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Kategorie: Fotografie (Seite 2 von 13)

Die Angst danach

UnsicherIch weiß nicht, ob es nur mir so geht. Ich weiß nicht, ob es mangelndes Selbstvertrauen in das eigene Tun ist. Ich weiß es einfach nicht. Aber immer, wenn ich im Auftrag anderer Fotos mache, steigt nach dem Shoot eine Angst in mir auf. Ich entlade die Bilder von der Karte, kopiere sie auf den Rechner in einen Ordner. Und dann kommt die Angst. Ich kann nicht ran an die Bilder, kann sie mir nicht ansehen. Aus Angst sie sind schlecht. Vielleicht sind entscheidende Bilder unscharf oder verwackelt. Vielleicht ist das ISO-Rauschen zu krass, vielleicht ist das Motiv einfach nicht aufgegangen und es wirkt gestellt, behäbig oder sinnlos. Je schwieriger die Motivverhältnisse. d.h. je weniger ich auf Zeit, Licht und Models Einfluss hatte, desto mehr potenziert sich die Angst.

Dieser Umstand – die Bilder manchmal komplett aus Wahrnehmung und Gedächtnis zu löschen – läuft unweigerlich der Termin für Abgabe und Präsentation der Bilder zu wider. Es gibt irgendwann einen Stichtag, an dem die Bilder fertig betrachtet, sortiert, ausgebessert, zurecht gemacht und verschickt werden müssen. Der Weg dahin ist schwer und in großer Regelmäßigkeit sitze ich dann nachts vor dem Rechner zittere und denke: “Oh Gott… das wird die Enttäuschung des Jahrzehnts, fast so schlimm wie…” Die Erfahrung müsste mir eigentlich längst gezeigt haben, dass im Durchschnitt betrachtet die Menschen mir ihren Bildern meist zufrieden sind, meine eigenen Ansprüche wohl wesentlich höher liegen. Trotzdem. Es gibt so viele Faktoren, die Bilder zu schlechten, enttäuschenden Bildern machen können; und trotz der Möglichkeit, zahlreiche Regler und Hebel in Bewegung setzen zu können, bleibt ein schlechtes Bild eine schlechtes Bild.

Aus dem Abwasch: Schönheitsschüsseln

Die Schönheitsschüssel

erster Eindruck…

Meg und Jack revisited

Okay, die Preise sind raus. 180 $ (ca. 130 Euro) jeweils für Jack und Meg. Zwar gibt es ein bisschen was dazu. Aber nö. Die White Stripes sind ja eigentlich auch scheiße.

jack - the holga - the white stripes

Preisvergleich

Ein Preisvergleich lohnt sich wirklich. Es ist unglaublich, was man im Netz für Schnäppchen machen kann. Fototasche Crumpler “Pretty Boy” (yeah, Baby!) XXXL kostet laut UVP 80 Euro. Diverse Webshops haben das gute Stück für 77 Euro + Versand im Angebot, bei zahlreichen Elektronikdiscountern ab 85 Euro. Ein kleiner Laden in Erfurt hatte nur den Pretty Boy XXL für 70 Euro (sic!). Ebenso geizt ebay nicht beim Preis und der günstigste Verkäufer verlangt noch (mit Versand) 69 Euro.

Nach langem Rumsuchen und Netzrecherchen nun einen Laden gefunden, der für das Täschlein mit Versand nicht mal 60 Euro verlangt. Woah, 20 Euro gespart und bestellt.

Die Wahl der Qual oder “Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust”

kamerawahlHat der Mensch kein Geld, um sich Luxusartikel zu kaufen, dann ist die Entscheidung meistens leicht. Man blickt nicht sonderlich tief in Materie, entscheidet oberflächlich und wägt nicht alle Möglichkeiten und Konsequenzen ab. Das Glänzen in den Augen schreit immer wieder: “Ich will. Ich will haben!”

Ich stehe jetzt vor solch’ einer Augenglanzentscheidung. Meine neuen Lebensumstände (klingt komisch, iss’ aber so) machen es zwingend notwendig, dass ich mir eine neue Kamera kaufen muss darf. Die gute, alte 350d verbleibt sozusagen im alten Leben und wir widmen uns hier einem neuen Objekt der Begierde. Natürlich hat es der Zufall für erforderlich befunden gerade in der heißen Phase ein Unmenge an neuen DSLR-Kameras auf den Markt zu werfen.

So hätten wir da Nikon D3 und D300, Canon EOS 40D und 1Ds Mark III und dann gibt es ja noch diverse Pentax- und Olympuskisten.

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