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Monat: August 2006 (Seite 5 von 6)

Der Lektor renoviert das Fotoarchiv

Heute mal wieder ein sinnlos Beitrag:

Das Akrützel zieht um. Zwar ist das neue Büro nur knapp 40 Meter vom alten entfernt, aber immerhin. Somit ist es auch Zeit mal ein wenig auszumisten. Was haben wir denn da alles gefunden: Zum einen bergweise alte Zeitungen von „befreundeten“ Studentenzeitungen. Die doppelten Ausgaben werden jetzt alle mit einem freundlichen Gruß zurückgeschickt.

Aber auch 4 Kisten voller Dias mit Vorlesungsfolien und technischen Erklärungen, diese werden in den nächsten Tagen dem Archiv der FSU zugeführt. Mal sehen, ob die sowas haben wollen.
Naja und ich hab den Auftrag bekommen, aus dem Müll der Redaktion noch Geld zu machen. Deswegen bevölkert seit ein paar Tagen diverser Ex-Redaktions-Müll das Auktionshaus ebay. Mal sehen was draus wird.

fotoarchivTja und als Letztes wäre da dann noch das Fotoarchiv. Es stand immer im frischen militärgrün und quitschend in der Ecke. Jetzt ist es umgesprüht vom Lektor persönlich. In einem kräftigen dunkelrot mit Kästen in frischem himmelblau. Aber irgendwie frage ich mich schon, was damit noch passieren soll. Der Workflow des Entstehens einer Zeitung hat sich geändert. Man baut neue digitale Archive auf. Redakteure werden abgestellt, um die alten Bilder einzuscannen. Neue Fotos entstehen meist digitial (Klingsor stellt da mal die Ausnahme dar), um den Arbeitsprozess zu verkürzen. Wenn dann nun mal alle Bilder eingescannt, getaggt und archiviert sind, was macht man dann mit so einen schönen Archiv?

Irgendwie ist es traurig.

Die Ani im Regen

Eigentlich wollten wir heute zum Kassa fahren. Eigentlich wollten wir dort Fotos schießen. Eigentlich sollte das Wetter so sein wie in den letzten sechs Wochen. Eigentlich.

Eigentlich hat es dann geregnet, den ganzen Tag und nicht zu knapp. Deshalb haben wir Fotos zu Hause geschossen: KLICK.

aniserie

Eigentlich.

Essen

Es gab zuviel Essen: Nudeln, Vollkornnudeln, 3 Soßen… 1 DVD … und ahhhh… ich kann nicht mehr…

fluch

Internetforen

Internetforen sind schon eine seltsamer digitaler Raum. Toll ist, dass alle gleich sind, dass alle die gleichen Vorraussetzungen haben und das man oftmals auf schwierige Fragen antworten bekommt. Nur nach Meinungen sollte man nicht fragen … nein nie.

Letzte Woche zeigte ich in einem einschlägigen deutschen Forum 4 Bilder aus unseren Portraitsessions. Ziel war es einfach mal eine Einschätzung zu bekommen, wo man was verbessern könnte usw. usf.

Klar war ich mir bewusst, das Kritik kommen kann (kam aber fast gar nicht) … aber was ich nicht leiden kann, ist so sinnlose Kritik wie: Sorry, nicht mein Ding.“

Ja was jetzt genau. Ein bisschen präziser vielleicht: Farbe, Motive, Beschnitt, Perspektive, Bearbeitung. Oder was? Einfach sagen warum. Egal. Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass in Fotografieforen meist eh nur Leute unterwegs sind, die Technikfreaks sind. Es geht nicht um das Bild, sondern nur um das Wie und das Womit. Sehr schön parodiert wurde das hier: KLICK. Dabei werden Bilder berühmter Fotografen durch vermeintliche Fotografieexperten eingeschätzt. Zum Totlachen.

