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Kategorie: Musik (Seite 13 von 33)

Perfect

Ich blogg das jetzt nur, weil ich es brauch. Also weggucken.

Album Of The Week – Faraday

faraday - The Dying Art Of Composure e.p.„Die sind deutsch?“ „Ja.“ „Wow.“ … eigentlich muss man nicht mehr zur aktuellen E.P „“ von Faraday sagen, oder doch? Doch man muss. Was die vier jungen Herren auf dieser aus sechs Tracks bestehenden E.P. zusammengestellt haben, ist phänomenal. Gerne werden Faraday in der Presse als Emo oder gar Emocore bezeichnet und da horchen plötzlich alles Emo-Vans-Träger auf und sind dann etwas verduzt, wenn sie die Platte hören… klingt ja so gar nicht nach My Chemical Romance und Panic…

Vielleicht einfach weil der Sound Faradays näher an dem klassischen Emo der 90er Jahre (Texas Is The Reason oder Sunny Day Real Estate) dran ist, als dem heutigen mittelamerikanischen Einheitsbrei, der sich seit drei Alben einfach nicht weiterentwickelt hat und einfach nur perfekt produziert klingt … sonst emotional nicht mehr zu bieten hat als ein Kühlschrank.

Und doch ist es mehr als ein Aufguss zwar geliebter aber eben auch bereits bekannter Emo-Struturen der 90er. Faraday haben mit viel Liebe zum Detail, mit vielen kleinen Auf und Abs, mit Geschwindigkeitswechsel, aber auch mit dem Einsatz von Klavier und Streichern es geschafft, dem Hörer mehr zu geben. Man gibt sein Herz, seine Wünsche und Hoffnungen beim Opener „What a Great Force, What a Great City“ und wird entrissen in eine Welt aus Melodien und Gesang. Harte Melodien, die irgendwie eine kleinen Zuckerguss Indie und Pop abbekommen haben und die einen somit über den großartigen Song „Don’t Drink And Dial“ mit marrartigen Gesang, schönen Streichertönen und lebensverzerrenden Shouts sanft zu „Emma“ geleiten, dass ruhig mit Klavier beginnt und in gut fünf Minuten epische Soundwände hochzieht und man glaubt wenigstens einmal an diesem Tag den Sternen nahe zu sein…

Insgesamt habe ich selten eine Platte angetroffen, die so viele musikalische Assoziationen in mir weckte: Marr, Thursday (Gesang), einige Gitarrenriffs (Marr, Blumfeld mit Jetset), Klavier (Something Corporate) und und und … und doch ist die Platte etwas eigenständiges, frisches und unglaublich auch aus Deutschland.

kleiner Teaser aus dem Proberaum der Band:

urbane Anspieltipps: What A Great Force, What A Great City, Don’t Drink And Dial, Emma

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Großartig. Matt Sweeney vom toten Zwan (Intermezzoband vom großen Billy Corgan). Geiler Film, toller Song (Cover von Iron Maiden):

Ich entlass euch jetzt mal in die Nacht.

Shoprocker

Ich mag ja Travis eigentlich nicht mehr so. Aber es bleibt schöner, schottischer Rock. Und da ich es ja jetzt Ani gleich getan habe und ebenfalls im Lebensmittelgeschäft mitmische mit aufräume, finde ich so ein Video wie ein geistige Erholung, weil das alles Gedanken sind, die ich beim Presskopf sortieren auch schon mal hatte.

Travis mit Closer

Umbrella

Wenn Ani früh morgens den Kaffee macht, um danach in die Agentur zum Praktikum zu gehen, wurde ich regelmäßig mit dem Sat1-Frühstücksfernsehen, Unter Uns und diversen Videoclips gequält. Nun ja. Einer davon war Rihannas “Umbrella”. Okay soweit. Nun hat sich aber Scott Simons gedacht, warum nicht Covern solange der Song noch in den Charts steckt.Herausgekommen ist eine Version, die mich durchaus an The Postal Service oder Imogen Heap erinnert. Aber nur noch wenig an das kleine, schwarze Mädchen, das sich tanzend mit Wasser nass spritzen lässt.

Scott Simons – Umbrella

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