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Kategorie: Allgemein (Seite 45 von 77)

Unfähigkeit

Ich quäle mich jetzt schon stundenlang an einem Artikel. Es soll eine kleine Utopie über derzeitigen technischen Veränderungen an der Universität werden. Es schwirren mir dabei so viele Ideen im Kopf rum, die aber komplettiert keine Zusammenhang ergeben und dem Leser nichts sagen werden. Ich habe aus Zeitmangel die Erstellung dieser 300 Wörter immer wieder rausgeschoben, bis jetzt. Und jetzt verpasse ich auch noch die hausinterne Schreibwerkstatt. Verdammt nochmal, warum bin ich so unfähig. Hoffentlich ist morgen noch jemand da, der sich dem Text nochmal annimmt. Wen er denn überhaupt fertig wird.

Hund

hundbar

Der liebe Gott in seiner unendlichen Weisheit gab uns drei Dinge, das
Leben erträglicher zu machen: Hoffnung, Humor und Hunde. Das Beste aber
sind die Hunde. (Robin Davidson)

Tomtetoll

tomte_schoenheit_der_chanceIch weiß. Niemals sollte man als Leser und gar als Student der Germanistischen Literaturwissenschaften ein Buch vor dem Ende loben. Aber bei Tomte mache ich da mal ganz galant eine Ausnahme. Denn dieses Tourtagebuch ist schon auf den ersten zwanzig Seiten toll. Tomtetoll. Es geht um Freundschaft, Musik, Promitrash usw. Ich habe selten auf den ersten Seiten so häufig lachen müssen. Eigentlich noch nie. Und was sehen meine verzückten Augen im Inhaltsverzeichnis. Es gibt auch einen Tagebucheintrag vom 03.06.06, das war der Tag, an dem Tomte hier in Jena im Kassablanca spielten und ich mit dem Baytor und der Ani der Musik lauschte und wie am Eintrag zum Konzert ersichtlich, in Verzückung geriet. Auf diesen Tourtagebucheintrag freue ich mich deshalb schon sehr. Leider wird es noch ein wenig dauern, da ich dieses Buch nur sehr langsam, sozusagen schrittweise buecherstapel(jeden Morgen ein Kapitel aufm Klo) lesen kann. Da diverse Seminare, die ich mit dem Baytor und derHeldin teile, durchaus große Lektürelisten an den Tag legen und somit ca. 200 Seiten pro Woche gelesen werden müssen. Einziger sehr positiver Aspekt ist, dass sich mein Lektüreproblem in Anbetracht dieses Büchstapels (rechts) in Luft aufgelöst hat. Leider klafft aber auch somit ein riesiges Loch im Geldbeutel. Da diese Werk nun doch erst einmal gekauft werden müssen. Trotzdem bleibt anzumerken: Endlich angekommen im Hauptstudium.

Warten auf den Winter

Wann kommt er denn endlich? Wo bleibt er nur? Ich habe heute früh schon wieder ein Kalenderblatt abgerissen und bin danach über die große Stufe auf den Balkon gestiegen … draußen war es warm, zu warm. Es riecht bald gar nicht mehr nach Herbst, eigentlich schon fast nach ihm. Und trotzdem ist die Landschaft grau. Außer vielleicht die wenigen noch mit bunten Blättern behangenen Bäume. Sie säumen noch einige Straßen oder stehen in Parks bereit für den Kahlschlag.

Ich warte eigentlich jeden Tag darauf, dass ich morgens aufwache, ein Kalenderblatt abreiße, über die große Stufe auf den Balkon steige und nach draußen auf die weiße Landschaft sehe. Es müsste dann so aussehen als wäre ein riesiger Milchtopf mitten über der Stadt umgefallen und hätte alles – Bäume, Straßen, Autos, Häuser – unter einer dicken weißen Schicht Milch begraben.
winter
Doch irgendwie wird die Welt nicht weiß und so sitze ich hier und versuche, mich mit Apfel-Zimt-Tee und „Snow Patrol“ auf den Tag seiner Ankunft vorzubereiten. Denn es ist wichtig, darauf gefasst zu sein. Schlagartig wird alles anders werden. Die Menschen werden ruhiger, zugeknöpfter und die Tage enden wieder so früh. Aber der Apfel-Zimt-Tee wird wieder schmecken und man kann umschlungen auf dem Sofa liegen und dem Schnee beim Fallen zuhören und zusehen.

Bald wird es soweit sein.

lustlos *selbstzitiert*

Beim Durchblättern meiner Statistiken und Beiträge auf diesem Blog ist mir aufgefallen, dass ich sehr lange nicht mehr über die typische Blogthemen geschrieben habe. Beispielsweise hatte ich lange keinen Zusammenstoß mit unangenehmen Mitmenschen, lange gab es auch keinen Einsatz der Wohnheimgestapo. Ich könnte, dachte ich mir, aber über die erste Bahnfahrt im neuen Semester schreiben.

Es gibt in der Regel zwei Arten von Studenten. Für die einen ist die vorlesungsfreie Zeit wirklich nur eine vorlesungfreie Zeit, da diese gespickt ist mit Klausuren und Hausarbeiten. Die anderen nennen diese vorlesungsfreie Zeit Semsterferien. Sie nutzen diese auch als wirkliche Ferien. Wer, wie ich selbstverschuldet zu den ersteren gehört, freut sich, wenn in einer Studentenstadt wie Jena nach spätestens 2 Wochen „Semesterferien“ Ruhe eingekehrt ist. Das heißt, Plätze in der Mensa sind zu jeder Tageszeit verfügbar, man findet einen Platz in der Bilbiothek (auch wenn man erst um 11:30 Uhr kommt) und das schönste die Straßenbahne und Busse sind leer. Und aus irgendeinem Grund fallen ohne diese ganzen Studenten in dieser Zeit die stadtbekannten Irren gar nicht so stark auf.

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