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Monat: September 2006 (Seite 1 von 5)

Historischer Tag – Der Süßstoffverband gratuliert

suessstoff.jpgHeute ist wirklich historischer Tag. Ich bin vor knapp drei Jahren zu Hause ausgezogen und führe nun seitdem mehr oder weniger meinen eigenen Haushalt. Nun habe ich es in Zusammenarbeit mit Ani geschafft. Der Süßstofftablettenspender „ja!“ mit 1200 Tabletten ist heute alle geworden.

Mal was Statistisches:

Dies bedeutet, dass hier täglich im Durchschnitt mindestens eine (genau 1,096) Tablette zu susstoffneu.jpgsich genommen wurde. In der Woche sind das 8 Stück (genau 7,7).

Genutzt wurde der Spaß für diverse Tees und Kaffees; zu meist morgens, um den Tag zu beginnen. 🙂

So zum Abschluß verweise ich noch auf den Süßstoffverband e.V., der Näheres zu unserem Lieblingssüßer weiß und uns über die gesundheitlichen Vorteile aufklärt.

Begrüßen wir außerdem unseren neuen Mitstreiter „süssli“ und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit in den nächsten drei Jahren.

Ani im Bilde

Die Wetterbericht der Republik sind sich ja inzwischen einig. Der Sommer ist vorüber und der Herbst – so die Voraussagen – müsste bald kommen. Da nun die Ani wieder in Jena weilt, haben wir heute den „letzten“ vorhergesagten, echten Sommertag genutzt, um ein paar Fotos zu schießen. Beim Tomte-Konzert fielen uns damals aus fotografischer Sicht die Graffitis als Hitnergründe auf, die rund ums Kassablance verteilt sind. Also das Geraffel geschnappt und geknipst. dabei konnte ich auch endlich mal das neue Objektiv richtig austesten. Die Ergebnis erreicht ihr über einen Klick auf das Foto im Tageausglas-Flickrstream.

polaroid ani

Zwei Anmerkungen noch. Ich will nicht sagen, dass es mir auf den Geist geht, die Ani zu fotografieren, aber ein bisschen Abwechslung wäre schon schön. Wer will?

Über Kommentare würden wir uns sehr freuen. 😀

Das neue Chris Cunningham-Video: The Horrors – Sheena Is A Parasite

ach herrlich, kurz und knackig. Ich werde mir diese verflucht teure Chris Cunningham-DVD irgendwann einmal bestellen. Bis auf weiteres bleibt ja youtube.

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Multinationale Monopole, sie akkumulieren Kohle

Mehr als eine Meldung sollte es mir eigentlich nicht wert sein, aber schreiben will ich es trotzdem.

