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Monat: September 2006 (Seite 3 von 5)

Mix >My Sundown< (06.09.2001)

  1. Yo La Tengo – Green Arrow (5:45)
  2. Depeche Mode – When The Body Speaks (6:00)
  3. Nick Drake – Pink Moon (4:31)
  4. Starsailor – Fever (4:03)
  5. New End Original – Better Than Ever (7:28)
  6. Silverchair – Suicidal Dream (Acoustic) (3:14)
  7. The Smashing Pumpkins – Soot And Stars (6:40)
  8. Radiohead – The Pyramid Song (4:48)
  9. Bush – Inflatable (4:18)
  10. Sigur Ròs – Staralfur (6:46)
  11. R.E.M. – Nightswimming (4:20)
  12. Air – Playground Love (3:32)
  13. New Order – Vicious Streak (5:40)
  14. Kante – Im ersten Licht (5:29)
  15. Jimmy Eat World – My Sundown (5:47)

Gesamtdauer: 1h 18min 21secsundown

mögliche Absspielsituation: vor dem Einschlafen

Dies war ein klassischer Mix von 2001. Zu dieser Zeit veröffentlichten New Order mit Get „Ready“, Depeche Mode mit „Exciter“, Radiohead mit „Amnesiac“ aber auch New End Original mit „Thriller“ neue Alben, die es in einem Mixtape zu verarbeiten galt. Das Tape fing mit „Green Arrow“ einen wunderbaren Instrumentalstück von Yo La Tengo an und brabbelte über „When The Body Speaks“ so dahin. Der erste Höhepunkt war dann das 7:28-Epos „Better Than Ever“, welches emotionsgeladen in das „Suicidal Dream“ von Silverchair überleitet. Danach bleibt die Platte wenig emotionsgeladen und kämpft sich bis zu Nightswimming von R.E.M., das für mich einen zweiten Höhepunkt darstellt.
Die Platte endet mit einem betörenden Sundown von Jimmy Eat World und entlässt den Hörer in die Träume.

Feststellung des Tages

“Emo is scheiße: Wenn ich heulen will schneid ich Zwiebeln!”

(via Chefchilla a.k.a. Mitläufer a.k.a Sören)

Das Mixtape 2.0

Sept. 1997; 23:21 Uhr:

„Klein-Marcus ist gerade beschäftigt. Vor seinem Panasonic-CD-Cassetten-Player liegt ein riesiger Stapel CDs. Er sortiert gerade, liest die Cover-Playlisten und überlegt. Klein-Marcus stellt gerade ein Mixtape zusammen. Doch das ist nicht einfach. Man muss einen guten Einstieg bringen. Neben einem rechte bekannten Lied, waren auch immer kurze Instrumentalstücke, so der Opener der Smashing Pumpkins auf ihrer Mellon Collie. Danach bevorzugte ich immer eine Sinus-Kurve. Diese bezeichnete den Spannungsanstieg im Tape selbst. Der also von langsameren Lieder, zu „Übergangsliedern“ (ein perfektes Stück ist dabei auch „Soma“ von der Siamese Dream) bis hin zu den Krachern, tanzbaren, eingängigen Nummern. Nebenbei muss auch auf die Kommerzialität des Bandes geblickt werden. Neben unbekannten Songs, die dazu dienen die Freunde auf einen bestimmten Künstler oder auf eine bestimmte Band aufmerksam zu machen, wird auch immer vorausgesetzt, dass bekannter oder auch ein oder zwei Smashhits dabei sind. Wenn man dann die Zeit durchgerechnet hatte, um zu überprüfen, ob die Songs auch alle draufpassen, widmete man sich der Covergestaltung, die nun passend zur Stimmung des Tapes abgestimmt werden musst. Ins Inlay kamen dann noch die Artist und Songnamen und fertig.“

Später besaß man dann einen PC. Hingegen der landläufigen Meinung, dass der PC die Mixtapes tötete, brachte der das ganze nur auf eine andere Stufe.
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Winter im Kühlschrank

Es ist zwar noch nicht ganz Winter (aber fast)… naja ich hatte mir bereits vor Tagen Wochen ähh Monaten vorgenommen, den Kuhlschrank abzutauen. Nach der Ansicht diverser Eltern und auch einiger Freunde sollte ein Kühlschrank mindestens 2-3 mal im Jahr abgetaut und gereinigt werden. Dies hat einerseits den Vorteil, dass die Bakterien- und Virendichte abnimmt und zweitens das Eis, welches sich im Eisfach bildet und den Kühlvorgang behindert, abgebaut wird. Mit dem Eis, was jetzt an den Innenwänden unseres Kühlschranks „klebt“, kann man den ganze Ski-Langlauf-WM abhalten. 🙁
Unser Kühlschrank ist dabei auch noch echt bunt. Innen sieht er aus wie der Fußboden einer schmierigen Dönerbude. Neben dem Öl von ausgelaufenen Pesto findet sich eine Lache ebenso ausgelaufener Marmelade. Zwischendrin gibt es immer wieder eingetrocknetes Obst und Gemüsestückchen. Aber auch atomisierte Gegenstände gehören zum Repertoire, die auf dem unschuldigen Weiß der Kühlschankwand zu finden sind.

