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zugleich

Tja

Die letzte Woche war eine interessante Woche:

Montag und Dienstag fallen wegen Belanglosigkeit raus.

Am Mittwoch war 1. Thüringer Veejay-Treffen und tageausglas.de war dabei. Die Fotos gibt es auf der neu gestalteten Website: Hier.

Am Donnerstag war Lesung. Marko, Markus, Lars und ich lasen die Werke der Weltliteratur bei Club-Mate und Knupserflocken. Am Ende berieten wir über den Beginn des neuen Zeitalters.

Am Freitag und Samstag war Webmaster-Day. Jojo und ich haben die neue www.tageausglas.de-Seite gebaut. Das komplette Design erhielt einen Refresh (ist jetzt schickes weiss) und sämtliche Galerien wurden überarbeitet und erweitert. Es lohnt sich also mal vorbeizusehen. Hier.
Sonntag war dann lernen und X-Men I und II gucken angesagt. Denn bald startet ja der neue X-Men Film.

So und da war die Woche rum.

Ein Lebensupdate.

Es muss nun erstmal Bericht erstattet werden… d.h. Die Blogosphäre brennt. Die einen Opel-Fahrer und Opel-Fahrende-Unterstützer (gemeinhin als A-Blogger bezeichnet, wobei dies nur die ersteren betrifft). Die Opel-Blogger leben hier, hier, hier und hier.

Die anderen sind logischerweise von der anderen Seite. Finden das total kommerziell und als den höchstgehassten Ausverkauf der Blogs. Einer wäre da hier oder auch hier. Bis hin zu wilden Kampfansagen.
Stop A-Blogger
Tja, was soll man nun dazu sagen? Ich finde es natürlich auch höchst seltsam, wie Opel glaubt mit so einen einfallslosen Marketingidee (auf die die 4 besagten Blogger hereingefallen sind) das Auto besser zu verkaufen. Nur weil es PIA oder IX getestet haben, ist das für mich noch lange kein Kaufargument. Wenn es Opel nur darum ging in jüngeren Käuferschichten im Gespräch zu bleiben, dann fuck you. Naja, so richtig über die Autos wird ja nicht gesprochen… sondern nur über den Ausverkauf. Irgendwie alles belanglos. Die Frage ist nur, wie es weitergeht. Die ersten neuen Aktionen stehen ja schon in den Startlöchern.
Tja das war der erste Strich und der zweite folgt…

Verschiebung der Realität

Diät und Abnehmen ist im Prinzip nur eine Problemverlagerung. Der abnehmende Mensch kommt aus einer Essstörung (Fettsucht) und fällt in die nächste (Magersucht).

Aus meiner unendliche kurzen Jugend gibt es einen Song der Band Silverchair namens „Ana’s Song„. Früher dachte ich immer es gut um irgendeine Ana, die wieder Mist gebaut hat und das Leben des Sängers Daniel Johns (jetzt u.a. Sänger bei den Dissociavites ist) durcheinander gebracht hat.

Dem ist aber nicht so. Ana steht für Anorexia. Also dem griechischen Wort für Appetitlosigkeit, das heute in der Medizin für Magersucht steht. Ich war immer verwirrt, wenn ich den Text hörte. Er begann mit „Please die Ana“ … mhh. Damals nahm ich es so hin. Heute weiß ich, dass es um die Magersucht von Daniel Johns ging. Er betrachet diese als einen Teil seiner Persönlichkeit und merkt, wie diese ihn zerstört. Darum bittet er in der ersten Zeile des Songs (das ursprünglich ein Gedicht war) um deren Tod.

Auch in einer weiteren Songzeile: „You make the sound of laughter and sharpened nails seem softer“ wird ersichtlich, was diese Anorexie für ihn bedeutete. Sie ist die, die ihn ablenkt von den Problemen in seinem Leben. Und deswegen braucht er sie auch… auf eine gewisse Weise („And I need you now somehow“). Trotzdemverspürt Johns den Wunsch sich selbst zu zerstören, bzw. der Teil in ihm, der für diese Essstörung steht: „And you’re my obsession, I love you to the bones“

Eine Wikipedia-Interpretation dieses Songs vermutet in dem Gleichklang der Wörter „And Ana wrecks your life, like an anorexia life“ die personifizierte Magersucht.

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Zwischen Fresssucht und Magerquark

Abnehmen… ich wollte schon seit Wochen darüber schreiben. Aber was kann man über so etwas schreiben?

Zunächst einmal gibt es da verschiedene Methoden. Schlaue und gesunde Menschen präferieren Sport. Das ist im Prinzip auch richtig. Wenn man die Nahrungsmittelaufnahme reduziert und sich auf gesundes Essen konzentriert, dann hilft Sport relativ schnell, um diesen ganzen Fett- und Fleischballast am eigenen Körper los zu werden.

Jedoch gibt es auch Menschen, die mit Bewegung nicht allzuviel am Hut haben und sie bis auf den täglichen Sprint zur Bahn oder zum Seminarraum sich kaum bewegen und körperliche Bewegung als ekaltanten Energieverlust deklarieren, der vermieden werden sollte. Dumm jetzt, wenn man zur zweiten Gruppe zählt. Es bleibt einem nur übrig, ein Diät zu machen.

Und da fängt der Spaß. Und der ist mindestens genauso anstrengend, wie Joggen, Radfahren oder ein Marathon. Der Grund hierfür liegt in der unglaublichen Auswahl an verschiedenen Diäten. Wikipedia hat eine kleine Auflistung aktueller Diäten, die auf übergewichtige Menschen losgelassen werden, vorgelegt. Darunter befinden sich beispielsweise die Atkins-Diät, die Hollywood-Diät oder auch die Steinzeit-Diät. Ich will jetzt aber nicht so sehr über die Diäten schreiben, denn was man bei diesen machen sollte und was deren Vor- und Nachteile sind, dazu hab ich euch einen Delicious-Tag zusammengepackt.

Angefangen hat meine Diät, wie bei allen anderen. Und zwar mit Übergewicht. Ich wog bei einer Größe von ca. 1,88 m 117,4 kg. Das war zuviel. Ein BMI von 33,2 war eindeutig die Diagnose für erhöhtes Adipositas… FETTSUCHT!

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Konsonantenterror

Nachts wache ich oft aus unruhigem Schlafe auf. Es sind die Konsonanten, die sich häufen und die meine Träume in eine knirschende, krächzende und ächztente Hölle verwandeln. Sie ist nicht arm an Konsonanten, die deutsche Sprache. Anstatt wie die Franzosen zwischen Vokalen und Nasalen zu schwingen, kriecht unsere Sprache rauh mit Rachenlauten. Selbst der hartgesottene Finne fürchtet sich vor unseren konsonantenschweren Wörtern. Am meisten schrecken die Finnen vor dem Wort „Kugelschreiber“. „Lschr“, das sind fünf Konsonanten, das klingt nicht viel. Angeblich soll ja „Angstschweiss“ mit sieben Konsonanten in Folge der Rekordhalter sein. Das glaube ich nicht, und darum ertappe ich mich immer beim Konsonantenzählen und deshalb muss ich jede Nacht die grausame Kakophonie der Konsonanten aushalten.

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