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Kategorie: Tooltime (Seite 4 von 7)

Pfff. Von wegen Airplay

Ronny vom kraftfuttermischwerk ist schmerzfrei. Seine Idee für den Advent: Jeden Tag ein neuer Electronic-Mix. „Von Ambient über Dub, Reggae, Dubstep, Dubtechno, Deephouse bis hin zu Drum’n’Bass wird alles dabei sein.“ Vieles wurde speziell für diese Aktion erst erschaffen, darunter jede Menge sehr hörenswerte DJs. Und da ich gerade irgendwie meine stets heimliche Leidenschaft für das Elektronische wiederentdeckt habe, freue ich mich jeden Morgen, wenn ein neues Türchen aufgemacht wird. Mein bisheriger Liebling: Marco Fürstenberg. Mal sehen was da noch kommt.

Bloß wie hören, bei dieser Datenmenge? Da meine Medion DVD Micro Combo so alt und scheiße ist, dass sie keine mp3-DVDs lesen kann (sie ist wirklich so scheiße, dass man sie nicht mal bei google findet), so etwas aus irgendeinem Grund hier noch fehlt, um Musik vom Macbook aus zu streamen und diese Lösung für das Iphone bisher nicht befriedigend war (warum muss die Musik auch erstmal die WG verlassen, damit man sie im Nebenzimmer hören kann?), kam mir, während ich duschte, die Idee, den alten ausgemusterten Ipod Nano 1.G  zu reaktivieren.

Flux wurde das 5 Jahre alte Gerät reaktiviert – wiederherstellen, 2 GB der Mixe drauf, das alte Nano Dock ausgemottet, Strom, Klinke … fertig.

Warum jetzt dieser Beitrag? Naja, brauchte nur einen Aufhänger, um auf den kraftfuttermischwerk-Adventskalender aufmerksam zu machen. Naja und vielleicht sollte auch die Lebensweisheit transportiert werden, niemals diese alten Applegeräte zu entsorgen. Man weiß ja nie, für welchen Blogbeitrag die sich noch lohnen können.

Hier noch was zum Probehören:
Marko Fürstenberg – X-Mas Mix (Das Kraftfuttermischwerk Adventskalender) – 14-12-2010 by R_co

Seltsam…

Seit wann konvertiert Winamp beim Übertragen von Dateien auf den Ipod inkompatible Formate? Hier die Antwort:

New: [ml_pmp] Transcoding. Converts incompatible files on-the-fly for your portable device.

Seit Version 5.3. Nun gut, das ist ja schon ein Weilchen her. Gut so.

Möge die Welt mir mir wachsen – Pixelpost 1.6

Es gibt gute Dinge im Netz.

Ich erinnere mich noch an Zeiten als ich ohne Ahnung (gut daran hat sich bis heute nicht allzu viel geändert), ohne den Namen urbandesire auf statischen html-Seiten ein Onlinetagebuch geführt habe (quasi der Vorläufer dieses Blogs). Mit Neid blickte ich damals zu all denen auf die verstanden, was sich hinter dem Begriffen php, mysql und cms verbirgt. Und noch mehr, die all dies Einsetzen konnten, um wunderschöne Blogs zu schreiben. Das Schöne an html-Seiten war aber, dass sie keine Kommentarfunktion hatten (zumindest konnte ich keine umsetzen) und somit Spam nur ein Begriff war, den ich aus Emails kannte. Ich vermisste Kommentare und Spam eigentlich auch nicht.

Als ich dann später lernte und in Foren und auf anderen Weblogs las, was man nur dazu braucht um ein eigenes richtiges Blog zu starten, lernte ich aber bald darauf die Vorteile der Kommentar zu schätzen. Erst sie machen für mich ein Blog zu dem, was es eigentlich ist – die blanke Verkörperung der Kommunikation. Doch mit dem Einsatz von Kommentaren lokalisierte ich auch schnell den größten und wichtigsten Feind eines Blogs: Spam. Gottseidank gibt es WordPress und seine zahlreichen Methoden (Spam-Karma, Askimet etc.) den Spam in Blogs zu unterbinden.

