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Kategorie: Fotografie (Seite 8 von 13)

Internetforen

Internetforen sind schon eine seltsamer digitaler Raum. Toll ist, dass alle gleich sind, dass alle die gleichen Vorraussetzungen haben und das man oftmals auf schwierige Fragen antworten bekommt. Nur nach Meinungen sollte man nicht fragen … nein nie.

Letzte Woche zeigte ich in einem einschlägigen deutschen Forum 4 Bilder aus unseren Portraitsessions. Ziel war es einfach mal eine Einschätzung zu bekommen, wo man was verbessern könnte usw. usf.

Klar war ich mir bewusst, das Kritik kommen kann (kam aber fast gar nicht) … aber was ich nicht leiden kann, ist so sinnlose Kritik wie: Sorry, nicht mein Ding.“

Ja was jetzt genau. Ein bisschen präziser vielleicht: Farbe, Motive, Beschnitt, Perspektive, Bearbeitung. Oder was? Einfach sagen warum. Egal. Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass in Fotografieforen meist eh nur Leute unterwegs sind, die Technikfreaks sind. Es geht nicht um das Bild, sondern nur um das Wie und das Womit. Sehr schön parodiert wurde das hier: KLICK. Dabei werden Bilder berühmter Fotografen durch vermeintliche Fotografieexperten eingeschätzt. Zum Totlachen.

Ein guter Hinweis bzw. eine schöne Anleitung wie man Bilder einschätzen kann, gibt diese Website: KLICK.

Auf bessere Kritik.

Zuwachs und Todesfall im Objektivpark

tamron28-75Ich habe lange darauf gespart. Ostern, Geburtstag und die Finger im Dreck… jetzt hat es endlich gereicht. Es gibt ein neues lichtstärkeres (endlich) Objektiv in der Fototasche: das TAMRON 28-75 mm 2,8 (SP XR DI LD ASL IF ZL MACRO). Die haben echt nen Tick mit den Abkürzungen. Unglaublich, was das alles kann und bedeuten soll. Dabei ist das alles nix besonderes. Naja Marketing halt. Mir war eigentlich nur wichtig, ein lichtstärkeres Objektiv zu nutzen, da doch oft in schlechteren Lichtsituationen (available light), das Canon EF-S 18-55mm stark an seine Grenzen kam, weil die Lichtstärke erst bei 3,5 begann und bei 5,6 endete.

Das Tamron hingegen hat aber über den gesamten Brennweitenbereich eine Anfangsblende von 2,8. Und für den bezahlten Preis ist das recht ordentlich. Ein zweites Kaufargument war die immer wieder erwähnte Schärfe, die das Objektiv an den Tag legt (Es soll eines der schärfsten Normalzoom-Objektive sein.). Wenn man denn ein gutes erwischt.

Denn es gibt durchaus Probleme mit sog. Front- und Backfokus. Das heißt, das Objektiv stellt sich im AF auf das gewählte Objekt ein. Die Kamera meldet mit Ton und Licht, dass das Objekt scharf ist und der Fotograf löst aus. Bei späterer Betrachtung (z.B. am Monitor oder auf dem entwickelten Bild) stellt der Knipser dann fest, dass der Fokus doch nicht richtig saß, sondern knapp davor oder dahinter.
schraubentestAls klassischen Test, um dies zu überprüfen nutzt man den Schraubentest. Es werden drei Schrauben im Abstand von je einem Zentimeter hintereinander aufgestellt. Danach wird auf die Mitte (mit verschiedenen Brennweiten und Blende) wie oben beschrieben fokussiert und das Ergebnis am Bild überprüft. Rechts ein Bild vom Tamron-Schraubentest. Schaut ganz gut aus. Wenn jetzt z.B. ein Front- oder Backfokus aufgetreten wäre, hätte man das Objektiv zu Tamron einschicken müssen und es dort justieren lassen. Leider wird dieser Test oft kritisiert, da er nicht objektiv angewandt wird und leicht verfälscht werden kann.
Um noch etwas Kapital für diese Anschaffung zu erhalten, habe ich unser 300v-Kitobjektiv, das EF 28-90 mm bei Ebay verkauft. Und es ging mit Sofort-Kauf auch sofort weg. Es war zwar immer recht gut und hatte den Vorteil doch noch etwas mehr Tele zu besitzen, aber wurde eigentlich nie wirklich genutzt. Dementsprechend ist die Hoffnung jetzt große, dass das Tamron zum neuen Immerdrauf avanciert. Sonst wäre es eine Fehlinvestition. Leider weiß man sowas vorher nicht.
ef28-90

