urbandesire

searching since 2004

Monat: Januar 2006 (Seite 2 von 8)

Musikdownloadportale – Allgemein

Musikdownloadportale… ist das eigentlich ein neues Wort? Neudeutsch, Anglizismus… ist das der Sprachgemeinschaft überhaupt schon bekannt? Eher nicht. Trotzdem geistern durch jegliche Medien der Hinweis auf die Möglichkeiten sich Musik aus dem Internet zu laden? Doch was soll das alles. Ich kann mir doch wie gewohnt eine Platte im Plattenladen kaufen, wenn ich jetzt im Internet mir eine Datei kaufe, habe ich doch nichts „wirkliches“ in der Hand?

In der Tat, man hat nichts wirkliches in der Hand. Trotzdem kann man eine Menge mit dieser digitalen Musik anstellen. Zunächst spart man Platz in der Wohnung, da ja die CDs entfallen, und kann sich diese Datei auf einem gängigen mp3-Player ziehen und anhören. Wenn man doch wieder CDs rumliegen haben will, kann man sie brennen auf eine CD, aber diesmal in einer Reihenfolge, die man sich wünscht.

Es gibt also eine Menge Gründe sich durchaus damit zu beschäftigen. Deswegen habe ich eine kleine Serie zusammengestellt, um die einzelnen Börsen einmal vorzustellen.
Fahrplan dieses Artikels:

  1. Musikdownload — Allgemein und DRM
  2. Musicload
  3. AOL
  4. Itunes
  5. Media Online
  6. Weitere Musikportale
  7. Zusammenfassung

Die einzelnen Artikel erscheinen im Abstand von je einer Woche.

ALLGEMEIN: DRM
Oftmals wurde ich gefragt, warum bieten diese ganze Portale eigentlich immer nur wma (auch bekannt als das Audio-Format von Microsoft) an. Ganz einfach: man kann wma eine spezielles Rechtmanagement (DRM=Digital Rights Management) einverleiben. Theoretisch ist dies aber auch mit anderen Formaten möglich, nur Microsoft waren da mal die ersten, dies es massentauglich machten. Prinzipiell wurde diese System entwickelt um das geiste Eigentum zu schützen. Dies wurde nötig, da im „digitalen Zeitalter“ ein einfacher Mausklick genügt, um eine Datei in exakt derselben Qualität auf dem eigenen Rechner zu speichern. Man macht also nicht, wie etwas bei einer Cassette, eine qualitativ schlechtere Kopie von einem Original, beispielsweise einer CD, sondern erstellte eine 1:1 Kopie mit derselben Qualität.

Das Aufkommen von Tauschbörsen, wie etwa Napster, die es ermöglichten, diesen Kopiervorgang auf die gesamte Welt auszudehnen und in einer unglaublichen Geschwindigkeit Musik rund um den Globus transportierten, riefen die Musikindustrie auf den Plan. Diese machten. anhand sinkenden CD Verkaufszahlen, den Schuldigen schnell aus: Musiktauschbörsen. Und nun nach vielen Gerichtsprozessen und dem Aus solcher „illegaler“ Tauschbörsen (z.B. Napster), stehen Musikindustrie und der Internetnutzer, „der sich ab und zu mal eine mp3 aus dem Netz gezogen hat“, auf Kriegsfuß. Weiterlesen

Politessen im Winter (Parkgeschichte Teil I)

Als ich vor einigen Tagen wieder einmal viel zu leicht bekleidet durch den Schnee in die Bibliothek stapfte, viel mir auf, dass es Politessen oder die Leute vom Ordnungsamt im Winter sehr schwer haben, wenn der kleine Parkbeleg oder die Parkuhr hinter einen riesigen weißen Schneedecke verborgen liegt.

Meine Politesse, die ich beobachtet habe, sah dann zum Fahrerfenster hinein, schüttelte enttäuscht den Kopf und stapfte wieder zurück auf den Gehweg zu ihrem wartenden Kollegen. Man sieht also, dass der Winter nicht für Autos geschaffen ist. Man kann bei Schee und Glätte weder mit ihnen sicher fahren, noch ist ses möglich ordnungsgemäß Parkkontrollen durchzuführen.

