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Kategorie: Musik (Seite 29 von 33)

Hörgewohnheiten

Wer häufig auf diesen Seiten surft, dem ist bestimmt in der Sidebar ein Playlistbereich aufgefallen. Was dahinter steckt und wie dieser funktioniert, wird hier erklärt. Der Vorteil für mich ist, dass ich ganz genau nachverfolgen kann, was ich so gehört habe, wie oft usw. Auch ist es mir möglich nachzuforschen, was andere Mitglieder der last.fm-Community, die ähnlche Tracks hören, zusätzlich so hören. Ich hab da schon manch interessantes Projekt entdeckt.

Nur ist mir gestern aufgefallen, dass ich ja auch einen großen Teil des Tages nicht am Rechner bin und Musik höre, sondern unterwegs. Und da hab ich ja nur meinen ipod dabei. Diese Listen sind also leider nicht repräsentativ. Es müsste ein Plugin geben, das den Counterstand der abgespielten Songs zusätzlich jeden Tag vom Ipod an Last.fm schickt.

Tja, aber ansonsten ist das cool. Nur leider wird es wieder Kommentare hageln, die auf die Sinnlosigkeit und „BigBrotherkeit“ des Dienstes verweisen werden.

Ich freu mich drauf. 😀

Lodger

Da ja der letzte Lodger-Film eine Welle der Begeisterung bzw. der Bestürzung hervorgerufen hat, habe ich jetzt mal ein bisschen recherchiert. Lodger sind eine Band aus Finnland, die sich ganz jung im Jahre 2002 formiert hat und deren musikalisches Gebräu eine Mischung aus den klassischen Indieelementen der Pixies, aber auch poppigeren Strukturen ist. Sie sind im finnischen Label Eastborder untergebracht. Mit ihrem seltsamen poppig-rockigem Sound, der durchaus Anleihen von den Eels, den Beatles oder auch den Pixies enthält, haben sie es geschafft innerhalb weniger Jahre in Finnland zu einer der beliebtesten Bands zu werden. Nachdem sie nun im Sommer 2004 auch hier in Deutschland ihr Debütalbum „Hi-Fi Lights Down Low“ herausgebracht haben, gibt es nun durchaus eine solide Fanbasis. Derzeit wird gerade an einem zweiten Album gearbeitet, da das Debütalbum bisher nur noch einmal geremastered wurde. Derzeit konnte ich nirgends entnehmen, wann das neue Album, names „How Vulgar“, auf den Markt kommt (Vielleicht weiß Diana in Finnland ja mehr?). Bekannt geworden sind sie hier in Deutschland u.a durch den Clip „I Love Death“, denn ich bereits vor ein paar Tagen vorgestellt habe.

Auf der recht umständlich zu bedienende Seite von lodger, kann man wenn man das Lotteriespiel beherrscht (man kann die Symbole durch einen Klick auf „lock“ feststellen und dann „weiterspinnen“, bis man alle 3 Symbole für den entsprechenden Bereich zusammen hat), im Bereich „Movies“ weitere kleine Lodger-Filme ansehen, die nicht als Video der Band erschienen sind, sondern als Flash-Intros für Unternehmen (Bsp.:idea-protector [ip]).

candymachine.jpglodger.jpg

Wer nun eigentlich der Urheber dieser One-Eyed-Movies ist, war bisher nicht zu ermitteln. Trotzdem toll.

Goethe, ein Emomusiker? Schiller ein Screamo?

Ich möchte nun in aller Deutlichkeit auf diesen Blogeintrag von Jojo eingehen.

Warum der Sturm und Drang Emo war?

Ein paar erläuternde Worte sind sicherlich nicht schlecht. Zunächst mal muss erklärt werden, was Emo bzw. Screamo ist:

Emo ist eine Musikrichtung, die Anfang/Mitte der Neunziger in den USA entstand. Aufbauend auf den musikalischen Wurzeln des Punks und des Metals, wird Emo zu einem melodischeren Musikrichtung, die oftmals und daher auch der Name als „emotional“ bezeichnet wird. Die Musik wird als „emotional“  eingestuft, da die Emototionen und Gefühle des Sängers durch die Texte, die sich oftmals mit Problemen der Partnersuche unter 20 Jährigen beschäftigt, extrem verdeutlicht werden. Wichtig ist aber, dass sich melodische Gesangseinlagen mit harten aggressiven Shoutlines abwechseln. Dieser harte und brutale Stimmungswechsel komplettiert diese Musik überhaupt erst.

Unterarten des Emo sind Screamo. Hier wird zwar, wie beim Emo auch, geschrien, jedoch besitzt die „Shoutline“ im Screamo wesentlich mehr Bedeutung und wird auch häufiger eingesetzt (eigentlich fast immer). Auch der Emocore ist eine härtere Gangart des Emo. Viele Musikalische Elemente des Emocore sind dem brutalen Grindcore (härteste Möglichkeit des Metals) entlehnt.

Als musikalisches Beispiel kann man sich mal „A Silver Rose“ von Claritiy besorgen, da kann man das Emokonzept ganz gut erkennen.

Der Punkt warum Jojo den Sturm und Drang und seine Vertreter und Figuren als Emo bezeichnen will, liegt in der Tatsache, dass den Stürmern und Drängern (Goethe, Schiller, Lenz, Wagner, Klinger, Herder usw.) nachgesagt wird,  sehr emotional gewesen zu sein. Soll heißen, dass diese Schriftsteller, abkehrend von der Aufklärung, nicht nur die den Kopf und den Verstand beim Menschen eingesetzt sehen mochten, sondern auch, um eine vollständiger Mensch zu sein werden, das Herz, die Gefühe und die Emotionen abverlangten.

Somit entstanden in dieser Zeit von 1765 bis 1785 „emotionale Werke“, die forderten, dass der Mensch neben dem Verstand auch auf seine Herz und seine Natur höre.

Da nun der Emo ebenfalls die Emotion, für welche Sache auch immer, in den Mittelpunkt der Bewegung stellt, ließ sich Jojo den Schluß einfallen, den Sturm und Drang als Emo des 18. Jahrhunderts zu bezeichenen.

CD verschwunden.

Hat jemand meine CD „Sigur Rós – Agaetis Byrjun“ gesehen. Habe ich sie jemanden geliehen? Es handelt sich um eine Special Edition, die auf einer zweiten CD einige Live-Mitschnitte der isländischen Kapelle enthält.

Finder erhalten großen Dank.

Ipod

Ich gehöre jetzt zum erlesen Kreis der arroganten Ipodnutzer. Ich habe mich an dem Tag als er ankam wie ein kleines Kind gefreut und freue mich jetzt noch. Ich bin rumgesprungen, wie ein kleiner Gummiball. Und er ist soooo toll und dann noch als Geschenk von tageausglas. Toll Toll.

Auch habe ich diesen Umstieg von einem klassischen mp3-Player auf den Ipod nano zum Anlass genommen, um meine mp3-Sammlung ein wenig aufzuräumen und zu sortieren. Es ist jetzt alles getagt und geordnet. Und ich kann die Musik genießen. Auch ist interessant, wie ich durch die neue Sortierung, die itunes vorschreibt, meine Hörgewohnheiten geändert wurden. Früher habe ich bestimmt Alben immer bis zur absoluten Besinnungslosigkeit gehört, nun wechsle ich häufiger und spiele auch mal unbekannte und ältere Tracks. Habe gerade Alice In Chains wieder entdeckt.

Danke Apple. Danke Ani.

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