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Kategorie: Bilder (Seite 10 von 17)

Zuwachs und Todesfall im Objektivpark

tamron28-75Ich habe lange darauf gespart. Ostern, Geburtstag und die Finger im Dreck… jetzt hat es endlich gereicht. Es gibt ein neues lichtstärkeres (endlich) Objektiv in der Fototasche: das TAMRON 28-75 mm 2,8 (SP XR DI LD ASL IF ZL MACRO). Die haben echt nen Tick mit den Abkürzungen. Unglaublich, was das alles kann und bedeuten soll. Dabei ist das alles nix besonderes. Naja Marketing halt. Mir war eigentlich nur wichtig, ein lichtstärkeres Objektiv zu nutzen, da doch oft in schlechteren Lichtsituationen (available light), das Canon EF-S 18-55mm stark an seine Grenzen kam, weil die Lichtstärke erst bei 3,5 begann und bei 5,6 endete.

Das Tamron hingegen hat aber über den gesamten Brennweitenbereich eine Anfangsblende von 2,8. Und für den bezahlten Preis ist das recht ordentlich. Ein zweites Kaufargument war die immer wieder erwähnte Schärfe, die das Objektiv an den Tag legt (Es soll eines der schärfsten Normalzoom-Objektive sein.). Wenn man denn ein gutes erwischt.

Denn es gibt durchaus Probleme mit sog. Front- und Backfokus. Das heißt, das Objektiv stellt sich im AF auf das gewählte Objekt ein. Die Kamera meldet mit Ton und Licht, dass das Objekt scharf ist und der Fotograf löst aus. Bei späterer Betrachtung (z.B. am Monitor oder auf dem entwickelten Bild) stellt der Knipser dann fest, dass der Fokus doch nicht richtig saß, sondern knapp davor oder dahinter.
schraubentestAls klassischen Test, um dies zu überprüfen nutzt man den Schraubentest. Es werden drei Schrauben im Abstand von je einem Zentimeter hintereinander aufgestellt. Danach wird auf die Mitte (mit verschiedenen Brennweiten und Blende) wie oben beschrieben fokussiert und das Ergebnis am Bild überprüft. Rechts ein Bild vom Tamron-Schraubentest. Schaut ganz gut aus. Wenn jetzt z.B. ein Front- oder Backfokus aufgetreten wäre, hätte man das Objektiv zu Tamron einschicken müssen und es dort justieren lassen. Leider wird dieser Test oft kritisiert, da er nicht objektiv angewandt wird und leicht verfälscht werden kann.
Um noch etwas Kapital für diese Anschaffung zu erhalten, habe ich unser 300v-Kitobjektiv, das EF 28-90 mm bei Ebay verkauft. Und es ging mit Sofort-Kauf auch sofort weg. Es war zwar immer recht gut und hatte den Vorteil doch noch etwas mehr Tele zu besitzen, aber wurde eigentlich nie wirklich genutzt. Dementsprechend ist die Hoffnung jetzt große, dass das Tamron zum neuen Immerdrauf avanciert. Sonst wäre es eine Fehlinvestition. Leider weiß man sowas vorher nicht.
ef28-90

Hach ich freu mich schon auf die erste Session mit dem Objektiv. Schön ist vorallem die Verarbeitung. Ein Metalbajonett, gute kratzfeste Plastikverkleidung (bald besser als von der Kamera selber) und im Lieferumfang ist so gar einen Gegenlichtblende enthalten. Die kriegt man bei Canon nur zur Luxus-Serie.
Einziges Manko ist vielleicht, dass das Objektiv über 500 Gramm wiegt, was im Gegensatz zum 18-55mm-Kit mit schlanken 190 Gramm schon ne ganze Menge ist. Dies wird dahergehend unangenehm, da die 350d eh schon so klein ist und schwer zu halten. Warten wir es ab.

Porn beim Beetlebum

Da der Beweis: KLICK.

Tststs

Tooltime – – – flickrtools

Es ist mal wieder Zeit für Tooltime: Wie man vielleicht weiß, bin ich ein großer Freund und Verfechter von flickr. Obwohl ich zugeben muss, dass es erst mit einem pro-Account richtig Spaß macht. Nach der Integration von Bildern in Blogs und Websites, sowie der Möglichkeit über alle möglichen Datenwege Bilder zu uploaden, haben sich um den Dienst flickr herum, noch viel weitere nützliche, aber auch kuriose Tools versammelt. Die besten gibt es hier zu bestaunen:

1. flickr-Inspector

Zunächst hätten wir da den flickr-inspector. Dieses eher nützliche Tool erlaubt es, Informationen über flickr-User anzusehen. Nach der Eingabe des flickr-Namens bzw. der user-id, kann man durchaus interessante Informationen ergattern. Ani und ich sind mit dem tageausglas-flickr-stream 407 Tage online (Stand: 27.07.06). Klar bekommt man diese Informationen auch im Profil, aber nirgends erhält man einen so netten und kompakten Überblick.

