Ich habe mir in den letzten Wochen ein durchaus hartnäckige Insomnia zugelegt. Es beginnt an Tagen, die dafür auserkoren wurden, Projekte zu beenden und läuft dann über Tage weiter, an denen bis nachts gearbeitet werden muss und endet schließlich an Tagen, die kein Ende nehmen. Man will nicht ins Bett, hat Angst vor der Ruhe, Angst vor den Gedanken, die einen überkommen. Denn mein Kopf will plötzlich nachts alle Probleme regeln, einfach so. Vermutlich, weil ihm die Ablenkungen aus gehen.

Und so sitze ich des Nachts dann vor dem Fernseher oder vor dem Rechner und lese und sehe und dränge alles, was hochkommen will, zurück. Derzeit habe ich mich in Peaches vernarrt und lese gerade bei der Zeit über ihre Träume.

Ich mag Peaches. Obwohl ich mich dem Gedanken nicht erwehren kann, dass sie nur den Soundtrack für Stripperinnen produziert:

Suckin’ on my titties like you wanted me,
Callin me, all the time like blondie
Check out my chrissy behind
It’s fine all of the time
Like sex on the beaches,
What else is in the teaches of peaches? huh? what?

Peaches – Fuck The Pain Away

Aber sowas ist natürlich immer einfach zu sagen, wenn man die künstlerische Botschaft dahinter nicht versteht. Dabei ist Peaches eine unglaubliche schlaue Frau, die mit ihrem Mix aus Punk und Electro (nennt man sowas jetzt wirklich Electroclash?) die Ärsche zum Wackeln bringt. Ich weiß jetzt gar nicht, welches Video ich präsentieren soll. Also “Fuck The Pain Away” hat ein witziges Video, wobei ich aber nicht weiß, ob das ein offizielles ist. Cool sind auch all die anderen. Aber ich präsentiere euch “Set It Off”, nicht weil ich ein Haarfetisch habe, sondern weil es das erste war, dass ich von Peaches kennenlernte.