Archiv für die Kategorie „Musik“

I Will Possess Your Heart

Montag, 15. September 2008

Endlich mal ein schönes 8 Minuten-Video, nicht so ein Ego-8-Minuten-Patriotismus-Metallica-Rumpos-Abgewichse:

Death Cab For A Cutie – I Will Possess Your Heart

Und ich muss nicht auf die unbedingte Urbanität dieses Video hinweisen, oder?

Das Archiv

Donnerstag, 4. September 2008

Beeindruckende Doku bei bildflimmern.de: The Archive.

Der letzte große Wal

Freitag, 29. August 2008

So Kinnors. Es wird spannend. Tomte hat ein neues Video veröffentlicht. Die erste Single “Der letzte große Wal” (erscheint am 19.9.2008) vom neuen Album “Heureka” (erscheint am 10.10.2008). Danken wir Gott für diesen Song…

TOMTE Der letzte große Wal

Love Is Noise

Sonntag, 13. Juli 2008

There ain’t no space and time … to keep our love alive... The Verve haben einen neuen Song produziert und eigentlich ein ganzes Album “Forth”. Ich fühle mich gerade zehn, elf Jahre in der Zeit zurückgesetzt, damals als der Gedanke an urbandesire entstand als die “urban hymes” durch die Luft klirrten. Nur ist der Sound der ersten Hörprobe doch etwas anders… weniger Britpop, mehr pop, mehr Coldplay (liehhh). Naja, warten wir aufs Album. Bis dahin die erste Single, die am 23. Juli erscheint.

Achso: Weitere Helden bringen demnächst neue Musik auf den Markt. Oasis veröffentlichen am 6. Oktober “Dig Out Your Soul”.

Album of the week – Gisbert zu Knyphausen – dto.

Sonntag, 15. Juni 2008

Gisbert zu Knyphausen - dto.Das Leben erkennen. Sich selbst erkennen. Ein Ziel, das zwischen all den stumpfen Geschichten irgendwie mitschwingt. Man sucht als Mensch Identifiaktionspotentiale. Jeder. Auch die, die immer behaupten, dass sie das nicht brauchen. Sie lügen. Ich habe in den letzten Monaten zahlreiches Identifikationspotential aus dem Debüt des jungen Gisbert zu Knyphausen, der mit dieser Platte die Platte des Frühjahrs und gar des beginnenden Sommers gemacht hat (und das bei so starker Konkurrenz wie Death Cab For A Cutie, The Kooks, Kettcar, The Notwist etc.). Der wichtige Unterschied bei der Identifiaktionsausschöpfung ist es nun, zu wissen, dass eine Platte so etwas vermag. Es mitbekommen und somit bewusst mitschwimmen in den Texten und Gedanken; natürlich auch den Tönen.

Abwechslungsreich, indieologisch, aber wechslungsreich kommt die Platte daher. Mit unterschiedlicher Instrumentierung, manchmal sehr spärlich: sanfte Gitarrenklänge in “Wer kann sich schon entscheiden?” bishin zu druckvollem Bandspielv “Erwischt” zeigt bereits, dass sie Frontmann und Band sich nicht erst entwickeln müssen, sondern bereits auf einem Level angekommen sind, das mutvoll und virtuos den Kontrast von laut und leise, schnell und langsam birgt.

In zahlreichen Rezensionen wird auf die Melancholie der Platte verwiesen. Ich sehe hier keine Melancholie. Die Platte hat einfach Vergangenheit. Da singt und spielt ein Mensch, de in seinem Leben Erfahrungen gemacht hat – Erfahrungen, die sowohl für die ganze Generation, aber auch für jeden Einzelnen sprechen können -, die er anschließend sehr gut vertonen konnte. Somit erscheint der Melancholieanspruch als marginal, denn richtige Traurigkeit will sich nicht einstellen, sondern eher eine Hoffnung heraus aus Dunkelheit und Leiden zu kommen.

Der Einschätzung der Sprachspielern, dass beinahe alles davon, was sich an den Texten auf der Platte versammelt, zitierenswert ist, kann ich nur beiflichten. Es ist ein Sammelsurium von wunderschönen Gedanken, Bildern und Vergleichen, die in der deutschen Musik eher selten sind.

Ich spüre gerade wie diese Rezension schrittweise abkackt und ich dem, was auf dieser Platte passiert nicht gerecht werde, deswegen gibt es dieses mal etwas einmaliges auf urbandesire.de… einen Kaufbefehl.

Anspieltipps: Neues Jahr, Der Blick in deine Augen, Sommernacht, Seltsam durch die Nacht

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Entscheidungen

Samstag, 7. Juni 2008

Das Highfield 2008 in Erfurt (Flyer)

Als ich gestern die Karten für The Notwist abholt, fiel mir ein Flyer für das kommende Highfield in Erfurt in die Hände. Nach einer intensiveren Überprüfung des Line-Ups zu Hause im Netz entsteht folgende Auflistung:

