeschlittert sind, lehnten den Titel ebenso ab wie AFI. Wobei ich persönlich AFI auch nie als Emo bezeichnet hätte, sondern als Poppunk. Sprich alle dieser Bands (Panic! At The Disco, Billy Talent usw.) wollten sich nicht in das Emomuster einordnen lassen.
Und wiedermal sieht man, dass die Begrifflichkeiten vom musikalischen Kontext her nicht ausreichend aufgespannt werden können und das eine tradierte soziale wie auch geschichtliche Komponente hinzugefügt werden muss. Emo sind nicht unbedingt die Bands, sondern das Ganze… die Lebensart, die Lebenseinstellung usw. die Musik gibt nur den Soundtrack.

Ham‘ mor mal wieder was gelernt. Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit.

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