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Betrüger – – – oder wie ich ein Verbrecher wurde…

Ich habe so mein Problem mit Mobilfunkdienstleistern und ihren Mitarbeitern, bevor ich aber eine neuerliche Problematik mit diesen Personen schildere, will ich euch die Geschi>chte des Diebstahls meiner Geldbörse erzählen.

Es war kurz nach meinem Abitur im Juni 2003. Ich war in Dresden, um für eine Schulfreundin und dem Laden ihrer Eltern eine kleine … naja sagen wir es mal so … es mussten Gäste begrüßt werden und diverse Servicedienstleistungen durchgeführt werden. Als ich dann wieder in Chemnitz zu Hause ankam, war mein kompletter Geldbeutel mit allem (EC-Karte, Personalausweise, Krankenkarte usw…) verschwunden. Ich kann leider nicht sagen, ob er mir gestohlen wurde oder ob ich ihn verloren habe. Nachfragen bei der Schulfreundin und Suchaktionen schlugen fehl und brachten keine Ergebnisse.
Ich machte mir da noch keine Panik. Und wartete auch noch einige Tage in der Hoffung es kommt alles wieder, bevor ich den Ausweis als verlustig meldete und die EC-Karte sperrte. Zwei Tage bevor ich zur Bank ging, erhielt ich von O² einen Brief, ob ich mich nicht ins Telekommunikationsregister eintragen möchte. Ein Anruf bei Kundenservice und der Information meinerseits, dass ich gar kein Kunde von O² bin und auch keine Nummer besitze, ließ den Servicemitarbeiter zu dem Schluß kommen, dass es sich um einen Irrtum handelt und ich mir keine Sorgen machen muss. Damals war ich beruhigt, heute würde ich Alarm schlagen.

An dem Tag als ich die Karte sperren ließ und ich mein Desaster der Sparkasse erklärte, erhielt ich noch auf dem Nachhauseweg einen Anruf der meiner Sachbearbeiterin, dass nun doch Abbuchungen in einem sehr hohen Maße stattfinden, die darauf schließen lassen, dass es Abbuchungen sind, die nicht von mir stammen. Ich veranlasste sofort Rückbuchungen und ging zur Polizei.

Das war mein Fehler. Als ich auf Polizeirevier meine Situation schilderte, wurde mir nicht geglaubt. Ich wurde verdächtigt, dass ich das Ganze inszeniert hätte usw. usf. Zitat: „Woher sollen wir denn wissen, dass es wirklich so ist.“ Ich solle doch bitte ein Dokument vom Einwohnermeldeamt besorgen, dass den Verlust meines Personalausweises bestätigt. Dieses Papier kostete 35 Euro. Ich besorgte es und bei meinem zweiten Besuch auf dem Revier kam ein anderer Beamter, den das schöne teure Papier überhaupt nicht interessierte.

In der Zwischenzeit hatten sich Rechnungen über Rechnungen angesammelt. Der Dieb schloß mit meinen Papieren 1 eplus-, 2 vodafone- und 2 o²-Handyverträge ab mit einer ersten Telefonrechnung von je 200-250 Euro pro Vertrag. Als ich dies den Hotlines erklärte, glaubte mir wieder keiner und es wurde gesagt, es werde weitergeleitet an die Betrugsabteilung.

Gleichzeitig kaufte mein „Freund“ auch in diversen Supermärkten des Raumes Altenburg, Leipzig, Zwickau und Chemnitz ein: alles in allem 2500 EURO, die innerhalb von wenigen Wochen von meinem Konto abgingen (ich jedoch auch zurückgebucht habe). Möglich war dies, da der Dieb clevererweise meist nur in Unternehmen einkaufte, die das POZ-Verfahren zur Bezahlung nutzten. Bei diesem muss man keine Geheimnummer eingeben und trotz gesperrter Karte ist eine Bezahlung möglich, weil halt nicht überprüft wird, ob das Konto existiert, es eventuell gesperrt ist oder die Abbuchungen nicht gedeckt sind. Ich lebte in dieser Zeit in einem Dauerminus auf meinem Konto von ca. 500 EURO.