Rechnerneuinstallation

Wie oft sollte man eigentlich seine Festplatte formatieren und Windows neuaufsetzen? Ich hoffe nicht so oft, denn ich versuche schon seit ca. 24 h meinen Rechner neuaufzuarbeiten. Aber die Laufwerke werden einfach nicht im Arbeitsplatz angezeigt… warum auch. Deswegen gab es noch nichts neues auf dem Blog. Wenn ich es bis heute Abend geschafft habe, dann wird es wieder spannendes zu lesen geben. Alles wird gut… oder ich kauf mir nen neuen Rechner.

PS: Wieviel Ram brauch der Mensch?

UPDATE: Nachdem nun die zweite Neuinstallation geklappt hat und fast alles funktioniert, habe ich den Fehler, dass der Arbeitsplatz keine Laufwerke anzeigt, reproduzieren können. Es geschieht erst, wenn ich die Druckertreiber samt Software installieren. Also jetzt erstmal nicht mehr drucken.

je dicker, je neuer

Stop. Ich brauch mal ne Pause. Es ist ganz schön entmutigend 24 min. an einem lateinischen Satz zu sitzen und ihn dann doch nicht richtig übersetzt zu haben, deswegen  blogge ich gerade aus der Bibliothek. Ich glaube gerade, jeder schaut mir über die Schultern und wundert sich, was ich hier tue. Perverse Spanner! Ohh, hoffentlich lesen die das nicht. Egal.

Was ich eigentlich bloggen wollte, war das Aufplustern von Programmen, wenn sie in neueren Versionen erscheinen. Ich erinnere mich dabei an den Tag, als ich bei meiner Mutter den Adobe Acrobat Reader installieren wollte. Sie besitzt nur eine 56k-Modem-Verbindung und der Download der 7.05 Version ist 22,8 MB groß. Wieviel Stunden soll ich da sitzen? Ich habs dann nicht gemacht und somit kommt meine Mutter nicht in den Genuß von pdf-Dokumenten.

Tja, nun hab ich mal recherchiert, wie die Programmgrößen beim Adobe Reader gewachsen sind. Hier ein vorläufiger Bericht:

Acrobat Reader 2: 1.4 MB

Acrobat Reader 3: 3.9 MB

Acrobat Reader 4: 5.2 MB

Acrobat Reader 5: 8.4 MB

Acrobat Reader 6: 15.9 MB

Acrobat Reader 7: 22.8 MB 

Das ist ganz schön viel. Aber ich glaube, das steht auch im Zusammenhang mit den steigenden Rechnergeschwindigkeiten. irgendwelche Interpretationen?

Trotzdem unfair.

Ein Arsch mit Ohren neu interpretiert

„Das menschliche Gehirn ist evolutionsbiologisch eine Ausstülpung des Darms.“Hä? Wie jetzt?

Naja das ist evolutionsbiologisch ganz einfach zu erklären:

Man nehme die ersten kleinen Zellhaufen, die in der „umstrittenen Ursuppe“ herumschwammen. Eines Tages verschluckte ein kleiner Zellhaufen einen anderen Zellhaufen. Naja und er stellte fest, dass es sich so viel besser leben ließ, dass er sich also gegenüber anderen Zellhaufen besser durchsetzten konnte. Naja und durch Mutation und Selektion konnten das Jahrtausende später alle keinen Zellhaufen. Nun wäre es aber sehr gut zu wissen für unsere Zellhaufen, wann eine aufgenommen Zelle verdaut ist, damit die nächste durchgelassen werden kann. Somit bildeten sie das erste Nachrichtensystem für den Darm, der der kleinen Einlasspforte unseres Zellhaufen signalisierte, wann es die nächste Zelle durchlassen darf. Schließlich brauchte man auch einen Sensor, der einem vor anderen Partikel, z.B. Sandkörnen oder Steinchen warnte, bis dies schließlich auch auf andere „feindliche“ Zellen ausgebaut wurde. So wurden die ersten Warnsysteme und Nervenbahnen errichtet
Dies ist auch der Grund, warum um den Mund herum soviele Sinnesorgane gescharrt sind. Naja, um schließlich diese ganzen Eindrücke verarbeiten zu können, musste eine zentrale Steuereinheit entstehen. Das Hirn.

Tja, also ist ja der Arsch mit Ohren ganz gut treffend.
Weitere Informationen gibt es hier: KLICK

Ältere Beiträge Neuere Beiträge

© 2026 urbandesire

Theme von Anders NorénHoch ↑