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Monat: Mai 2007 (Seite 2 von 5)

Blog – Mixtape – Mai 2007

the glorious sad days

Ich hab seit langem wieder mal ein richtiges Mixtape zusammengestellt, so richtig mit eigenem Cover und Layout der CD. Hier gibt es die Playlist.

the glorious sad days

1. Olafur Arnalds – 1
2. The Longcut – A Tried And Tested Method
3. All Time Low – Jasey Rae
4. City And Colour – Save Your Scissors
5. GoodBooks – Leni
6. Crystal Skulls – Baby Boy
7. EF – ett
8. Great Lake Swimmers – Song For The Angels
9. Quarks – Vergiss
10. Sherwood – The Only Song
11. Silverstein – Red Light Pledge
12. Contrivia – Florida/Lay-By
13. Monta – Capitulate
14. City And Colour – Hello I’m In Delaware
15. Obadiah Parker – Hey Ya
16. Cold War Kids – We Used To Vacation
17. Get Cape Wear Cape Fly – I Spy

01h 11min 01 sec

Last.fm-Details (mit Hörbeispielen)

1 Jahr >>Album Of The Week<<

albumoftheyear_jubiläumEs gibt etwas zu feiern. Damals vor ziemlich genau einem Jahr richtete ich die Kategorie „Album Of The Week“ ein, um den Besuchern von urbandesire.de mal meinen Musikgeschmack näher zu bringen. Mit durchaus einigem Erfolg, wie viele Anfragen zu Bands und Alben bewiesen haben. Ziel sollte es eigentlich sein, neben dem ganze Quatsch, den man sonst so hört die eine oder andere Perle aus den tiefen des Musikbusiness heraufzuheben. Darunter waren solche grandiosen Neuentdeckungen wie „Peter, Bjorn And John“, „Olafur Arnalds“ oder auch „The Samuel Jackson Five“, die bereits dieses Jahr zu den Lieblingsalben aufgestiegen sind.Ich freue mich deswegen immer sehr über jegliches Feedback und habe entschieden, diesen Album Of The Week-Service etwas auszubauen. So wird es jetzt zur jeder Plattenempfehlung eine kleine Rezension geben. Und eventuell, falls vorhanden, auch ein paar Musikbeispiele, um das Ganze mal ein ein wenig hörbarer zu machen.Begonnen wird am 31.05.2007 mit dem interessanten Projekt „City And Colour“.

Feststellung des Tages

Alles aufgeben, heißt die Freiheit zu gewinnen.

Boysetsfire²

Das letzte Konzert von boysetsfire in der Conne-Island in Leipzig liegt nun schon knapp 1 Woche hinter mir. Dass es bisher noch keine kleine Konzert-Review gab, lag zum einen an der immer zum Bloggen knappen Zeit, auch daran, dass ich so ein Ereignis erst einmal sacken lassen musste. Die Vorfreude auf das große Ereignis wurde ja im Blog bereits intensiv behandelt.

Die großen Wogen, die diese Konzert schaffte auszulösen, sind nur schwer beschreiblich. Es ist immer etwas Magisches und Verstörendes, wenn man weiß, dass man eine Band (vermutlich) zum allerletzten Mal sehen wird. Es braucht lange bis man rdeartonightealisiert hat, dass es so, wie es bisher war, nun endgültig vorbei ist. Deswegen wog es um so schwerer, dass Jojo und ich zuerst keinen Karten mehr bekamen und dann auch noch mein Gefährt, das uns nach Leipzig bringen sollte, am Tag des Konzertes streikte. Der an der Benzinpumpe befestigte Benzinschlauch war porös und aufgerissen, so dass das Blut des Autos auf der Straße verteilt wurde. Mit großer Angst begab ich mich also in die Werkstatt, die glücklicherweise eine kleine Notoperation vornehmen konnte, so dass Jojo und ich – zwar ängstlich – aber immerhin überhaupt fahren konnten.