DIE ÄRZTE (lahhhm)
THE KILLERS (uiuiui)
BEATSTEAKS (fein)
BLOC PARTY (noch feiner)
THE HIVES (motherfuckin…)
SPORTFREUNDE STILLER (scharch)
DROPKICK MURPHYS (okay, die spielen eh Vormittags *g*)
SERJ TANKIAN (fein)
KETTCAR (ui… )
FLOGGING MOLLY (supi)
PLAIN WHITE T’S (seltsam)
THE (INTERNATIONAL) NOISE CONSPIRACY (ach schön)
MADSEN (bähhh)
TOCOTRONIC (fein)
GOGOL BORDELLO (?)
THE DRESDEN DOLLS (lahm)
THE SUBWAYS (feinfein)
LESS THAN JAKE (feinfeinfein)
THRICE (muschiemo)
ALKALINE TRIO (hatte ich schon, gerne wieder…)
HENRY ROLLINS (wow)
KAIZERS ORCHESTRA (fein)
GUTTER TWINS (?)
MXPX (lahm)
WE ARE SCIENTISTS (fein, ich verwechsel die immer mit The Subways)
MINDLESS SELF INDULGENCE (?)
SLUT (zum ungefähr 100mal)
STATE RADIO (?)
LOUIS XIV (?)
BLACK KIDS (?)
YEAR-LONG DISASTER (?)
JENNIFER ROSTOCK (bääähhh)
YEASAYER (fein)

15 +
9 -
7 ?

Und jetzt die Frage: Dafür 100 Euro auszugeben? Und eine weitere Frage: Warum Ärzte als Headliner? Warum? Wuahhh…

Syd Matters – Ghost Days

Dienstag, 3. Juni 2008

Syd Matters - Ghost Days (2008)

Verdammt schon wieder ein Franzsose. myspace

Album of the week: Sna-Fu – Tonnere Binaire

Sonntag, 1. Juni 2008

Nach der letzten audiovisuellen Begeisterung kam ich nicht umhin das Album “Tonnere Binaire” (20079 von Sna-Fu bei Itunes herunterzuladen, um mir das komplette Œuvre zu geben. Wobei die E.P. aus dem Jahre 2003/2004 kostenlos auf der Homepage der Band unter Medias heruntergeladen werden kann.

Was haben wir also vor uns? Eine im Jahre 2000 gegründete, französische Band, die sich nach dem aus der neueren amerikanischen Militärgeschichte entlehnten Akronym SNAFU (situation normal, all fucked up) benannt hat. Soweit so gut. Und was hören wir. Wir hören einen recht üblichen Post-Hardcore mit ein bisschen Metal. Dabei scheint auch schon wie bei Omaha Bitch (man beachte auch die Korrelation zur amerikanischen Militärgeschichte, die Franzosen scheinen dies irgendwie zu mögen) der amerikanische Einfluss in der Musik spür- und hörbar zu sein. Manchmal ertappe ich mich, wie ich glaube eine gute Version eines Billy Talent-Albums zu hören (z.B. der Song “Dorian”), jedoch sind die rhythmischen Brüche deutlicher und auch der Gesang findet die Kurve. Denn genau in diesen Momenten, zu denen Benjamin Kowalewicz seine stimme in schreckliches und markerschütterndes Kreischen ausufern lässt, findet Clement von Sna-Fu die Kurve, bricht den Hall und staccatoartig wird sich abgewandt vom amerikanischen Emoeinheitsbrei. So sind auch noch die Ansätze der Hardcorewurzeln im Sprechgesang zu hören… im Ganzen eine gute Mischung. Zwar ein wenig verspielt, sehr detailverliebt aber trotzdem extrem eingängig. Ein kleine Perle in diesem Sommer, von der man hofft, dass es auch in Deutschland zu mehr Bekanntheit geschafft wird. Meinen Segen haben die Herren. Für alle der französischen Sprache mächtigen Menschen gibt es hier eine recht nette Rezension.

Das Video hatten wir ja schon mal ausgestrahlt.

urbane Anspieltipps: Dilligence, Dorian und Saltimbanco

myspace | website

Dorian

Dienstag, 20. Mai 2008

Ich wollte ja immer Rockstar werden. Eigentlich. Und ich liebe Musikvideos. Eigentlich. Jedoch wüsste ich außer Chris Cunningham niemanden, der meine Musikvideos drehen sollte. Ich hab da nämlich einen nicht hohen, aber seltsamen Anspruch. Ab heute kenne ich noch einen zweiten Videoregisseur, der meine Videos drehen dürfte. Und zwar Lauren Gillot aus Frankreich.

Ich liebe das neue Video von Sna fu (myspace). Der Song heißt “Dorian” und stammt vom aktuellen Album “Tonnerre Binaire”. Musikalisch schwer zu verorten. Mischung aus HC, Psychobilly (gewagte These, ich weiß) mit starken Einflüssen aus dem Krautrocklager. Aber mit so einem Video, was soll da schon passieren. Es verschmelzen Musik, Animation und Illustration zu einem kleinem Kunstwerk. Eigentlich könnte das ja auch Jojo für mich zeichnen, nur so rein theoretisch. Aber ich weiß nicht, ob er auch so gut Pappe und Papier schneiden kann. Nach Omaha Bitch kann man sagen: “Die Franzosen machen sich.” Aber seht selbst:

2. Thüringer Bloglesung

Freitag, 16. Mai 2008

So jetzt ist es soweit. Die 2. Thüringer Bloglesung wird in der kommenden Stunde im Kulturbahnhof eröffnet. Ich selbst werde in diesem Jahr nicht lesen, da sich genügend kompetente Blogger eingefunden haben, die ihr publiziertes Werk einer aus anderen Bloggern bestehenden Schar präsentieren möchte. Wer zu diesem Ereignis nicht direkt vor Ort sein kann, dem sei der untere Player empfohlen, mit dem versucht werden wird, die Lesung dem Rest der Welt zu zeigen.

mogulus entfernt