erstes foto des fotoblogs tageausglas.deDoch irgendwie wollte ich weiter wachsen. Und so stampfte ich mit Ani den Fotoblog tageausglas samt gleichnamigen Portfolio aus dem Webeditor. Ein Fotoblog war damals im Jahre 2004 schon fast ein richtiges Problem. Es gab und gibt zahlreiche Plattformen, die einen Fotoblog-Account bereitstellen. Die Funktionalität ist aber bis heute eingeschränkt. Außerdem störten mich immer nervige Layouts und vor allem Werbung. Irgendwann stieß ich dann auf pixelpost eine kleine Opensource-Software, die endlich all das vereinigte, was ich mir erträumt hatte: zahlreiche Layouts, mehr oder weniger logische Verwaltungssoftware, funktionierendes Kommentarsystem, RSS und Atom-Feeds, Archiv mit automatischer Thumbnailgenerierung, sinnvollem Tag- und Kategorierungssystem usw. – sprich alles, was ein gutes Fotoblog haben muss bzw. haben sollte. Das wichtigste war aber eine aktive Community, die sowohl kreativen als auch technischen Input gab, so dass die Software ständig weiterentwickelt wurde.

Doch mit dem Pixelpost-System kehrte auch ein großer Graus des Web2.0 wieder: Spam. täglicher spam auf www.tageausglas.deDenn nach ca. 1 1/2 Jahren intensivem Fotobloggen schlugen allmählich mehrere hundert Spamkommentare täglich im Fotoblog auf und verschandelten die Einträge. Dies ging sogar soweit, dass ich mich vor wenigen Monaten dazu entschieden habe, die automatische Kommentarveröffentlichung abzustellen und die wahren Kommentare manuell freigab. Doch die tägliche Spamflut, die ebenso einzeln entfernt werden musste, war weiterhin eine riesige und vor allem nervige Aufgabe.

Den Entwicklern von pixelpost war dieses Problem bekannt, viele Nutzer beschwerten sich im Forum, da jeder pixelpost-Blog quasi ungeschützt im Netz herumstand und vermutlich alle Viagraanbieter, Online-Casio-Besitzer und ominösen Softwarevertreiber der Welt auf den pixelpost-Blogs verkehrten. Auch die Versuche mit Anit-Spam-Addons, die Referrer und Kommentare nach Spam durchsuchten, schlugen bei mir fehl, löschten nicht allen Spam und manchmal sogar richtige Kommentare.

Ich war kurz davor die Software schweren Herzens zu wechseln.

Doch dann endlich tauchte mein Retter am dunklen Horizont auf. Es war das Upgrade auf Version 1.6, die mit zahlreichen neuen Features aufwartet. Vor allem aber mit d e r Lösung für Spam. Man integrierte die aus WordPress bekannte Askiment-Lösung, mit der ein Blogger Spamkommentare als solche markieren, dies dann zu einen zentralen Server geschickt und gespeichert wird. Wenn das alle eine zeitlang fleißig machen und Askimet die guten von den bösen Kommentaren zu unterscheiden gelernt hat, gehört Spam im Blog zur Vergangenheit.

Seit dieser Implementierung in pixelpost kann ich wieder beruhigt schlafen. Danken wir dem Fortschritt, der mit meinen Bedürfnissen wächst.

Neuheiten

Es ist einfach nicht zum Aushalten. Immer wenn ich von einer kleiner Reise – diesmal nur über Weihnachten bei meinen Eltern – zurückkehre, funktioniert mein Computer nicht mehr richtig. Irgendetwas hat immer eine Fehlfunktion. Wenn ich die Kiste laufen lasse, passiert nichts, sobald ich verreise geht irgendwas kaputt.
Wir hatten hier schon den Fall, dass der Monitor nicht mehr ansprang, dass die Grafikkarte rumorte, dass die Soundkarte bzw. die Boxen nicht mehr funktionierten, dass das Modem nicht mehr modemte und auch oftmals das Problem, dass diverse Eingabegeräte ihren Dienst versagten.

Nachdem nun die Funkmaus vor wenigen Tagen liegen blieb und sich nicht mehr rührte, gab nun auch die Funktastatur ihren Geist auf. Es nervt. Wie sollte ich nur bloggen?