2. flickrtagfight

Das Web 2.0 hat ja so seine Errungenschaften hervorgebracht. Eine ist, dass alles Musik, Links und auch Bilder getagt, also mit Metadaten versehen werden. Und diese Bilder-Tags kann man jetzt gegeneinander kämpfen lassen. Zwei Begriffe eingeben und sehen, wer besser ist, bei wem sind also mehr Bilder gepostet. Vorsicht! Suchtgefahr.

3. flickrSetCloud

Naja ganz klassisch. Aus den Tags wird ein kleine Wolke gebastelt. Wie man das ja auch von del.icio.us

4. Kamerazahlen

Ermittelt aktuell, welche Kameras insgesamt zum Knipsen der Fotos auf flickr.com verwendet wurden. Die aktuelle Nummer eins ist die Nikon D50.

5. flickrfont oder flickrspell

Auch sehr witzig. Aus den Bildern mit Buchstaben als Motiv Wörter, Sätze, ja sogar ganze Texte basteln.

flickrspellfont

6. flickrframer

Tja nicht jeder hat Lust auf Photoshop. Mit dem flickrframer ist es ganz einfach einen Rahmen um die Bilder herumzusetzen, die in den Flickr-Streams hochgeladen wurden. Einfach URL eingeben und schon kann man von der KB-Film-Rolle über das Polaroid bishin zu Briefmarken- oder Holzrahmen alles auswählen.

7. flickrgraph

Visualisiert die Kontaktliste des jeweils eingegeben Users.

8. delivr

Dies ist ein schönes Tool und eine nette Idee. Alle Bilder (aktuell etwa 600000), die bei flickr unter den Creative Commons lizensiert sind, können durchsucht werden und dann als Postkarte (per email) mit Text verschickt werden.

9. flickr-Linksammlung

Eine unglaublich komplexe und umfassende Linksammlung zum Thema flickr. Ich schätze mal nichts fehlt.

Na dann viel Spaß beim Flickrn.

Del.icio.us-Linksammlung: KLICK

Jojos kreatives Universum

Derzeit befindet sich der Jojo ja im Krieg und damit man mal einen Einblick in sein kreatives Universum bekommt, indem solche Zeichnungen entstehen, hat der Urbandesire , sich gemeinsam mit der Floh auf den Weg gemacht, um Jojo zu besuchen. Das Video seht ihr hier:

Man entschuldige bitte die Qualität, die Kameraführung und die Art des Schnitts. Es diente nur dokumentarischen Zwecken. 😀

The World Is A Vampire

Heute sah ich mir mal meine last.fmStatistiken an und musste feststellen, dass ein Band (Aktuell auf Platz 27) viel zu kurz kommt. Die Smashing Pumpkins haben dabei eigentlich für mich und mein Leben ein riesige Bedeutung. Sie haben mich durch die Jugend gebracht und haben mich zum Teil zu dem gemacht, was ich jetzt bin.

Doch irgendwie hat sich die Existenz der Band in meinem Gehörgängen seitdem ich Student bin, ein wenig verringert. So höre ich sie selten auf meinem Ipod oder auch im Player auf dem Rechner.band2 Zum Teil kann es daran liegen, dass es seit 2000 kein neues Material von den „Kürbissen“ gibt (wenn man mal die Nebenprojekte von Billy (und Zwan), Melissa und Jimmy beiseite lässt, die allesamt weder kommerziell noch künstlerisch Höhepunkte darstellen) und die Trennung der Band mir und allen anderen Fans sehr weh getan hat. Es damals Mitte der Neunziger so 3-4 heilige Kühe, die man einfach nicht geschlachtet sehen wollte. Doch alle (Smashing Pumpkins, Rage Against The Machine, Soundgarden und Nirvana) gaben auf oder mussten aufgeben.

Bei den Pumpkins lag das durchaus daran, dass der kommerzielle Erfolg ausblieb. Man verkaufte nach dem Megaseller „Mellon Collie And The Infinite Sadness“ von 1995 (mit enormen Songoutput von einem Doppelalbum und 4 Singles – insgesamt 85 Songs – , die fast alle sehr hohes Niveau haben) mit der 98er Scheibe „Adore“ einfach weniger Einheiten. Gründe hierfür lagen in der Änderung des musikalischen Stils. Vorher schroffer Rock’n’Roll mit einem Schuß Metal, eine enorme Bandbreite mit epischen Songs, die im Ganzen eine Geschichte erzählen und dann nachher 1998 – nach Streitigkeiten und Drogenexzessen des Drummers Chamberlin (+Rauswurf) – ein sehr ruhiges und elektronisches Album. Das kam bei vielen Fans nicht an.

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