So, nach einer Woche Umfrage hat eine deutliche Mehrheit beschlossen, dass man viel mehr als drei St?ck Pizza essen sollte.
Wohl bekomms.
So, nach einer Woche Umfrage hat eine deutliche Mehrheit beschlossen, dass man viel mehr als drei St?ck Pizza essen sollte.
Wohl bekomms.
Wer will schon sterben? Ich nicht, wahrscheinlich auch du nicht kleiner Blogleser da drau?en. Du sitzt jetzt sicherlich an deiner Tastatur und fragst dich: „Was soll das?“
Es geht um folgende Theorie: Das Begr?bnis ist nicht f?r den Toten, sondern f?r seine Hinterbliebenen.
Jeder hat sich sicherlich schon mehrmals im Leben gefragt, was nach seinem pl?tzlichen Tod mit 23 so passieren kann. Wie werden es die Freunde erfahren, wie wird es die Uni erfahren? Was passiert mit mir? Fest steht, fr?her oder sp?ter wird es jeder erfahren, denn was die Zeit mir gezeigt hat, ist, dass jede Stadt, sie mag so gro? sein wie nur m?glich, trotzdem immer ein Dorf bleiben wird und jede Information, gerade solch eine intensive wie das Ableben eines jungen Menschen, schnell die Runde macht
Hat sich der kleine nun verwirrte Blogleser sich auch schon mal Gedanken dar?ber gemacht, wie sein Beerdigung ablaufen wird? Einfach mal die Frage durch den Kopf laufen lassen, welche Musik gespielt werden soll. Ich hatte mal einen Freund, dessen Lieblingslied war (ob es das noch ist, wei? ich leider nicht) „All I Need“ von Air. Er fand diese Vorstellung, wie wir alle im Saal sitzen w?rden und diese Lied f?r ihne gespielt w?rde, sehr toll. F?r mich bedeutet so etwas die Inszenierung bis in den Tod. Man will es den Hinterbliebenen noch schwerer machen als es eigentlich ist bzw. sein sollte.
Deswegen finde ich die Idee eines Bestatters, der das Hauptaugenmerk der Trauerarbeit auf die Hinterbliebenen legt, sehr interessant. Er bietet die M?glichkeit in einem Privatgel?nde individuelle Bestattungen vollziehen zu lassen. Er hat in einem idyllischen Waldst?ck Raum geschaffen, abseits von Friedhofsnormen, sch?ne und pers?nliche Verabschiedungen zu vollziehen.
Weiterhin bietet er Kochkurse f?r die Witwen und Witwer an, damit sie, erstens wieder unter Menschen zu kommen und zweitens das Selbstwertgef?hl, also auch mal wieder f?r sich selbst zu kochen und den Tisch zu decken, gesteigert wird. Weiterhin hat er auf seinem Anwesen bzw. in seinem Haus R?ume geschaffen, die durch Installationen, den Weg aus der Trauer erleichern sollen.
Der Tote ist sowieso schon tot und abseits von Glauben und Religion bekommt dieser seine Beerdigung eh nicht mit. Eine interessantes Modell.
Frage: Welche Musik w?rden ihr gern auf eurer Beerdigung h?ren? (Ohwohl ihr sie ja gar nicht h?ren k?nnt, oder?)
„
Dieses Zitat regte mich an, mal ?ber Fu?ball nachzudenken. Ich mag ihn nicht. Ich mag die Fans nicht. Ich mag Leute nicht, die man anruft und eine Absage kassiert, weil gerade Schalke 04 gegen Udinese in der Champions League spielt und das jetzt das wichtigste ist…
H?ufig bekomme ich dann gesagt, dass ich doch keine Ahnung h?tte und (siehe oberes Zitat) noch nie nen Ball aus der N?he gesehen habe. Das stimmt aber so nicht. Ich war drei Jahre lang Torwart bei diesem Verein Ich wei? also wirklich, was es hei?t jeden Sonntag auf dem Platz zu stehen, 2-3 mal die Woche zum Training zu kommen und dann doch zu versagen, weil einen wieder ein guter Club abgezogen hat.
Doch leider ist mir diese Fu?ballbegeisterung, die ich damals noch hatte, denn ich habe eigentlich gern gespielt, komplett abhanden gekommen. Mich interessiert heute weder die deutsche Bundesliga oder ausl?ndische Vereine noch die Spiele der deutschen Nationalmannschaft. Es nervt mich eigentlich schon wieder, wenn im n?chsten Jahr die Fu?ball-WM hier in Deutschland ausgetragen wird und alle Menschen und Medien nur noch dieses Thema kennen. Die meisten von denen haben wirklich noch nie auf dem Platz gestanden, tragen aber einen Schal, eine M?tze oder ein T-Shirt einer spontan wegen des Images ausgew?hlten Fu?ballmannschaft. Es wird total cool sein bei irgendwelchen Spielen live im Stadion dabeigewesen zu sein und irgendwelche orientalische Mannschaften beim Verlieren zu gesehen zu haben: „Oh, das war sowas von toll, die Stimmung und die coolen Leuten….“ < -- ja genau, dadurch bist du jetzt etwas Besonderes und kannst sagen: "Ich war dabei." Tr?um weiter. Naja, wenigstens sp?lt es Geld in Taschen. Ich werde mich zur?ckziehen und ?ffentliche Pl?tze, auf denen f?r die Daheimgebliebenen Leinw?nde zum Fu?ballgucken aufgestellt worden sind, meiden.