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Die Gegendarstellung. Ein Erfahrungsbericht von Ani

mein neues teflefon … erster eindruck … sehr schick … im geklappten zustand … ausgeklappt – ziemlich groß … mh… erster dämpfer, da nicht vorher in real life gestestet. nun ja … was soll´s ….. rumprobiert, gedrückt und getan, vollkommen entnervt schon nach 20 Min., noch dazu bei der Affenhitze, da hier gar nichts mehr so fkt., wie ich das von meinem SAMSUNG gewöhnt war …. der zweite dämpfer also …. keine lust mehr damit rumzuspielen und zu testen – soll der kerl das doch machen … MAAAARCUS, wie gehtn das?????

mh …. nun nach den anlaufschwierigkeiten (einer frau) muss ich sagen: das teil ist süß, macht erstaunlich schöne fotos (was farbe und schärfe betrifft – für ein handy versteht sich!) und die mp3 sache .. nun ja, es ist ein handy und kein mp3-player … was soll das gemecker also? „normale“ leute ham ja auch nen ipod um netter musi zu lauschen …. (IRONIEEE) … die tasten sind schön groß, die töne machen spass und der klingelton ist mein lieblingssong … KRAFT von Bosse. mit dem sms schreiben muss ich mich noch anfreunden, doch bei meinem verschleiß dürfte das in zwei tagen geregelt sein …. wenn ich anrufen möchte, dauert es etwas, ehe das gerät wählt. (ist das normal????)

mehr funktionen benötige ich nicht, kann ich demzufolge auch nicht bewerten. was muss ein handy auch mehr können, als sms zu senden/empfangen und anzurufen …. gut die fotosache ist ne nette spielerei …. im großen und ganzen bin ich mit meinem neuen begleiter sehr zufrieden – sogar so sehr, dass ich ihm ein blaues söckchen kaufte, damit der lack noch lange frisch bleibt.

Telefonzelle

Das Babe hat ein neues Telefon. Und es ist wie immer: Nervöses Warten bis das Pakt kommt, hektisches Abgeben der Nachnahmegebühren, wildes Auseinanderfetzen des Kartons. Und dann endlich hält man das Handy in der Hand. benq Es handelt sich diese Mal wieder um ein Siemenshandy. Das relativ neue Benq-Siemens EF 81. Nach dem ersten Funktionstest und beschnupppern sieht alles sehr gut aus. Die Kamera funktioniert, das Display ist groß und brilliant, Knöpfe hochwertig usw. usf.

Doch leider gibt es ein Manko, was derzeit sehr viele Hersteller betrifft. Man betrachtet die Nutzer des Handys meist auch als Beta-Tester. Das bedeutet, dass die Software der Handys mit einer riesigen Menge Fehlern gespickt ist. So sind Funktionen fehlbelegt, es gibt Abstürze, teilweise sind die Menüs nicht komplett übersetzt und was in unserem Fall am schlimmsten ist, der eingebaute mp3-Player ist nahezu nutzlos.

Zunächst erfolgt das Beladen über eine Software, die anscheinend nicht mit jedem Rechner gut funktioniert. Zweitens werden alle Tracks von mp3 in aac umgewandelt, (diese Funktion scheint aber auch abschaltbar zu sein) was wiederrum zusätzlich Zeit benötigt. Trotz USB 2.0 dauert die Übertragung sehr lange.

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ACHTUNG —- Bloglust —- ACHTUNG

Keine Lust zu Bloggen… naja und auch Streß … deswegen steht der Blog zur Vermietung… wer sich als erster meldet, kann sich für ein paar Wochen auf www.urbandesire.de austoben.

Der erste, der sich meldet, erhält entsprechende Zugangsdaten und darf bloggen, was er will.

Hier die Mailadresse: chef@urbandesire.de

Viel Erfolg

UPDATE:

Zu spät… Angebot gilt nicht mehr.

Beim Aufhängen der Wäsche sind mir wieder ein paar Ideen gekommen. 😀

Finger im Dreck

Vielleicht hat sich der ein oder andere Benutzer gefragt, warum es in den letzten Tagen so ruhig war auf www.urbandesire.de? Naja, sagen wir es mal so: ich war arbeiten. Letztes Wochenende waren Thüringen Tage in Jena. Ich habe auf dem Camsdorfer Brückenfest Wein ausgeschenkt.

Eigentlich bestanden die drei Tage aus Rumstehen, Leuten Wein in Getränkebecher kippen, diesen dann zuzuhören, dass es zu teuer ist, aus gelegentlichem Bänke schleppen und zu wenig Schlaf. Musikalisch wurde ich durch das Jugendidol meiner Mutter, Rosa und DinA4 gequält. Wobei letztere einen Song von Kettcar grottenschlecht coverten. Die üblichen Verdächtigen, die auch auf der Bühne auftraten, lasse ich in Ermangelung von Zeit einfach mal raus.

Eigentlich habe ich keine Problem mit Service-Jobs, nur als ich mir überlegte, dass über 1000 verdreckte und mit Speichelresten beklebte Becher durch meine Finger gingen, wurde mir etwas schmurrig vor Augen. 

Mein persönlicher Höhepunkt war das Treffen mit Norbert, der in seiner Soziologen-Naivität nicht verstand, was ich da auf dem Wagen machte.  

Alles in Allem bin ich jetzt ein paar Euro reicher und ein paar Hirnzellen ärmer. Prost. 

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