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Kategorie: Internet (Seite 18 von 20)

Die haben das was nicht mitbekommen

Als ich gestern mit dem lieben Jens zusammensa?, um das neue Layout der akruetzel-Homepage zu besprechen, sind wir spa?eshalber auf die Website der NPD gekommen… und was stach uns da ins Auge?

Diese Landkarte:

Wem f?llt etwas auf, geschweige denn etwas ein?

Zeit

Ich lebe jetzt 7.733 Tage und 17 Stunden …. woher ich das wei? –> Zeitrechner

PANDA

Ja, so ist die Welt. Laut dieser Meldung hat nun auch James Bond Geschmack bekommen und sein Auto endlich seiner Gliedl?nge angepasst. Er f?hrt jetzt Fiat Panda.

Tja, wie auch ich Fiat Panda gefahren bin. W?hrend meine Mitsch?ler damals neue oder zumindestens kaum gebrauchte Autos von Mami und Papi (und Omi und Opi) geschenkt bekamen, fuhr ich ein Jahr lang mit einem 10 Jahre alten Fiat Panda durch die Gegend. Es war schwer, anzuk?mpfen gegen diese neuen Hyundais, Golf 5s, Lupos, Astras und Swifts.
Mein Auto war dauern kaputt, sprang nicht an, war laut und unkomfortabel… aber es war „mein“ Auto… ich musste es nur mit meiner Schwester teilen. 🙁

Leider gibt es davon keine Fotos mehr, da meine alte Festplatte, auf der die Fotos gespeichert waren, nicht mehr anspringt.

Tja, schnief* … jetzt bin ich hier angekettet und kann nicht einfach in mein Auto steigen und ne Runde drehen so wie fr?her … doppelschnief* und traurigguck*

Dabei f?llt mir gerade ein, dass ich ?berhaupt nicht erz?hlt habe, wie er mir abhanden gekommen ist. Es war ein Tag, an welchem ich mit meiner Schwester irgendwohin fahren wollte, er sprang nicht an. Da habe ich mich innerlich von ihm verabschiedet. Wenige Tage sp?ter habe ich ihn verschrottet. Weil es ging einfach nicht mehr. Er war gerade vor einem Monat repariert worden und nun ging er schon wieder nicht. Ein Auto hat eine Pflicht, die es erf?llen muss. Es muss fahren. Das tat er nunmal nicht, deswegen musste er sterben.

Ich werde im Laufe des Tages noch einige Geschichten von mir und diesem Auto preisgeben. Also seid gespannt.

Lug und Trug

Wieso gibt es keine Wahrheit mehr. Ich erinnere mich, dass ich w?hrend der letzten Museumsnacht in Chemnitz nicht schlecht staunte als ich die Werkeleien der Werbeindustrie sah. In der Ausstellung des Industriemuseums Chemnitz gab es eine kleine Abteilung, die sich mit der Werbung von Ostprodukten besch?ftigt. Dabei wurde eine Kampagne der Florena Cosmetic GmbH vorgef?hrt. Franziska van Almsick stand dabei als die prominente Unterst?tzung und Werbetr?gerin vor der Kamera. Durchgef?hrt hatte diese Kampagne die junge Chemnitzer Werbeagentur Zebra … dabei war es der Hammer, auf den ausgestellten Bildern schrittweise zu beobachten, wie das fertige Plakat entstand.
Man hatte sie zun?chst fotografiert. Die Fotosession fand am Meer statt, wahrscheinlich weil einfach viele Pflegeprodukute mit der Frische des Meeres korrespondieren wollen oder sollen. Man scho? mehrere Strand- und Meerbilder und montierte schlie?lich den Hintergrund eines Bildes mit dem Gesicht von Franzi in einem anderem Bild.
Das war aber noch nicht alles. Zus?tzlich sollte das Produkt von Franzi van Almsick noch in die Kamera gehalten werden. Wahrscheinlich gefiel das nicht so sehr, wie Franzi dies getan hat oder ihre Hand war nicht sch?n genug, deswegen griff man zu einem K?rperteilmodel, die jene Kosmetikflasche in die Kamera hielt. Am Schluss wurde diese Hand bzw. der Arm noch in das Bild hineinmontiert, aber so, dass es, wenn man es sich recht ?berlegte, Frau Almsick ziemliche Schmerzen haben m?sste.
Noch ein wenig an den Hautfarben herumgedreht… man war die braun …und noch ein paar unsch?ne F?ltchen und Speckg?rtelchen retuschiert und fertig war das Plakat, welches uns von W?nden anstarrte oder in Zeitschriften ?bergewichtige Frauen s?ufzen lie?.

Ich habe hier zum Verdeutlichen der Thematik noch ein anderes Beispiel ausgegraben. Es handelt sich dabei um Meg Ryan auf dem Cover der TVSpielfilm:

Neben diesen Montagen spielt auch das Retuschieren ein gro?e Rolle. Perfekte Beispiele f?r das, was ich meine, bieten diese oder diese Website. Die zweite geht sogar noch weiter und zeigt zu?tzlich retuschierungen, die an Gegenst?nden durchgef?hrt worden. Beachtet dabei besonders den Schuh in der ersten Reihe. Man k?nnte das Endergebnis als „glatten“ Betrug bezeichnen.

Also klickt und seid erstaunt… und wenn ihr das n?chste Mal ein Hochglanzmagazin oder eine TV-Zeitung in die Hand nehmt, seid sicher: Die kochen auch nur mit Wasser … und Photoshop.

Kranke Welt.

Rubber Johnny

Chris Cunningham, seines Zeichens Regisseur diverser Videos; u.a. von Bj?rk, Aphex Twin, Placebo, Portishead usw. , hat wieder mal ein neues, verst?rendes Meisterwerk geschaffen.

Anzusehen, hier.

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