Die Vorbands – einmal The Blackout Argument aus München und Dear Tonight aus New York waren, wie bei Vorbands üblich, stark bemüht den Laden, der wirklich sehr überfüllt war (angeblich war das Konzert ausverkauft), zum Tanzen zu bewegen. Natürlich mit weniger Erfolg. Die fünf Herren von „The Blackoutblackout_argument Argument“ wirkten mit ihrem post-hardcore-Sound auf mich recht erfrischend, wenn auch nicht besonders innovativ. Aber so eine junge Band ist ja erst in der Entwicklung. Verbleibt zur Beobachtung in den Augenwinkeln. Interessanter fand ich da schon die Amerikaner. Mit kreischenden Gitarren und einem sehr gesangslosen Sprechgesang des Sängers verblüfften sie auf beeindruckende Weise die Konzertbesucher. Ihrer Musik mischten sie schöne Melodikwechsel bei, sowie eine zweite Shout-Line durch den Bassisten. Der doch recht punkig angehauchte HC stellte für mich etwas nicht alltägliches, selten gehörtes dar. So habe ich mir die CD der Herren aus Brooklyn auch fix bestellt.

Aber das Hauptaugenmerk lag an diesem warmen Maiabend auf Boysetsfire. Schön war, dass Jojo und ich durchaus gute Vergleichsmöglichkeiten zu dem letzten Auftritt von Boysetsfire in der Conne hatten. Und ich persönlich fand, dass man an diesem Freitagabend den zum letzten Konzert fehlenden Josh durchaus gespürt hat. Denn er übernahm bei vielen Parts von Songs einige Shoutlines und spielte auch bei der Musikalität der Gitarren eine große Rolle. Ich kann zwar nicht absolut befürworten, dass die Band wesentlich besser klang, aber die Abstimmung und das Spiel untereinander empfand ich als abgeklärter und sicherer. Was mir auffiel und aufstieß war die mäßige Setlist. Die Songreihenfolge wurde durchaus gut begonnen, doch viel zu früh – wie ich finde – würde das Acousticset eingeschoben, dem dann weitere eher ruhige Songs folgten. Ich meine, dass so etwas in das hintere Drittel eines Konzertes gehört, um danach genügend Spannung für einen richtig geilen und harten Abgang vorzubereiten. Trotzdem gab die Band das ganze Konzert über richtig Gas und brachte den kompletten Club zum Brodeln und Tanzen. Einzigartig war, wie der komplette Saal die ersten Takte von „Walk Astray“ oder den kompletten „My Life In The Knive Trade“-Song mitsang. Was mich nervte, waren aber die immer wieder viel zu langen Pausen zwischen den einzelnen Songs, in den auch nicht etwa die Instrumente gestimmt wurden, sondern einfach nur in die Menge geglotzt wurde. War vielleicht auch dem geschuldet, dass sich ständig Stagediver zu den Songenden auf der Bühne befanden und nach dem Ende des Liedes auch nicht mehr springen wollten.

BoysetsfireEs ist aber immer wieder beeindruckend wie persönlich BSF mit den Fans umgeht. Selbst vor dem Konzert schlenderten die Herren auf dem Conne-Vorplatz zwischen den wartenden Fans und grinsten diese an. Während des Konzertes nahmen sich durch die Energie der Musik richtig Tuchfühlung auf und spielten nicht nur einfach für die Besucher, sondern fast mit ihnen.

Im gesamten ein unglaublich schönes und unvergessliches Konzert, dass leider viel zu schnell vorbei war. Ich hatte mir zwar vorgenommen, etwas abseits das Konzert zu genießen. Aber irgendwann hielt es mich nicht mehr und ich stürmte in die Mitte zum Abholen der blauen Flecken. Ich bekam nur einen. Auf der Brust. Nah am Herzen.