Folgerichtig bin ich mit meinem MediaMarkt-Weihnachtsgeschenkgutschein und einem Teil meines Weihnachtsgeldes in den nächst passenden Laden und habe dort die Eingabegeräte getestet. Eigentlich wollte ich das Geld als Startkapital für etwas mehr Arbeitsspeicher betrachten. Da aber ein 1 GB-(400 MHz)-Riegel heute immer noch um die 100 Euro kostet und die Erneuerung der Eingabegeräte mir erstmal wichtiger erschien, zog ich diese vor.
Vorteil des Ganzen war, dass ich wusste, was ich wollte. Dank einiger Hinweise von Maegz tendierte ich bei der Maus zu einer relativ hochwertigen mit großer Abtastrate. Die empfohlene „Razer Copperhead“ gefiel mir sehr gut, war aber mit einem Ladenpreis von knapp 60 Euro weit über meinem Budget, da ja zusätzlich noch eine Tastatur nachfolgen musste. Ich entschied mich nach langen Rumgeschubse der Austellungsstücke gegen die Hama SLide S1, da mir deren Ergonomie einfach nicht gefiel, und für eine preislich heruntergesetzte „Razer Diamondback„, die zwar nicht aus ganz so schönen Materialen besteht wie die Copperhead, aber sehr leicht (zu bedienen) ist und für mich als Linkshänder perfekt in der Hand liegt.cherry_razer

Wichtig war es ebenso keinerlei wireless-Kram zu kaufen, da mir das ständige Aufladen von Akkus allmählich auf den Sack ging.

Bei der Tastatur war es noch schwieriger. Sie sollte aus einem widerstandsfähigem Material, möglichst ordentlich „deutsch“ beschriftet sein (d.h. statt ctrl ein strg usw.) und eine angenehmes Gefühl beim Drücken der Tasten erzeugen und insgesamt nicht zu laut sein.

Leider sind Tastaturen entweder teuer, nur in Sets mit Mäusen zu erhalten oder entsprechen nicht den obigen Vorstellungen. Ich war froh als ich in einem ganz entlegenen Winkel die „Cherry eVolution Stream“ fand. Bei ihr waren alle Wünsche erfüllt. Das Feeling beim Drücken der Tasten erinnert sehr an einen Laptop, sehr angenehm. Auch gefällt mir das Material sehr gut, scheint hochwertig zu sein. Einzig die Beschriftungen – vermutlich Aufkleber – hätten anders gelöst werden sollen. Aber man kann nicht alles haben.

Das erste Bearbeiten von Fotos in Photoshop war recht beeindruckend, da die Abtastrate der Maus mit knapp 1600 dpi ein wirklich sehr genaues Arbeiten ermöglichte. Und auch die Tastatur scheint fürs Schnell- und Vielschreiben geeignet zu sein.

Ich bin froh. Und das alles mit Kabel.

Der Tiger im WordPress

Ich habe schon häufig an Worpress kritisiert, dass für Leute wie mich, die direkt im Netz mit WordPress schreiben – das heißt ohne zusätzlichen Editor – das Design der Administrationssoftware nicht wirklich gelungen ist. Ich empfinde Schriften und Flächen immer zu groß, die Farben immer zu blau und zu kantig. Die Aufteilung der
Elemente ist nicht ganz ausgereift. Lange Zeit benutzte ich deshalb das „WP Tiger Admin“-Plugin. Dieses kleine Teil macht die Administrationsoftware schicker, indem es einfach die Aufteilung leicht veränderte und die Größen von Flächen und Schriften anpasste. Auch die Farbauswahl wurde dem Apple Tiger OS ein wenig angepasst.
Ich dieses nette Plugin bereits zu Beginn meiner WordPress-Karriere aufgespielt. Leider unterstützte es damals durch den Versionssprung von WP 1.5 auf WP 2.0 nicht mehr alle Features von WordPress. Besonders der von mir häufig genutzte Bilderupload direkt in den Editor klappte nicht wirklich. Also raus damit.wp-tiger-admin-plugin

Nun ist aber die Version 3.0 des Tiger Admins released worden und siehe da alle Funktionen von WordPress 2.0 werden untersützt, selbst die deutsche Sprache funktioniert.

Also drauf damit. Downloadbefehl

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