urbandesire

searching since 2004

Kategorie: Bilder (Seite 8 von 17)

Mix >My Sundown< (06.09.2001)

  1. Yo La Tengo – Green Arrow (5:45)
  2. Depeche Mode – When The Body Speaks (6:00)
  3. Nick Drake – Pink Moon (4:31)
  4. Starsailor – Fever (4:03)
  5. New End Original – Better Than Ever (7:28)
  6. Silverchair – Suicidal Dream (Acoustic) (3:14)
  7. The Smashing Pumpkins – Soot And Stars (6:40)
  8. Radiohead – The Pyramid Song (4:48)
  9. Bush – Inflatable (4:18)
  10. Sigur Ròs – Staralfur (6:46)
  11. R.E.M. – Nightswimming (4:20)
  12. Air – Playground Love (3:32)
  13. New Order – Vicious Streak (5:40)
  14. Kante – Im ersten Licht (5:29)
  15. Jimmy Eat World – My Sundown (5:47)

Gesamtdauer: 1h 18min 21secsundown

mögliche Absspielsituation: vor dem Einschlafen

Dies war ein klassischer Mix von 2001. Zu dieser Zeit veröffentlichten New Order mit Get „Ready“, Depeche Mode mit „Exciter“, Radiohead mit „Amnesiac“ aber auch New End Original mit „Thriller“ neue Alben, die es in einem Mixtape zu verarbeiten galt. Das Tape fing mit „Green Arrow“ einen wunderbaren Instrumentalstück von Yo La Tengo an und brabbelte über „When The Body Speaks“ so dahin. Der erste Höhepunkt war dann das 7:28-Epos „Better Than Ever“, welches emotionsgeladen in das „Suicidal Dream“ von Silverchair überleitet. Danach bleibt die Platte wenig emotionsgeladen und kämpft sich bis zu Nightswimming von R.E.M., das für mich einen zweiten Höhepunkt darstellt.
Die Platte endet mit einem betörenden Sundown von Jimmy Eat World und entlässt den Hörer in die Träume.

Das Mixtape 2.0

Sept. 1997; 23:21 Uhr:

„Klein-Marcus ist gerade beschäftigt. Vor seinem Panasonic-CD-Cassetten-Player liegt ein riesiger Stapel CDs. Er sortiert gerade, liest die Cover-Playlisten und überlegt. Klein-Marcus stellt gerade ein Mixtape zusammen. Doch das ist nicht einfach. Man muss einen guten Einstieg bringen. Neben einem rechte bekannten Lied, waren auch immer kurze Instrumentalstücke, so der Opener der Smashing Pumpkins auf ihrer Mellon Collie. Danach bevorzugte ich immer eine Sinus-Kurve. Diese bezeichnete den Spannungsanstieg im Tape selbst. Der also von langsameren Lieder, zu „Übergangsliedern“ (ein perfektes Stück ist dabei auch „Soma“ von der Siamese Dream) bis hin zu den Krachern, tanzbaren, eingängigen Nummern. Nebenbei muss auch auf die Kommerzialität des Bandes geblickt werden. Neben unbekannten Songs, die dazu dienen die Freunde auf einen bestimmten Künstler oder auf eine bestimmte Band aufmerksam zu machen, wird auch immer vorausgesetzt, dass bekannter oder auch ein oder zwei Smashhits dabei sind. Wenn man dann die Zeit durchgerechnet hatte, um zu überprüfen, ob die Songs auch alle draufpassen, widmete man sich der Covergestaltung, die nun passend zur Stimmung des Tapes abgestimmt werden musst. Ins Inlay kamen dann noch die Artist und Songnamen und fertig.“

Später besaß man dann einen PC. Hingegen der landläufigen Meinung, dass der PC die Mixtapes tötete, brachte der das ganze nur auf eine andere Stufe.
Weiterlesen

Sorry About Dresden

Das hat eigentlich nichts damit zu tun … mit Sorry About Dresden. Aber Marcus in Dresdenwir waren gestern eben mal kurz in Dresden. Zum einen um diesen jungen Mann auf einem überteuerten Konzert zu beobachten – naja Hauptsache es hat der Kleinen gefallen – und zum anderen um ein paar Bilder von Dresden zu schießen. Ich hab mich sehr auf letzteres sehr gefreut… als ich aber meine Kamera (die 300V) auf dem Weg zur Semperoper auspackte, stellte ich fest, dass ich diesmal nicht die Filme vergessen hatte, aber nach knapp 2 Jahren die Batterie der Kamera aufgebraucht war. Tolle Wurst. Also blieb nur eins: Ich musste mich mit Ani in die digitale Kamera reinteilen. Leider blieb uns nicht genug Zeit und auch das Licht war nicht so besonders. Trotzdem gibt es einige Bilder auf dem tageausglas-Flickr-Stream zu bewundern.

