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Monat: Juni 2006 (Seite 3 von 8)

Am anderen Ende der Sonnenallee

Vor wenigen Tagen lief auf Sat.1 … Sonnenallee

sonnenalleeEin der witzigesten Szenen ist der Tag des ersten Telefonanschlusses bzw. der Tag an dem die Familie ihr erstes Telefon erhält und prompt auch der erste Anrufer vorbeiklingelt. Wenn ich es nicht besser wüsste, haben da einige über die dämlichen Ossis gelacht… Thomas Brüssig hat aber die Naivität in seinem Roman etwas besser herausgestellt. Das ist aber gar nicht der Punkt.

Viel witziger ist, dass meine Familie zu DDR-Zeiten immer ein Telefon besaß (Ich weiß sogar heute noch die Nummer ;-))

Als wir dann 1995 umzogen, mussten wir wir sage und schreibe 4 1/2 Jahre warten, bis wir einen Telefonanschluß bekamen. Mein Schwester hatte sich fast zeitgleich ein Handy zugelegt.

Der sarkastische Kommentar meiner Mutter zum fehlenden Telefonanschluß war: „Das haben die uns bei der Einheit aber nicht gesagt.“

Noch heute warten jede Menge Leute auf einen T-DSL-Anschluss, der bei den Kosten, die er verursacht, eigentlich überall lohnen würde, bereitgestellt zu werden.

Tja, wenn man erstmal in einem System drin ist, dann stellt man fest, dass hier auch nur mit Wasser gekocht wird.

Geschichte der Photographie

Nachdem ich meine Blogleser in den letzten Wochen mit einer umfangreichen Linksammlung zum Thema „Geschichte der Fotografie“ genervt habe, löste ich gestern meinen ersten Thalia-Gutschein (Danke Chris und Ingo.) ein, um mir folgendes Buch zu kaufen:

Cover

Ich sag nur: „Endlich neue Klolektüre.“

Das wahre WM-Tipp-Spiel

Ich habe heute nur mit Ohr und Uhr das Ergebnis der deutschen Mannschaft im Spiel gegen Ecuador erraten.

Es muss ein 3:0 gewesen sein. Für Deutschland.

Die Neubaublogger

Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich auf die Neubaublogger bei Klingsor antworten oder ob ich es einfach stehen lassen soll? Naja eigentlich bin ich ja der höhere Blogger. Jojo wohnt ja nur im 5. Stockwerk… ach egal…

MTV Campus Invasion

Ich wollte ja noch darüber etwas schreiben… Die MTV Campus Invasion in Halle. Ich hatte meinem kleinen Bruder Vincent eine Eintrittskarte für dieses Festival geschenkt und da nun der Termin ran war, fuhren wir hin. Halle war ganz nett. Das Gelände lag gleich in der Nähe von einem Wohngebiet, so dass ich mich gleich heimelig fühlte. Gleich bei unserer Ankunft überquerten quitschvergnügt Ratten die Gehweg, um sich Nahrungsmittel zu besorgen. Ein wahrscheinlich sehr tierlieber Stadt. Die Straßenführung in eben dieser Stadt ist zwar gewöhnungsbedürftig, die Einheimischen aber wussten über die „Party“ bescheid und wiesen uns den Weg.
Anwesend waren an diesem Nachmittag: Clueso, Billy Talent, Tomte, Silbermond, Fettes Brot und Xavier Naidoo. Naja. Clueso konnte man vergessen. Ani, Vini und ich griffen erst bei Billy Talent richtig ins Geschehen ein. Die Kanadier legten eine Topshow hin und wussten Metaler, wie Rock’n’Roll[er] zu begeistern. Da sie nur ein Album draußen haben, hielt sich die Songdichte in Grenzen und man konnte artig tanzen. Anscheindend war das Hallenser Publikum nicht besonders Festival-erprobt und so zeigten sich die Mädels direkt vor der Bühne verwirrt von den Mosh- und Pogoeinlagen diverser Halbstarker.

Tomte lieferten eine nette Show und es gab durchaus Bewegung und Szenenapplaus. Auch Thees kritische Bemerkung zur Gottesfixiertheit von XN wurde positiv aufgenommen.

Voll war es eigentlich die ganze Zeit. Aber erst bei Silbermond hatten die Teenies ihre Möglichkeiten voll ausgeschöpft, um sich vor der Bühne zu sammeln. Altersdurchschnitt: 14 Jahre. Daneben standen wahrscheinlich nur noch BWLer, SpoWis und Konsorten mit ihren Freundinnen. Die Sängerin… wie heißt die eigentlich.. erzählte mehr als sie sang und alle waren glücklich. Kurz vor Schluß kamen dann die Brote auf die Bühne und boten einen Aufguss aus alten Hits in neuem Gewand und aktuellem Material. Neuerdings spielen die Brote auch selbst Instrumente. Ist wahrscheinlich der Problematik geschuldet, dass HipHop live einfach nicht funktioniert.
XN taten wir uns eine halbe Stunde lang an… schnarrch…. und gingen dann nach Hause. Kurzum: Durch das stark gemischte Programm interessierte mich nur die Hälfte der Akteure, trotzdem war es lustig…

Und mein kleiner Bruder ist jetzt „eingeweiht“.

Hier noch ein kleiner geschichtlicher Abriss der MTV CI: KLICK

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