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Monat: März 2006 (Seite 1 von 5)

Mitteilungen aus der Matrazengruft

Es ist schon seltsam, wenn einem der Schädel wie ein Bassin anschwillt, ist es wirklich schwierg, zu beurteilen, ob Wörter richtig geschrieben wurden. Ich versuche es trotzdem.
Zur Situation: letzten Mittwoch begann mein Märtyrium. Fieber und richtig toller D-Fall rafften mich dahin. Die ersten zwei Tage schleppte ich mich noch zu meinem Lateinkurs, ab Freitag, ließ ich das dann sein. Samstagfrüh zum Arzt. Da gab es dann die erste Diagnose. Entweder eine Magen-Darm-Grippe oder ein Darmbakterium. Ich durfte erst montagfrüh meine Stuhlprobe abgeben, dienstagabend gab es dann das Ergebnis: Darmbakterium. Ihr könnt euch denken, dass die Tage dazwischen nicht witzig waren. Aber ich bzw. wir haben es geschafft. Am Dienstag gab es das Antibiotika und jetzt warte ich, zwar immer noch mit Schmerzen in allen Körperteilen, auf Besserung. Und jetzt ganz im Sinne von H. Heine:

Nachts erfaßt vom wilden Geiste,

Streck ich die geballten Fäuste

Drohend aus – jedoch erschlafft

Sinkt der Arm, mir fehlt die Kraft.

@ Marko: Gratulation zur 1,3 beim Consten. Vielleicht schaffen die es ja vor dem 10.04.2006 auch die Ergebnisse für Literaturwissenschaft reinzustellen.

@ Jojo: Vielen Dank für die Änderung im CSS. Ich werde es, sobald es mir besser geht, mal einbauen und mich auch mal wieder im Skype melden. Achja, denk dran Keep on Blogging.

You are the sunshine of my life

Irgendwie ist das nicht unser Monat. Nach Jojo und Mücki ist nun auch Hamsi tot. Es hat sich lange angekündigt. Er fraß nicht mehr, taumelte nur noch durch den Käfig, wirkte blind und abwesend. Deshalb brachten wir ihn heute zum Tierarzt und er musste eingeschläfert werden.

So endet nun das 2 1/2 jährige Leben unsers Hamsters „der nie einen richtigen Namen hatte“ Hamsi.

You are the sunshine of my life. You stay forever in my heart.
hamsi

Songs of the week

Kommunismus und Web 2.0 Teil III/IV

Als letzten Schritt des Webs 2.0 sehe ich die Verlagerung von normalen Office-Anwendungen ins Web an. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware, Kalender und To-Do-Listen oder auch Portale um Wissen und Informationen zu tauschen können nun auch im Internet erledigt werden. Das Netz erfindet sich selbst neu. Angefangen hat alles mit gmail von google. Dieser Email-Service erlaubte es seine Nutzern erstmal mit 1 Gigabyte Speicherplatz die Emails komplett online zu verwalten. Die Größe des Speicherplatzes zeigt, dass man nun kein Outlook oder Thunderbird (also ein klassisches Emailprogramm) auf dem Rechner zu installieren braucht, um die Emails auf längere Zeit verwalten zu können. Man erkannte, dass Anwendungen vom Nutzer nicht immer gekauft werden mussten, sondern durchaus auch Online bereitstehen können. Der Nutzer zahlt für eine komplette Officeanwendung derzeit über 550 Euro und nutzt dabei nurwenige des umfangreichen Pakets. Stellt euch mal ehrlich die Frage wie häufig ihr eine Powerpointpräsentation oder andere Funktionen des Paketes genutzt hat, für dass ihr soviel Geld ausgegeben hat.
Was ist also von einen neuen Modelll zu halten, bei dem man nur das bezahlt, was man auch nutzt. Ich hab im Januar nur 3 Dokumente geschrieben. Nur 5 mal Zahlen in meine Datenbank eingegeben, keine Präsentationen erstellt usw. würde sich hier immer noch die Anschaffung eine teuren und Pflege bedürftigen Office-Distribution lohnen? Oder wäre die Möglichkeit schnell online, man zahlt ja den Betrag für das Online sein eh schon, die Dokumente zu erstellen und zu speichern nicht viel lukratives?
Der derzeitige Trend zeigt also, wenn er zu Ende gedacht wird, dass wir bald all unsere Officearbeit online angehen werden. Ich deute hierbei den Kauf von writely.com durch Google als ein bewusstes Zeichen des Suchriesens diese Entwicklunge voranzutreiben. Sicherlich muss dabei erwähnt werden, dass diese Anwendungen noch nicht den Funktionsumfang der klassischen Office-Distribuionen wie Mircosoft Office oder OpenOffice besitzen, jedoch stellt sich mir die Frage, wann umgedacht wird. Und die Menschen ihr Dokumente wirklich online schreiben werden? Und bitte wer braucht schon den riesigen Funktionsumfang eines MS Word um einen Brief zu schreiben? Man zahlt viel zuviel Geld für ungenutzte Dinge. Es wird zwangläufig ein neues Bezahlsystem entstehen. Mehr dazu in Teil IV dieser Artikel. Der Nutzer braucht sie auch keine Sorgen mehr, um das Verwalten und Updaten seiner Software zu machen, da dafür der Anbieter zuständig ist. Es wird also in Zukunft immer mit dem Maximum der Funktionen geschriebe, die ich benötige. Und auch nur dann, wenn ich sie brauche. Weiterlesen

Ich bin drin

drin

Also. Jetzt ist ja Fußball-WM und wenn die Vogelgrippe, die laut Medieninteresse bereits vorbei ist, nicht dazwischen kommt, dann werden einige Deutsche im Stadion stehen, wenn die Welt auf deutschem Rasen aufläuft. Ich nicht, aber um die Stimmung mitzuempfinden, stehe ich im Onlinestadium. Hoffe man sieht sich.

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