Hat der Mensch kein Geld, um sich Luxusartikel zu kaufen, dann ist die Entscheidung meistens leicht. Man blickt nicht sonderlich tief in Materie, entscheidet oberflächlich und wägt nicht alle Möglichkeiten und Konsequenzen ab. Das Glänzen in den Augen schreit immer wieder: „Ich will. Ich will haben!“
Ich stehe jetzt vor solch‘ einer Augenglanzentscheidung. Meine neuen Lebensumstände (klingt komisch, iss‘ aber so) machen es zwingend notwendig, dass ich mir eine neue Kamera kaufen muss darf. Die gute, alte 350d verbleibt sozusagen im alten Leben und wir widmen uns hier einem neuen Objekt der Begierde. Natürlich hat es der Zufall für erforderlich befunden gerade in der heißen Phase ein Unmenge an neuen DSLR-Kameras auf den Markt zu werfen.
So hätten wir da Nikon D3 und D300, Canon EOS 40D und 1Ds Mark III und dann gibt es ja noch diverse Pentax- und Olympuskisten.
ausführlicher Praxistest der 40d – war schon vom dritten Absatz enttäuscht. Wörter wie „knackscharf“ und „Sahnestück“ zeugen für mich von Inkompetenz – der Rest des Artikels war ganz erträglich
Warum mach ich mir so viele Gedanken über das Layout von Plakaten, wenn man sich die 100 Besten ansieht, muss man feststellen, dass es „einfach“ am besten ist … auf wenn es keiner versteht.
Heftige Abrechnung mit der Gegenwartslitertur… leider etwas unprofessionell verfasst. Die Thesen und Vermutungen werden nicht wirklich belegt und Polemik ölt jeden Satz. Trotzdem interessante Gedankengänge
Gestern den ersten Regen in der neuen Wohnung erlebt. Ich komme einfach zu nichts. Die Tage verstreichen einfach so, ohne dass ich etwas wirklich schaffe. Mein könnte, wenn man panisch sein möchte, von einer innerlichen Blockade sprechen. Ich muss mich aufraffen, Hausarbeiten warten. Alle werden fertig, nur ich stecke im Schlamassel. Festgehalten von Nichts. Trotzdem verkeilt in mir selbst. Nur auf der Suche nach Betäubung, um das unheilvolle und unaufhaltsame Ende nicht allzulange im Auge haben zu müssen.
Wusstet ihr eigentlich das „Maniac“ von Michael Sembello aus Flashdance der Lieblingssong von Alexander Klaws war? Jepp. So ist das. Die berühmte Achtzigerhymne gehört zu seinem Standard-Repertoire neben der bei Schreikrampfkindern beliebten Bohlenschmalzgrütze. Was? Ihr wisst nicht, wer Alexander Klaws ist? Bildungslücke ganz klar. Schämt euch. Naja, ich als Beobachter der unglaublich erfolgreichen Karrieren diverser Superstar-Abgänger, habe in der Musik von Alex Klaws klar erkannt, dass er mit der Zeit geht und statt Popballaden Scheißsongs jetzt Scheißsongs mit E-Gitarre singt (siehe Maniac anno 2003 und 2006).
Die Floridaer Band „Evergreen Terrace“ hat auf ihrem Coveralbum „Writer’s Bloc“ gezeigt wie es wirklich geht. Das beliebte 2004er Album überzeugt mit neun grandiosen Coverversionen quer durch die Genre der Musikindustrie. Der Opener ist das besagte Maniac, das mit brutalem Schreiinferno (hier ein kleiner Eindruck: Traaansmission) die rockigen Versuche von Alexander Klaws in den Schatten stellt. Aber auch das Pumpkins Cover „Zero“ oder der Tears For Fears-Hit „Mad World“ wird entspannt metallig in Szene gesetzt. Eher unbekannt hier zu Lande sind das Hum-Cover „Stars“ oder auch die Plowed-Version von Sponge. Trotzdem sind es jeweils sehr detailnahe Cover, deren Arrangements weitestgehend erhalten blieben und nur durch Evergreen Terrace-gemäße Instrumentierung und Gesang ersetzt wurden. Ein bisschen schiefgegangen, da mir durch die extreme Punkigkeit etwas rhythmuslos, ist 2Sunday Bloody Sunday“ von U2.
Nicht desto trotz ein Album, dass im Plattenschrank eines Coversammlers nicht fehlen darf.
Leider kein richtiges Video, aber Musik – Evergreen Terrace – Mad World:
Nur das hier keine Fragen aufkommen. Das bin ich nicht. Man knirscht ja immer mit den Zähnen, wenn das eigene digitale Ich irgendwo anders und nicht von einem selbst gesteuert im Web auftaucht. Aber da bin ich ja mit dem Namen urbandesire noch gut gesegnet. Bis auf einen Bootsverleih mit passender urbandesire-Yacht und einem Onlinedatingportal stehe ich allein auf weiter Flur und beherrsche quasi selbstverliebt die google-Suche. Sieht man mal in Richtung Jenaer Alpha (sprich: Beetlebum) muss der sich gegen den doch recht prominenten Blur-Song zur Wehr setzen. Aber hey, immerhin Platz 5… wird schon, Kleiner. 😉
Trotzdem dieser Belgier hätte mal besser googeln (was für ein Scheißwort) und sich irgendwas besseres einfallen lassen sollen. Aber gibt es überhaupt einen besseren Namen für mich oder ihn? Ach, blogg nur weiter, kleiner Belgier.