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Kategorie: Bilder (Seite 7 von 17)

Das Leid der Fotografen

Ich habe flickr lieben gelernt. Nach anfänglicher Euphorie und einer Anmeldung mit ersten Bilder verkam der Account zu einem umfangreicheren Portfolio für Fotos, die auf tageausglas.de nicht präsentiert werden konnten oder als kleine Galeriemöglichkeit für Fotos von urbandesire.de. Doch der richtige Community-Hype kam bei mir nie auf. Um Kommentare und neue Anstöße für Bildmotive zu erhalten, muss man sich bei flickr jedoch engagieren, d.h. Gruppen beitreten, Fotos bewerten, Fotos zur Diskussion stellen usw. Ich hatte nie richtig Lust dazu.norbert

Trotzdem traf man immer wieder Leute, die auch flickrn. Und so gewann ich beim Durchstöbern derer Fotos wieder Lust mich einzubringen. Seitdem habe ich mich in einer ganzen Reihe von Gruppen angemeldet, kommentiere und bewege mich durch alle möglichen Diskussionsforen. Tja und was fällt mir da auf: die Max Magazine-Group. Das deutsche Magazine, mit durchaus interessanten Fotos und Bilderstrecken, hatte sich bei flickr eine öffentliche Fotogruppe zu gelegt. Dies bedeutet, dass jeder der mitmachen will, das auch kann. Bedingung ist, dass man die Urheberrechte der Bilder besitzt und täglich nicht mehr als zwei Bilder an die Gruppe sendet. Den Lieblingen der Redaktion, die am Ende einer Woche von dieser ermittelt werden, winkt durchaus eine Veröffentlichung im monatlich erscheinenden Magazin. So gesehen, stellt das eine schöne Möglichkeit für jeden einzelnen Hobby- und Amateurefotografen dar, seine Bilder „einer großen Öffentlichkeit“ (Auflage des Magazins ca. 200000) zu präsentieren. Somit stehen den flickr-Usern monatlich in der Zeitung 6 Seiten zur Verfügung, die sie mit ihren besten Bildern aus der max-Competition füllen können.

Auf der einen Seite könnte man dies begrüßen und schreien: „Jaaa wieder eine Verknüpfung zwischen (Achtung Modewort!) Web 2.0 und den klassischen (Print-)medien“; aber man könnte sich auch fragen, wieso die Zeitung freiwillig sechs Seiten teures Druckgut einfach an „Hobbyknipser“ verschenkt? Zum einen ist da die Möglichkeit kostenlos, also ohne Bildrechte zu kaufen und eine großartige redaktionelle Arbeit zu leisten, einige Seiten mit „Inhalt“ zu füllen. Ob es dem Verkauf der Zeitung zuträglich ist, sei mal dahingestellt, da die paar Flickr-User, die jene Ausgabe, in der ihr Foto erscheint, kaufen, sicherlich nicht das Gros der Max-Kundschaft ausmachen können und die Zeitung nicht aus ihren schlechten Zahlen heben werden.
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Jena bloggt 2006 – Das erste Jenaer Bloggertreffen (UPDATE)

Jena bloggt und Ani und ich waren dabei. Für schriftliche Zusammenfassungen des ersten Bloggertreffens in Jena ist es mir jetzt zu spät, das folgt morgen. Aber ich habe bereits ein kleines Flickr-Set hochgeladen, um den zahlreichen Eindrücken einen Hauch von Ewigkeit zu verleihen.

bloggt

Mit dabei waren:Ani Axel Baytor Die_Heldin Herr Strudel JaBBa Klingsor lesof Marcus Pulsiv Rene Sven Tim Theodore Thornthrop Titania.

Möge die Trackback-Party beginnen, denn JaBBa hat schon mal vorgelegt.

UPDATE: Ich habe ein kleine Sonderseite zum Bloggertreff eingerichtet; Klickt: Jena bloggt oder auf more 😉

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Ani im Bilde

Die Wetterbericht der Republik sind sich ja inzwischen einig. Der Sommer ist vorüber und der Herbst – so die Voraussagen – müsste bald kommen. Da nun die Ani wieder in Jena weilt, haben wir heute den „letzten“ vorhergesagten, echten Sommertag genutzt, um ein paar Fotos zu schießen. Beim Tomte-Konzert fielen uns damals aus fotografischer Sicht die Graffitis als Hitnergründe auf, die rund ums Kassablance verteilt sind. Also das Geraffel geschnappt und geknipst. dabei konnte ich auch endlich mal das neue Objektiv richtig austesten. Die Ergebnis erreicht ihr über einen Klick auf das Foto im Tageausglas-Flickrstream.

polaroid ani

Zwei Anmerkungen noch. Ich will nicht sagen, dass es mir auf den Geist geht, die Ani zu fotografieren, aber ein bisschen Abwechslung wäre schon schön. Wer will?

Über Kommentare würden wir uns sehr freuen. 😀

Bilder vom Alpha

Kurz bevor sich Nadini auf Koalasafari begeben hat, fragte Jojo an, ob er denn nicht ein paar „erotische“ Fotos für Nadini im urbandesirerischen Studio anfertigen lassen kann. Ich antwortete ihm ganz weltmännisch: „Wenn ein Alphablogger nach Fotos schreit, dann bekommt er sie auch.“ Deshalb präsentiere ich ihnen, geliebtes Blogpublikum, die schönsten und coolsten Bilder unseres Lieblingsalphas. (KLICK auf das Bild)
beetlebum

Genießen sie es.

Danke.

„Sie spielen unser Lied…“

Die klassische Situation in der solch‘ eine Ausspruch getätigt wird, ist vermutlich die Silberhochzeit eines anderen Paares. „Sie spielen unser Lied…“ und schon quillt „Pretty Woman“ oder irgendwas von Toto aus den Boxen. Das Paar sinkt sich gegenseitig in die Arme und tanzt eng umschlungen. Jedes Paar hat da auch seinen eigenen Song. Irgendetwas Alltagstaugliches; irgendwas, mit dem man was verbindet… so die erste Nacht oder der erste Kuß… oder der aktuelle Radiohit des Tages als man sich kennenlernte.
Deswegen gibt es heute aus der Reihe Mixtapes des Lebens…: das Liebestape. Wichtig ist hierbei, dass dieses Tape nicht verwechselt wird mit dem JungeschenktMädchen-Tape oder dem F***-Tape. Das Liebestape ist eine feierliches Tape, dass die Liebe eines bereits „bestehenden“ Paares feiert.

Wenn man sich nun die Playlist eines solchen Tapes ansieht, erkennt man zunächst die Zeit, in der das Paar zusammengefunden hat, und man erkennt darin auch ein wenig den Musikgeschmack bzw. den sozialen Status der beiden. Obwohl natürlich die zeitliche Konstante eine größere Rolle spielt. Zwar gelten Jahre später gewisse auf das Tape gebannte Songs als „peinlich“ und als nicht vorzeigewürdig, jedoch werden sie vom Paar wie die eigenen Augäpfel gehütet. Ebenso bleibt anzumerken, dass der Pool der Unser-Lied-Songs im Laufe der Jahre abnimmt und sich nach Jahrzehnten nur noch auf einen kleinen elitären Kreis beschränkt. Weiterlesen

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