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Der Urbandesire und die Schufa (Teil II)

Nachdem ich im letzten Beitrag zu diesem Thema die Sachlage geschildert habe, werde ich nun zeigen, wie man mit der Schufa Kontakt aufnimmt.

Die erste Anlaufstelle war für mich natürlich die Internetseite des Unternehmens. Unter www.schufa.de wird man freundlich an die persönliche Auskunft unter www.meineschufa.de (wie nett und vertrauenserweckend) verwiesen, die in einem Pilotmodell, in allen Bundesländern (außer Berlin) eine digitale Schuldenauskunft bereitstellt. Neben all den klassischen Informationen wie “Wer sind wir?” oder “Was kann man hier eigentlich machen?” usw., ist es also möglich sich anzumelden, um nähere Informationen zu den eigenen Schufaeinträgen zu bekommen. schufakarteEine zweite Möglichkeit der Kontaktaufnahme ist der direkte Weg in eine der Schufa-Servicestellen (siehe Karte), die vorallem im Westen und Süden der Republik zu finden sind. In Ostdeutschland, wo ich nun mal wohne, gibt es gerade zwei Servicepunkte: Leipzig und Berlin. Ein bisschen wenig, liebe Schufa. Naja, dafür habt ihr ja jetzt die Onlineauskunft.

Diese funktioniert eigentlich ganz klassisch. Man meldet wie bei jedem Benutzerkonto, was man auch von Amazon oder ebay her kennt, an. Große Bedenken meine Daten preiszugeben, habe ich eigentlich nicht, da die Schufa vermutlich in bereits bester Kenntnis aller meiner personenrelvanten Infos ist. Die Sicherstellung, dass die Person vor dem Rechner auch die richtige ist, wird durch das PostIDENT-Service (FAQ) der Deutschen Post AG ermöglicht. Dies funktioniert so, dass am Ende der Anmeldung bei der Schufa ein Ident-Formular ausgedruckt werden muss, mit welchem man samt Personalausweis oder Reisepass zu einer beliebigen Postfiliale stapfen muss, um sich dann dort seiner eigenen Identität zu versichern.

Okay. Aber sicher ist das auch nicht wie man aus meiner persönlichen Geschichte erfahren kann. Der Betrüger schaffte es, wie bereits geschrieben, mehrer Handyverträge (vermutlich nicht online) abzuschließen. Also würde es auch kaum Komplikationen bei der Post geben, wenn er sich mit meinem alten Ausweis zu dieser begeben würde.

Seis’ drum. Ach ja. Eigentlich müsste eine solche Auskunft, nach dem Datenschutzgesetz kostenfrei sein, trotzdem verlangt die Schufa einen Gebühr von 7,60 Euro. Kostenlos ist nur die mündliche Auskunft in den Filialen.

Ich werde heute zur Post gehen und mich identifizieren lassen. Dann werden wir ja sehen wie es weitergeht. Stay Tuned.

2 Kommentare

  1. kommt irgendwie bekannt vor: Klick

    (hab comment mal bearbeitet… 😀 beste grüße marcus)

Kommentare sind geschlossen.

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