Ich geb mir jetzt die Silverstein und mach das jetzt sauber.

UPDATE:

So; es war genau ein Spülbecken Eis im Eisfach. Es hat ne knappe halbe Stunde gedauert, aber jetzt blitzt und blinkt es wieder.

kühlschrank

Ich mach jetzt Pause.

Der Urbandesire und die Schufa (Teil III)

Nachdem ich mich so ein bisschen über die Schufa informiert habe und mit Norbert über deren Marketingmethoden in den Kommentaren zum letzten Beitrag hergezogen bin, habe ich mich schließlich registriert und das PostIdent-Verfahren durchlaufen. Es funktionierte alles eigentlich sehr reibungslos. Nur der mitleidige Blick der Postbeamtinfilialmitarbeiterin hinterließ einen faden Beigeschmack.

In der Zeit, in der ich auf den Abschluß der Registierung in Form einer Freischaltemail wartete, machte ich mir eine Reihe von Gedanken, was mich da so an Informationen  erwarten wird: Hab ich vielleicht Konten, von den ich nichts weiß? Gibt es ausstehende Rechnungen oder vielleicht noch mehr Handyverträge.
Noch bevor man zu ersten Login schreitet, erhält man von der Schufa Post. Die Anmeldung erfolgt nämlich nicht nur durch einen Benutzernamen und ein Passwort, sondern um eine sicher Versifizierung vorzunehmen, wird ein Code abgefragt, den man durch verschiedene Zahlen- und Buchstabenkombinationen auf einer mit im Umschlag befindlichen Plastikkarte bildet. Naja nette Spielerei.

So. Die Anmeldung ist durchlaufen und was sehe ich da jetzt in der Datenbank der Schufa. Meine zwei Adressen, mein Konto, aber ich sehe zwei Handyverträge. Einer mit O² und einer mit Eplus. Obwohl ich derzeit gar keine Verträge mit diesen Unternehmen unterhalte, da ich sie ja gar nicht abschließen kann. Sie stammen also noch vom Betrüger und bilden wahrscheinlich die Ursache, dass ich keinen eigenen Vertrag abschließen kann.

Seltsam ist halt, dass damals O² das einzige der „betrogenen“ Unternehmen war, das eine Anzeige stellte – und zwar nicht gegen mich, sondern gegen unbekannt. Ich wurde nur als Zeuge aufs Polizeipräsidium geladen. Und trotzdem führen sie mich als Vertragspartner bei der Schufa auf. Irgendwie schizophren.

Warum und wieso ein Telekommunikationsvertrag nach über 3 Jahren, trotz Kündigung usw. noch besteht, wird nicht erklärt. Und geht aus den Eintragen auch nicht hervor. Was für eine tolle Auskunft! Einzig besteht im Schufa-System die Möglichkeit, die Schufa zu beauftragen, bei entsprechenden Unternehmen nachzufragen, warum der Vertrag besteht. Zwar wurde seitens der Schufa angekündigt, dass die Nachfrage innerhalb von 24 Stunden erfolgt und mir dann vorgelegt wird, bisher – 36 Stunden danach – ist immer noch nichts passiert. Ich schätze auch, dass es sich um eine nichts nützende elektronische Auskunft handelt.

Es bleibt als abzuwarten, was die Nachfrage ergeben wird. Dann muss ich sicherlich per Hotline (12 Cent pro Minute) weiterstreiten. Die 7,60 Euro haben sich anscheinend nicht wirklich gelohnt. Viel mehr als vorher, weiß ich nun auch nicht. Ich gehe aber einfach mal davon aus, dass dich Schufa mehr weiß. Nur weil ich zwei Telefonverträge besitze, ist dies ja noch lange kein Grund, mir einen weiteren zu verbieten. Also müssen nach meiner Logik, diese beiden Verträge als „negativ“ markiert worden sein, nur leider wird diese Information nicht preisgegeben. Wie transparent.

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