Hach ich freu mich schon auf die erste Session mit dem Objektiv. Schön ist vorallem die Verarbeitung. Ein Metalbajonett, gute kratzfeste Plastikverkleidung (bald besser als von der Kamera selber) und im Lieferumfang ist so gar einen Gegenlichtblende enthalten. Die kriegt man bei Canon nur zur Luxus-Serie.
Einziges Manko ist vielleicht, dass das Objektiv über 500 Gramm wiegt, was im Gegensatz zum 18-55mm-Kit mit schlanken 190 Gramm schon ne ganze Menge ist. Dies wird dahergehend unangenehm, da die 350d eh schon so klein ist und schwer zu halten. Warten wir es ab.

Tooltime – – – flickrtools

Es ist mal wieder Zeit für Tooltime: Wie man vielleicht weiß, bin ich ein großer Freund und Verfechter von flickr. Obwohl ich zugeben muss, dass es erst mit einem pro-Account richtig Spaß macht. Nach der Integration von Bildern in Blogs und Websites, sowie der Möglichkeit über alle möglichen Datenwege Bilder zu uploaden, haben sich um den Dienst flickr herum, noch viel weitere nützliche, aber auch kuriose Tools versammelt. Die besten gibt es hier zu bestaunen:

1. flickr-Inspector

Zunächst hätten wir da den flickr-inspector. Dieses eher nützliche Tool erlaubt es, Informationen über flickr-User anzusehen. Nach der Eingabe des flickr-Namens bzw. der user-id, kann man durchaus interessante Informationen ergattern. Ani und ich sind mit dem tageausglas-flickr-stream 407 Tage online (Stand: 27.07.06). Klar bekommt man diese Informationen auch im Profil, aber nirgends erhält man einen so netten und kompakten Überblick.

2. flickrtagfight

Das Web 2.0 hat ja so seine Errungenschaften hervorgebracht. Eine ist, dass alles Musik, Links und auch Bilder getagt, also mit Metadaten versehen werden. Und diese Bilder-Tags kann man jetzt gegeneinander kämpfen lassen. Zwei Begriffe eingeben und sehen, wer besser ist, bei wem sind also mehr Bilder gepostet. Vorsicht! Suchtgefahr.

3. flickrSetCloud

Naja ganz klassisch. Aus den Tags wird ein kleine Wolke gebastelt. Wie man das ja auch von del.icio.us

4. Kamerazahlen

Ermittelt aktuell, welche Kameras insgesamt zum Knipsen der Fotos auf flickr.com verwendet wurden. Die aktuelle Nummer eins ist die Nikon D50.

5. flickrfont oder flickrspell

Auch sehr witzig. Aus den Bildern mit Buchstaben als Motiv Wörter, Sätze, ja sogar ganze Texte basteln.

flickrspellfont

6. flickrframer

Tja nicht jeder hat Lust auf Photoshop. Mit dem flickrframer ist es ganz einfach einen Rahmen um die Bilder herumzusetzen, die in den Flickr-Streams hochgeladen wurden. Einfach URL eingeben und schon kann man von der KB-Film-Rolle über das Polaroid bishin zu Briefmarken- oder Holzrahmen alles auswählen.

7. flickrgraph

Visualisiert die Kontaktliste des jeweils eingegeben Users.

8. delivr

Dies ist ein schönes Tool und eine nette Idee. Alle Bilder (aktuell etwa 600000), die bei flickr unter den Creative Commons lizensiert sind, können durchsucht werden und dann als Postkarte (per email) mit Text verschickt werden.

9. flickr-Linksammlung

Eine unglaublich komplexe und umfassende Linksammlung zum Thema flickr. Ich schätze mal nichts fehlt.

Na dann viel Spaß beim Flickrn.

Del.icio.us-Linksammlung: KLICK

Mein Block

In der neusten Ausgabe des Feigenblattes hat es ein kleines Bild in die Zeitung geschafft. … deswegen habe ich mich mal bemüht ein paar Bilder aus meiner Wohngegend zusammenzukratzen, um euch zu zeigen wie Neubaublogger wohnen. Hier der Link: KLICK

Vollständig

Ich hab da mal kurz die besten der besten Fotos vom Botanik-Shoot herausgesucht und ein kleines Flickr-Set auf dem tageausglas-Flickr-Stream erstellt: KLICK.

Tja und jetzt kann man den ulitmativen Vergleich anstellen zu digitalen Bilder, denn vor einigen Wochen war ich bereits im Botanischen Garten und hab mit der digitalen SLR Bilder gemacht. Hier das Flickr-Set: KLICK.

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