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Monat: Mai 2006 (Seite 2 von 5)

Dancing Donut

Ich konnte es nicht aufhalten. Sie ist da wie ein Stier. Es müssen sinnlose Sachen gekauft werden. In unserer Küche befanden sich schon 2 Kaffeemaschinen, 2 Wasserkocher, eine Espresso-Maschine, ein Waffeleisen, eine Sandwichtoaster, 2 verschiedene Entsafter und Mixer und seit neustem auch ein Donutmaker. Wobei dieser dem Waffeleisen und dem Sandwichtoaster äußerlich sehr nahe kommt. Bloß das Innenleben ist halt ein anderes ist. Dazu gabs ein Rezeptbuch. Bisher haben alle ausprobierten Rezepte gleich geschmeckt. Es ist schon irgendwie witzig, was man heute alles kaufen kann. Es hat keinen Nutzen, war teuer und steht rum. Irgendwo wird wieder ein Marketingmann seine Hande reiben und sagen: „Geschafft.“
Nun ja. Meiner Diät ist das ganze natürlich nicht zuträglich, aber was soll ich tun. Derzeit kann ich nur froh sein, dass dieses Gebäck zu einer Männertagsparty bei Chris gebracht wird. Da sollen die diese kleinen Kalorienbömbchen in sich rein Stopfen… die werden sich bestimmt noch darüber freuen.
donut2

Let’s schmeck.

a a a a o.

aaaao

Heute ist sie endlich eingetroffen. Das erste Gammalapagos-Album. Jetzt nur noch schnell rippen und dann rauf zum zweiten Album auf den ipod und ab zur Uni.

zugleich

Tja

Die letzte Woche war eine interessante Woche:

Montag und Dienstag fallen wegen Belanglosigkeit raus.

Am Mittwoch war 1. Thüringer Veejay-Treffen und tageausglas.de war dabei. Die Fotos gibt es auf der neu gestalteten Website: Hier.

Am Donnerstag war Lesung. Marko, Markus, Lars und ich lasen die Werke der Weltliteratur bei Club-Mate und Knupserflocken. Am Ende berieten wir über den Beginn des neuen Zeitalters.

Am Freitag und Samstag war Webmaster-Day. Jojo und ich haben die neue www.tageausglas.de-Seite gebaut. Das komplette Design erhielt einen Refresh (ist jetzt schickes weiss) und sämtliche Galerien wurden überarbeitet und erweitert. Es lohnt sich also mal vorbeizusehen. Hier.
Sonntag war dann lernen und X-Men I und II gucken angesagt. Denn bald startet ja der neue X-Men Film.

So und da war die Woche rum.

Ein Lebensupdate.

Es muss nun erstmal Bericht erstattet werden… d.h. Die Blogosphäre brennt. Die einen Opel-Fahrer und Opel-Fahrende-Unterstützer (gemeinhin als A-Blogger bezeichnet, wobei dies nur die ersteren betrifft). Die Opel-Blogger leben hier, hier, hier und hier.

Die anderen sind logischerweise von der anderen Seite. Finden das total kommerziell und als den höchstgehassten Ausverkauf der Blogs. Einer wäre da hier oder auch hier. Bis hin zu wilden Kampfansagen.
Stop A-Blogger
Tja, was soll man nun dazu sagen? Ich finde es natürlich auch höchst seltsam, wie Opel glaubt mit so einen einfallslosen Marketingidee (auf die die 4 besagten Blogger hereingefallen sind) das Auto besser zu verkaufen. Nur weil es PIA oder IX getestet haben, ist das für mich noch lange kein Kaufargument. Wenn es Opel nur darum ging in jüngeren Käuferschichten im Gespräch zu bleiben, dann fuck you. Naja, so richtig über die Autos wird ja nicht gesprochen… sondern nur über den Ausverkauf. Irgendwie alles belanglos. Die Frage ist nur, wie es weitergeht. Die ersten neuen Aktionen stehen ja schon in den Startlöchern.
Tja das war der erste Strich und der zweite folgt…

Verschiebung der Realität

Diät und Abnehmen ist im Prinzip nur eine Problemverlagerung. Der abnehmende Mensch kommt aus einer Essstörung (Fettsucht) und fällt in die nächste (Magersucht).

Aus meiner unendliche kurzen Jugend gibt es einen Song der Band Silverchair namens „Ana’s Song„. Früher dachte ich immer es gut um irgendeine Ana, die wieder Mist gebaut hat und das Leben des Sängers Daniel Johns (jetzt u.a. Sänger bei den Dissociavites ist) durcheinander gebracht hat.

Dem ist aber nicht so. Ana steht für Anorexia. Also dem griechischen Wort für Appetitlosigkeit, das heute in der Medizin für Magersucht steht. Ich war immer verwirrt, wenn ich den Text hörte. Er begann mit „Please die Ana“ … mhh. Damals nahm ich es so hin. Heute weiß ich, dass es um die Magersucht von Daniel Johns ging. Er betrachet diese als einen Teil seiner Persönlichkeit und merkt, wie diese ihn zerstört. Darum bittet er in der ersten Zeile des Songs (das ursprünglich ein Gedicht war) um deren Tod.

Auch in einer weiteren Songzeile: „You make the sound of laughter and sharpened nails seem softer“ wird ersichtlich, was diese Anorexie für ihn bedeutete. Sie ist die, die ihn ablenkt von den Problemen in seinem Leben. Und deswegen braucht er sie auch… auf eine gewisse Weise („And I need you now somehow“). Trotzdemverspürt Johns den Wunsch sich selbst zu zerstören, bzw. der Teil in ihm, der für diese Essstörung steht: „And you’re my obsession, I love you to the bones“

Eine Wikipedia-Interpretation dieses Songs vermutet in dem Gleichklang der Wörter „And Ana wrecks your life, like an anorexia life“ die personifizierte Magersucht.

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