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Kategorie: Menschen (Seite 5 von 10)

Schönheit im Wahn

Mein erstes Seminar in meinem Leben als Student war eine Nietzsche Seminar. Es ging um die Schrift „Die Geburt der Tragödie“. Ich hab damals nicht viel verstanden von der Bedeutung des dort geschriebenen. Die Worte und das „System “ dahinter waren mir klar, aber warum…? Ich mag Nietzsche bis heute, ich mag seine fast brutale und doch sanfte Art zu schreiben, dieses Rütteln am Leser bis man doch endlich verstanden hat, worum es geht. Ich habe nur immer das Gefühl, dass dieser Mensch ein unglaublich trauriger Mann gewesen sein muss. Letztens habe ich ein Video entdeckt, dass Nietzsche in seinen letzten Tagen (Wochen, Monaten) zeigt. Es ist vermutlich kein richtige Filmaufnahme, sondern nur eine gute Aneinanderreihung von Bildern aus der Fotoserie „Der kranke Nietzsche“. So hat man halt früher Filme gedreht. Ich fand sie in meinem Glauben an den traurigen Nietzsche sehr beeindruckend.

Eiscreme im Sonnenschein

Ich weiß nicht. Irgendwie muss ich bei diesem Song immer daran denken, wie ich mit einem ganz bestimmten Menschen in einem kleinen Spielplatzkarussell sitze. Die Sonne scheint, um uns herum strahlt das Gras in herrlichstem Grün und kämpft gegen das tolle Blau des Himmels an. Das Karussell dreht sich unentwegt. Und wir essen Eis. Leckeres Eis, Sorten, die wir mögen… ganz unbeschwert. Ohne, dass es eine Welt gibt, die etwas von uns will. Einfach so im Strudel des Lebens.

(The Format – She Doesn’t Get It [Das Album Dog Problems war mal Album Of The Week])Nur dumm, dass das Video so gar nicht zu meinem Traum meiner Vorstellung passt.

Der Mensch ist Mensch

„… der Mensch ist Mensch, und das bißchen Verstand, das einer haben mag, kommt wenig oder nicht in Anschlag, wenn Leidenschaft wütet und die Grenzen der Menschheit einen drängen.“

(aus „Die neuen Leiden des jungen W.“)

U.P.

Der Neubaublogger

Der Baytor hat den Text geschrieben, den ich immer schreiben wollte. Über Blogs… ähh Blocks – Wohnblöcke – Arbeiterschließfächer – Neubauten – Plattenbauten…  Da ich ja jetzt aus meiner Platte ausziehe und mein neues Domizil – zumindest zeitweise – mitten in der Stadt im schönen Altbau aufschlag, kommt jetzt irgendwie Wehmut auf. Aber eher mit lachenden Augen.Trotzdem möchte ich euch diese Glosse oder eben Essay noch mal ans Herz legen. Schön ist auch der kleine, wissenschaftliche Einschlag mit dem guten Herrn Simmel. Nebenbei kann man ja noch ein bisschen in der Neubaublockgruppe auf Flickr stöbern. Sind in den letzten Monaten tolle Fotos hinzugekommen.

Lesebefehl: Platte

Einfach liegen geblieben

Ich kann nachts nicht schlafen. Es wird elf, zwölf, eins, halb zwei und dann erst zwinge ich mich ins Bett aus der Gewissheit und schlechtem Gewissen am nächsten Morgen früh raus zu müssen. Liege dann aber weiterhin mindestens eine Stunde unruhig im Bett. Am nächsten Morgen gibt es dann die große Entscheidung: entweder weiter kämpfen und ab in die “Lesekabine” bis 17:30 Uhr oder liegen bleiben… versacken.Heute bin ich, nachdem ich Emails und Blogs gecheckt habe, um zehn Uhr wieder ins Bett und habe bis 15 Uhr geschlafen. Herrlich. Fühle mich jetzt richtig wach, fit und betriebsbereit. Werde jetzt erstmal die Hausarbeitsstruktur aufbereiten, so dass ich morgen endlich anfangen kann, Stuss zu tippen. Vorher aber noch fix bloggen.

Manchmal hilft einfaches Liegenbleiben. Gottseidank.

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