Das heutige Zwischenpr?fungsseminar der Grammatiktheorie brachte neue Erleuchtungen.
Ich gr?ndete mit meinen Komillitonen eine Gang. Wir sind Sprayer der brutalsten Sorte. Mit unseren Canes w?rden wir dann wichtige S?tze mit den topologischen Satzmodell verk?pft an die W?nde bringen. Diese Graffitti w?ren dann das neuen Mahnmal der Jugend.
Hier ein schlecht gemachtes Beispiel des der ber?hmten Phrase, die am Reichstag prangt:

Mein Name in der Szene ist CP (clause phrase) . Warum? Seht in das Script.
Die weitere Ausf?hrung von Inhalt und Philosophie dieser Bewegung wird in sp?teren Eintr?gen folgen.
Als ich heute fr?h zur Bahn ging, passierte Seltsames. Eine ?ltere Frau bog mit ihrem Auto in meine Stra?e ein, sie war m?glicherweise noch unge?bt bzw. noch Fahranf?ngerin. Tja und so trieb sie den Motor ihres Wages im ersten Gang um die Kurve und beschleunigte weiter… es klang f?rchterlich. Sie hat einfach nicht geschalten. Ein junger Mann neben mir sagte leise in: „Schalt doch.“ Dies erinnerte mich an meine eigene Gro?mutter, die auch sehr schaltfaul ist und ihren Golf II (genannt „Silberpfeil“) im ersten Gang meistens bis auf 30 oder 40 km/h hochtreibt. Be?ngstigend.
Doch ich ma? diesem Vorgang kaum oder wenig Bedeutung bei.
Als ich dann an der Bahnhaltestelle auf die Stra?enbahn wartete, n?herte sich die Frau in ihrem Peugeot abermal, diesmal von der Hauptstra?e. Sie stellte sich an der Ampel auf die Linksabbiegerspur, blinkt aber nicht. Nun ja, man kann das ja vergessen oder aber sie wollte geradeaus fahren. Als die Ampel auf gr?n schaltet, w?rgte sie den Motor ab. Mhh. Nachdem sie ihn nach kurzer Panik wieder anstellte, schaltet die Ampel wieder auf rot. Trotzdem fuhr sie noch mit einen starken Ruck an und steuerte direkt auf die gegen?berliegenden Rechtsabbieger zu, die gerade losfahren wollten, weil sie gr?n bekamen. Als sie ihren Fehler bemerkte, verlangsamte sie das Auto und blieb „Schnauze an Schnauze/Auge in Auge“ vor den Rechtsabbiegern stehen. Nach einen kurzen Moment der erneuten Verwirrung, wollte nun die Dame wieder in die richtige Spur einbiegen. In dieser n?herte sich aber schon eine anderes Fahrzeug… es musste von beiden Seiten eine Vollbremse dargeboten werden, um einen Unfall zu verhindern. Nachdem nun alle Autos auf der Kreuzung irgendwie standen, legte die Dame wieder ihren ersten Gang ein und brauste, endlich auf der richtigen Spur angekommen, davon.
Hier ein kleine Skizze zur Verdeutlichung (!es ist nur eine Skizze!):

Tja, warum schreibe ich das?
Naja, weil ich als Enkel mir erst einmal Sorgen um meine eigene Gro?mutter mache, generell um alle ?lteren Herrschaften, bei denen ich schon mal ins Auto einsteigen musste. 🙂
Und weil zweitens, ihre seltsame Fahrweise gepaart mit einer seltsamen Auslegung der Verkehrsregel und der Einstellung: „Ich fahre seit 40 Jahren unfallfrei und bin deswegen der beste Autofahrer auf Deutschlands Stra?en“ eine ung?nstige Mischung darstellt. Ich m?chte nicht die Klischeehascherei einiger j?ngeren Autofahrer (besser bekannt als Raser) best?tigen, aber auf gewisse Gefahren hinweisen.
Bitte seid vorsichtig und r?cksichtsvoll. Ich stelle mir immer vor, dass ich auch im Stra?enverkehr der Oma im Benz gegen?ber meine Sitzplatz anbiete. Diese Einstellung, k?nnte zun?chst Leben retten, aber auch den Nerv, den man manchmal beim Autofahren und Zusammentreffen mit ?lteren Verkehrsteilnehmern hat, mildern. Amen.
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