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Das Leben, wie es ist.

dasleben.jpg

Lustiger kleiner Flash-Film mit der Musik einer finnischen Band namens Lodger. Unbedingt ansehen.

11 Kommentare

  1. zwischen Helsinki, Metro, und train sind jeweils Unterstriche _ zu setzen.

  2. 😀 !!! sehr geil Marcus , Film sowie Musik !

  3. ähhhm jojo….du findest also kinder entstanden aus einer vergewaltigung “sehr geil” oder wie??? ich find das total pervers und krank und gestört….die figuren sind schön, und so ist das leben auch … zumindest was die arbeit und monotonie betrifft…und das fremdgehen…aber die vergewaltigung hätte ich rausgelassen-sowas ist geschmacklos. musik – schön. ich nehme an, jojo, dir hat die story im großen und ganzen zugesagt … ohne die V nat., dann frage ich mich, warum ihr dann alle so fröhlich durch die gegend hüpft…ich versteh die menschen nicht….wieso sind sie sooo glücklich und freuen sich – oder tun so- obwohl das leben sinnlos und grau wird…bei jedem ab einem bestimmten zeitpunkt….warum i love death und noch leben -ist das nicht paradox?

  4. Ja, daß kann man in der Tat: Lebenfreude gerade aus dem Wissen schöpfen, daß das Leben eine endlos graue Monotonie ist. Hauptsache, man hat seinen Platz gefunden. Das ist jedoch keine wirklich neue Idee. Die hat ein Typ namens Albert Camus entwickelt: (http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Mythos_des_Sisyphos) und (http://www.biblioweb.org/Le-mythe-de-Sisyphe.html).

    Zu Jojo’s und auch meiner Verteidigung muß ich anmerken, daß man immer zwischen dem Film oder Clip an sich und dessen Handlung unterscheiden muß. Der Clip an sich ist genial. Ihm die Vergewaltiungsszene vorwerfen zu wollen, ist jedoch absurd. Es geht nicht um das Was, sondern um das Wie. Ansonsten müßte man ziemlich viele Bücher (z.B. Pädophilie bei Thomas Mann) und Filme (Mord und Totschlag bei “der Pate” und zahlreichen anderen Filmen) verbieten.

  5. Nein , es ist eben nicht paradox. Gerade das Ansehen solcher Filme bzw Schicksale anderer lässt uns erkennen wie relativ toll es doch in unserem Leben läuft, und wertet es somit auf. Auch aus dem Rückkehrschluss das es uns so gehen könnte wie dem da und wir doch nochmal Glück haben.
    Ausserdem kann man den Tod lieben , muss aber nicht sterben. Gerade als Attheist oder besser gesagt als Nicht-An-Die-Wiedergeburt-Glauber hat man wohl keine andere Wahl. Denn hier heisst es den Tod zu lieben ODER zu sterben (das nicht exklusiv natürlich) 😉 .
    Und nein, ich finde die Vergewaltigung sehr passend und perfekt eingebaut. Denn wenn ich “geil” schreibe heisst das nicht das ich jetzt gerne rausgehen, und die nächstbeste flachlegen will – ob sie mag oder nicht – , sondern einfach das ich Szenen erstmal IMMER nur als stilistisches Mittel betrachte und bewerte – und eben dieses “geil” finde. Und hier passt es perfekt. Der bewegendeste Moment (wie du ja auch erkannt hast) ist hier eben auch der Dreh und Angel Punkt – der Anfang und das Ende. Nur hier begegnen sich die beiden “Generationen” wenn man so will. Gerade deshalb musste dieser Punkt besonders hervor geoben werden – was er ja auch zweifelslos wurde. Was am Anfang noch leicht nach derben Slapstick Spass aussieht, kommt im Nachhinein als bitterer Ernst heraus. Erst beim Betrachten des Endes wird klar das, der Hauptprotagonist keinen anderen Anfang , und erst Recht kein anderes Ende haben darf. Vielleicht sagt dir die Phrase “vom Leben gefickt” ja was, und das wurde eben hier in der Abwandlung eingebaut. Der Witz ist einfach, das der dramaturgische Höhepunkt am Anfang geschieht, man ihn aber erst am Ende durch das Überraschungsmoment dort sieht, und leider verpasst hat. –> GEIL !

  6. stimme dir in keinem der punkte zu, habe aber momentan keine zeit dir ausführlich zu antworten, da blitze 😉 ach schnell nochwas…..ich weide mich nicht am unglück anderer. dazu bin ich wohl selbst zu unglücklich, denn nur weil ich ein dach überm kopf habe, macht mich das nicht zu einem glücklichen menschen. den tod liebe ich ebenfalls nicht. im grunde ist er der sinnlosigkeit höhepunkt. ironie.

  7. Ich hätte ja nie gedacht, dass dieser kleine Flashfilm eine solche Welle der Empörung hervorrufen könnte. 😀

    Aber nur weiter so.

  8. Ani, ich warte 😉

  9. findes du nicht, das es ziemlich dekandent ist, sich selbst zu trackbacken ? 😛
    *wegrenn*

  10. sorry….hatte die comments nich gelesen, nun ist es wohl eh zu spät….ich finde man sollte sich nicht wegen seines platzes in der monotonie freuen, denn man findet ihn ohnehin nicht. ich bin lieber depressiv, als mich wie der rest der menschheit mit fadenscheinigen dingen am leben zu erfreuen. ich meine….wenn man so denkt wie ihr, ohne angriff zu verstehen, dann wird man doch total oberflächlich oder?

Kommentare sind geschlossen.

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