Morgen geht es ja schon wieder nach Sachsen. Zwar diesmal nicht mit Ani, aber dafür mit Jojo zum BoysetsfireKonzert nach Leipzig.

Canon EOS 400D

In den Foren hat es schon wochenlang gebrodelt. Jetzt zur Photokina in Köln am 26.9. – 1.10. haben die Hersteller diverser digitaler Spiegelreflexkamera das Geheimnis um die neuen Modelle gelüftet. Vor wenigen Wochen hatte Sony mit der Alpha 100 vorgelegt, dann hat Nikon mit der D80 geantwortet und nun reiht400D sich auch Canon mit der 400D ein.

Alles in allem ist für Sony der Einstieg mit dem Know-How von Konica-Minolta und Carl-Zeiss in die DSLR-Liga gelungen (10,8 Megapixel (MP), kamerainterner Bildstabilisator, Antidust-Staubschutz- Technologie für den Sensor, 2,5 Zoll LCD usw.). Nikon hat mit der D80 ein hervorragende Modellpflege betrieben, indem die MP Zahl auf 10,2 MP erhöht wurde, eine verbessterter Bildverarbeitungsprozessor zum Einsatz kommt und auch ein neues Auto-Fokus-Modul (von der großen Schwester D200) neben zahlreichen anderen Neuerung hineingepackt wurden.

Heute war es dann endlich soweit. Canon öffnet die Pforten in die Entwicklerwerkstatt. Die neue 400D ist ebenfalls mit 10 MP (genau 10,1 MP) ausgestattet und besitzt nun endlich auch einen speziellen Sensor-Cleaning- Modul, was diesen vor Verstaubung schützen soll. Eine entscheidende Veränderung ist ebenso das Display. Von der 350D ist die Aufteilung in einen LCD-Monitor und eine monochromen Statusanzeige bekannt. Letztere fällt bei der 400D weg und wird durch ein insgesamt größeres (2,5 Zoll) Display ersetzt, auf dem nun auch die Status-Daten (ISO, Blende, Belichtungszeit usw.) angezeigt werden. Eine weitere Verfeinerung stellt die Tatsache dar, dass im Okular zwei Augen-Sensoren eingebaut sind, die, sobald man das Auge vom Sucher entfernt, dies registrieren und die Status-Daten auf dem LCD anzeigen (bei dem Auge im Sucher bleibt das LCD leer). Die Bildfrequenz (also das Schießen der Bilder hintereinander) ist von 2,5 Bildern (300D) über 3 Bildern (350D) nicht weiter erhöht worden und liegt ebenso bei 3 Bildern pro Sekunde. Dafür ist es aber möglich mehr Bilder hintereinander zu schießen bis die Kamera abspeichern muss (also der Bildpuffer voll ist). Mit 27 JPGs und 10 RAWs ist bei der 400D Schluß. Zum Vergleich die 350D schafft 14 JPGS und 5 RAWs.

Als Fazit kann man sagen: Ordentlich Modellpflege. Die Hoffnungen auf mehr ISO und bessere Rauscharmut (noch besser ist eigentlich schwierig) wurden nicht erfüllt. Ebenso spendierte Canon keinen neuen Signalverarbeitungsprozessor. Im Inneren arbeitet weiter der DIGIC II. Stark zu bemängeln bleibt weiterhin, dass es Canon nicht auf die Reihe bekommen hat, den Sucher zu vergrößern. Selbst der Sucher meiner 300V ist größer.

Der Hammer liegt wahrscheinlich wieder im Preis. Kostet die Sony Alpha neu 970 Euro, die Nikon D80 900 Euro wird die 400D mit 800 Euro veranschlagt, was zur Folge haben wird, dass der Straßenpreis bald bei um die 700 Euro liegt und dies scheint das Hauptkaufargument zu werden, denn sonst bietet die Kamera kaum Vorteile gegenüber der 350D (im fotografischen Bereich).

Als Hinweis kann ich nur ausgeben, dass man sich nun nach gebrauchten 300Ds (wahrscheinlich so um die 400 Euro schon zu haben) und nach gebrauchten 350Ds (um die 500-650 Euro) umsehen sollte.

So das war mein Nerd-Artikel für diese Woche.

Ach und bevor ich es vergesse. Es gibt neue Filmportraits in der Kamerfilmdatenbank: Kodakcolor VR 400 Plus, Kodak BW400CN und sein Vorgänger Kodak T400CN, sowie der Kodak Ultra.

Marcus 2.0

Letztens fragte mich Sapere Aude, ob es denn nicht vorher-nachher-Fotos gibt von vor und von nach meiner Diät. Ich musste ihm leider sagen, dass ich den Gewichtsverlust nicht wirklich dokumentiert habe. Heute fiel mir durch Zufall ein Bild vom September 2005 in die Hände… und ich finde, man kann die 25 Kilo durchaus sehen.

 

Ältere Beiträge Neuere Beiträge

© 2026 urbandesire

Theme von Anders NorénHoch ↑