Das kleine Pixacoschild am Jentower ist noch dran. Nachdem HP vor über einem Jahr den amerikanischen Fotodienst Snapfish aufgekauft hat, um in den Fotoentwicklungsmarkt für Digitalfotos in den Staaten einzugreifen, weitete das Unternehmen seine Expansion im selben Jahr noch auf Europa aus, indem es im Dezember 2005 den Jenaer Bilderdienst „Pixaco“ aufkaufte. Pixaco wurde vom Intershop-Mitgründer Karsten Schneider begründet und ging 2003 aus dem Jena „bilderservice.de“ hervor. Bald darauf expandierte dpixacowirdsnapfishas kleine Unternehmen in elf weitere europäische Länder und schloss Bündschaften mit Web.de und Toys’R’Us, deren Fotoservice Pixaco nun betreibt. Nachdem nun Pixaco bisher „nur“ ein „service of hp“ war, wird es nun zu snapfish.
Die Strategie von HP ist also klar. Mit eigenen Entwicklungsdiensten bekam das Unternehmen keinen Fuß in den hart umkämpften Markt. Dies soll sich nun durch die Zukäufe und die Zusammenführung der Marken unter den Namen „Snapfish“ endlich ändern. HP will nicht nur weltweiter Druckerhersteller Nummer 1 bleiben, sondern auch zusätzlich kräftig im Fotofinishingmarkt mitmischen. Dabei steht vermutlich als Ziel Fotodrucke weg heimischen Computer und Drucker hin zu „Retailmarkt“ – also der Erstellung der Drucke im Fotolabor – zu bewegen. Hierbei zeigt sich, dass die Stratgie mehrere Standbeine beinhaltet. So wird neben dem Heimdruck, der Entwicklung von Großbestellungen bei Onlinebilderdiensten auch der Betrieb von Minilaboren und Sofortbild-Kiosken, die es dem Kunden ermöglichen Bilder direkt während des Einkaufs binnen Minuten entwickeln zu lassen, eingeführt. Fraglich bleibt natürlich wie zuträglich dies dem Fotodruckergeschäft sein wird. Bisher zahlt sich aber die Strategie von HP aus. So heimsten sie in den USA den Spitzenplatz ein. Ob sich dieser Erfolg in Europa, besonders im wichtigen Fotomarkt Großbritannien und in Deutschland fortsetzt, wird sich zeigen. Zumal die Konkurrenz von Fuji und Kodak durchaus mächtig ist.
Pixaco dient dazu, die Services von HPs Snapfish zu erweitern. Es soll Kunden nun möglich möglich sein, Fotos auszudrucken, Verwandten und Freunden zur Verfügung zu stellen und zu archivieren. Eine Konkurrenz zu den Web 2.0-Diensten wie flickr oder photobucket, scheint jedoch nicht angestrebt zu werden.

Derzeit wurde zwar die Homepage von Pixaco vom Snapfish eingenommen, jedoch scheint die Zusammenführung der beiden Dienste noch nicht komplett abgeschlossen zu sein, da weiterhin bei pixaco.de Bilder nur bestellt, nicht archviert werden können. Snapfish.de diesen Dienst jedoch anbietet.

Kleine del.icio.us-Linksammlung

Der Urbandesire und die Schufa (Teil IV)

Man glaubt es kaum. Also ich bin echt überrascht. Nachdem wir letztens festgestellt haben, dass in meinem Schufa-Profil zwei Handyverträge geführt werden, die ich eigentlich gar nicht besitze, habe ich nun online veranlasst, dass die Schufa bei ihren Vertragspartnern und auch „meinen angeblichen“ Vertragspartner O² und eplus nachfragt, was es denn mit diesen Telekommunikationsdienstleistungsverträgen auf sich hat. Heute erreicht mit eine schufainterne Email, die mir eine freudige Mitteilung macht:

„nach Prüfung haben wir das zu Ihrer Person vermerkte Servicekonto der Firma E-Plus Service GmbH & Co. KG / O2 (Germany) GmbH & Co. oHG im SCHUFA-Datenbestand gelöscht. “

Die Nachfrage hat also ergeben, dass ich gar keine Handyverträge mit diesen Unternehmen unterhalte. So So. Jetzt müsste man natürlich nur noch austesten, ob es dank der Löschung dieser falschen Angaben endlich wieder möglich ist, eigene Mobilfunkverträge abzuschließen. Denn dies war bisher nicht möglich.

Ich werde einfach mal weitere Nachforschungen bei den betroffenen Unternehmen selbst durchführen. Vielleicht kommt ja mal was (Brief, Email) zurück. Telefonate zu führen, scheint mir der Inkompetenz und Rechtsetzungsbefugnisse der Mitarbeiter wegen als absolut sinnlos. Aber obwohl, die Brief bei O² und eplus werden vermutlich von ähnlichen Scherznasen geöffnet. Wäre ich jetzt ein Alpha, dann würde direkt jemand in den Kommentaren mein Problem lösen oder meine Sorgen den Wind schreiben.

Jetzt gilt es nur noch herauszufinden, warum in einigen Unternehmen (thalia, Kaufland) meine EC-Karte nicht akzeptiert wird. Ich vermute wieder einer schwarze Liste. (Verschwörungstheoretiker sind in den Kommentaren gerne willkommen. 😉

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