Ein guter Hinweis bzw. eine schöne Anleitung wie man Bilder einschätzen kann, gibt diese Website: KLICK.

Auf bessere Kritik.

Zuwachs und Todesfall im Objektivpark

tamron28-75Ich habe lange darauf gespart. Ostern, Geburtstag und die Finger im Dreck… jetzt hat es endlich gereicht. Es gibt ein neues lichtstärkeres (endlich) Objektiv in der Fototasche: das TAMRON 28-75 mm 2,8 (SP XR DI LD ASL IF ZL MACRO). Die haben echt nen Tick mit den Abkürzungen. Unglaublich, was das alles kann und bedeuten soll. Dabei ist das alles nix besonderes. Naja Marketing halt. Mir war eigentlich nur wichtig, ein lichtstärkeres Objektiv zu nutzen, da doch oft in schlechteren Lichtsituationen (available light), das Canon EF-S 18-55mm stark an seine Grenzen kam, weil die Lichtstärke erst bei 3,5 begann und bei 5,6 endete.

Das Tamron hingegen hat aber über den gesamten Brennweitenbereich eine Anfangsblende von 2,8. Und für den bezahlten Preis ist das recht ordentlich. Ein zweites Kaufargument war die immer wieder erwähnte Schärfe, die das Objektiv an den Tag legt (Es soll eines der schärfsten Normalzoom-Objektive sein.). Wenn man denn ein gutes erwischt.

Denn es gibt durchaus Probleme mit sog. Front- und Backfokus. Das heißt, das Objektiv stellt sich im AF auf das gewählte Objekt ein. Die Kamera meldet mit Ton und Licht, dass das Objekt scharf ist und der Fotograf löst aus. Bei späterer Betrachtung (z.B. am Monitor oder auf dem entwickelten Bild) stellt der Knipser dann fest, dass der Fokus doch nicht richtig saß, sondern knapp davor oder dahinter.
schraubentestAls klassischen Test, um dies zu überprüfen nutzt man den Schraubentest. Es werden drei Schrauben im Abstand von je einem Zentimeter hintereinander aufgestellt. Danach wird auf die Mitte (mit verschiedenen Brennweiten und Blende) wie oben beschrieben fokussiert und das Ergebnis am Bild überprüft. Rechts ein Bild vom Tamron-Schraubentest. Schaut ganz gut aus. Wenn jetzt z.B. ein Front- oder Backfokus aufgetreten wäre, hätte man das Objektiv zu Tamron einschicken müssen und es dort justieren lassen. Leider wird dieser Test oft kritisiert, da er nicht objektiv angewandt wird und leicht verfälscht werden kann.
Um noch etwas Kapital für diese Anschaffung zu erhalten, habe ich unser 300v-Kitobjektiv, das EF 28-90 mm bei Ebay verkauft. Und es ging mit Sofort-Kauf auch sofort weg. Es war zwar immer recht gut und hatte den Vorteil doch noch etwas mehr Tele zu besitzen, aber wurde eigentlich nie wirklich genutzt. Dementsprechend ist die Hoffnung jetzt große, dass das Tamron zum neuen Immerdrauf avanciert. Sonst wäre es eine Fehlinvestition. Leider weiß man sowas vorher nicht.
ef28-90

Hach ich freu mich schon auf die erste Session mit dem Objektiv. Schön ist vorallem die Verarbeitung. Ein Metalbajonett, gute kratzfeste Plastikverkleidung (bald besser als von der Kamera selber) und im Lieferumfang ist so gar einen Gegenlichtblende enthalten. Die kriegt man bei Canon nur zur Luxus-Serie.
Einziges Manko ist vielleicht, dass das Objektiv über 500 Gramm wiegt, was im Gegensatz zum 18-55mm-Kit mit schlanken 190 Gramm schon ne ganze Menge ist. Dies wird dahergehend unangenehm, da die 350d eh schon so klein ist und schwer zu halten. Warten wir es ab.

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