Beten wir für eine Reunion in vielleicht drei, vier Jahren!

Fotos vom Konzert bei flickr
beetlebum und seine neue Kamera auf dem Konzert (Pflichttrackback)

Emowitze Update II und das EmoABC

Nach einer kurzen Tiefenanalyse von Emowitzen steht es fest: Jeder kann Emowitze selber bauen. Er braucht dazu nur irgendeinen richtig schlechten Wortwitz, der auf schneiden, ritzen, schnitt, heulen, weinen, traurig sein oder Selbstmord abhebt. Hier die aktuellen Präzedenzfälle.

Wo ist der Unterschied zwischen ner überfahrenen Ratte und nem Emo? Vor der Ratte ist eine Bremsspur.
Späterer Beruf eines Emos? Schneider!
Welche Filme schauen Emos am liebsten? Directors Cut
Was ist ein Emo ohne aufgeschnittene Arme? Jungfrau!
Warum stürzt eine Brücke ein wenn ein Emo drauf steht? Der Klügere gibt nach!
Was ist der Unterschied zwischen einer Zwiebel und einem Emo? Bei nem zerschnittenen Emo heult keiner!
Welches ist das Lieblingshotel eines Emos? Das Ritz
Wieviele Emos braucht man um eine Glühbirne einzudrehen? Keinen… sollen sie doch im dunkeln heulen.
Wieviele Emos braucht man um eine Glühbirne raus zu drehen? 3. Einer dreht sie raus, einer schreibt nen Text drüber, und einer heult
Ich wünschte mein Rasen wäre ein Emo…. dann würd er sich selber schneiden.
Was ist der Lieblingsspruch eines Emos? „Ist geritzt“
Was ist das Lieblingsessen des Emos? Schnittlauch und Weintrauben!
Was macht ein Emo in einem runden Haus? Er bringt sich um, weil er keine Ecke zum heulen findet!
Wie bekommt man einen Emo vom Baum? Man schneidet den Strick ab!
Was würde passieren wenn man 5 Emos in einen ganz normalen Raum einschließen würde? Von einem erleichterten Aufatmen der Restbevölkerung abgesehen? Ganz einfach, einer würde sterben weil es ja nur 4 Ecken zum Weinen gibt!
Wieso sind Emos ab 12 Uhr nicht mehr in Kneipen anzutreffen? Weil dann die ‚Happy Hour‘ beginnt!
Wie nennt man Kondome für Emos? Weingummis
Welche Jahreszeit ist die Schlimmste für eine Emo?
Winter, da die Tränen ständig einfrieren!
Was ist ein Emo in einer Flasche? Wein!
Was haben Emos und Frauen gemeinsam? Beide haben Ritzen!
Warum macht der Emo mit seiner Freundin Schluss? Weil er mit ihr glücklich war.
Was ist ein schwimmender Emo? Eine Heulboje
Die wichtigste mathematische Konstante für Emos? Die Heulersche Zahl!
Welchen Beruf wird ein Emo niemals erlernen? Hellseher
Was sind die Lieblingstiere des Emos? Weinbergschnecke und Auerhahn
Was ist der Spitzname eines Emos? – Schlitzohr
Was isst ein Emo am liebsten an Fleisch? – SCHNITZel
Wenn ne Blondine und ein Emo von nem Hochhaus springen, wer ist zuerst tot? Die Blondine, weil sie in den Tränen vom Emo ertrinkt.
Warum ist es sinnlos Emos Witze zu erzählen? Weil sie bevor sie die Pointe hören schon weinen!
Was mögen Emos am liebsten aufs Brot? Aufschnitt!
Was kauft sich ein Emo niemals bei McDonals? Ein Happymeal.
Wie begrüßen sich zwei Emos? Na, alles geritzt?
Was ist ein Superemo? Eine Abtreibung/Eine Totgeburt.

Zum Schluss gibt es noch das EmoABC. *schnarch*

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