Archiv für die Kategorie „Bilder“

Neuheiten

Freitag, 29. Dezember 2006

Es ist einfach nicht zum Aushalten. Immer wenn ich von einer kleiner Reise – diesmal nur über Weihnachten bei meinen Eltern – zurückkehre, funktioniert mein Computer nicht mehr richtig. Irgendetwas hat immer eine Fehlfunktion. Wenn ich die Kiste laufen lasse, passiert nichts, sobald ich verreise geht irgendwas kaputt.
Wir hatten hier schon den Fall, dass der Monitor nicht mehr ansprang, dass die Grafikkarte rumorte, dass die Soundkarte bzw. die Boxen nicht mehr funktionierten, dass das Modem nicht mehr modemte und auch oftmals das Problem, dass diverse Eingabegeräte ihren Dienst versagten.

Nachdem nun die Funkmaus vor wenigen Tagen liegen blieb und sich nicht mehr rührte, gab nun auch die Funktastatur ihren Geist auf. Es nervt. Wie sollte ich nur bloggen?

Folgerichtig bin ich mit meinem MediaMarkt-Weihnachtsgeschenkgutschein und einem Teil meines Weihnachtsgeldes in den nächst passenden Laden und habe dort die Eingabegeräte getestet. Eigentlich wollte ich das Geld als Startkapital für etwas mehr Arbeitsspeicher betrachten. Da aber ein 1 GB-(400 MHz)-Riegel heute immer noch um die 100 Euro kostet und die Erneuerung der Eingabegeräte mir erstmal wichtiger erschien, zog ich diese vor.
Vorteil des Ganzen war, dass ich wusste, was ich wollte. Dank einiger Hinweise von Maegz tendierte ich bei der Maus zu einer relativ hochwertigen mit großer Abtastrate. Die empfohlene “Razer Copperhead” gefiel mir sehr gut, war aber mit einem Ladenpreis von knapp 60 Euro weit über meinem Budget, da ja zusätzlich noch eine Tastatur nachfolgen musste. Ich entschied mich nach langen Rumgeschubse der Austellungsstücke gegen die Hama SLide S1, da mir deren Ergonomie einfach nicht gefiel, und für eine preislich heruntergesetzte “Razer Diamondback“, die zwar nicht aus ganz so schönen Materialen besteht wie die Copperhead, aber sehr leicht (zu bedienen) ist und für mich als Linkshänder perfekt in der Hand liegt.cherry_razer

Wichtig war es ebenso keinerlei wireless-Kram zu kaufen, da mir das ständige Aufladen von Akkus allmählich auf den Sack ging.

Bei der Tastatur war es noch schwieriger. Sie sollte aus einem widerstandsfähigem Material, möglichst ordentlich “deutsch” beschriftet sein (d.h. statt ctrl ein strg usw.) und eine angenehmes Gefühl beim Drücken der Tasten erzeugen und insgesamt nicht zu laut sein.

Leider sind Tastaturen entweder teuer, nur in Sets mit Mäusen zu erhalten oder entsprechen nicht den obigen Vorstellungen. Ich war froh als ich in einem ganz entlegenen Winkel die “Cherry eVolution Stream” fand. Bei ihr waren alle Wünsche erfüllt. Das Feeling beim Drücken der Tasten erinnert sehr an einen Laptop, sehr angenehm. Auch gefällt mir das Material sehr gut, scheint hochwertig zu sein. Einzig die Beschriftungen – vermutlich Aufkleber – hätten anders gelöst werden sollen. Aber man kann nicht alles haben.

Das erste Bearbeiten von Fotos in Photoshop war recht beeindruckend, da die Abtastrate der Maus mit knapp 1600 dpi ein wirklich sehr genaues Arbeiten ermöglichte. Und auch die Tastatur scheint fürs Schnell- und Vielschreiben geeignet zu sein.

Ich bin froh. Und das alles mit Kabel.

tageausglas-Bilder stiften Kreativität

Donnerstag, 14. Dezember 2006

Heute wieder eine lustige Flickr-Anfrage gehabt und gleich das Okay gegeben.

Ani wurde gemalt:

gemallte ani
hier zum Vergleich das Originalbild (unten rechts):

echte ani

Sag ja! zum Abendessen

Freitag, 8. Dezember 2006

jaaa

Emohitler

Mittwoch, 15. November 2006

Okay… jetzt wirds heftig:

1. hier
2. hier
3. hier

ähem…?

Hund

Freitag, 3. November 2006

hundbar

Der liebe Gott in seiner unendlichen Weisheit gab uns drei Dinge, das
Leben erträglicher zu machen: Hoffnung, Humor und Hunde. Das Beste aber
sind die Hunde. (Robin Davidson)

Tomtetoll

Donnerstag, 2. November 2006

tomte_schoenheit_der_chanceIch weiß. Niemals sollte man als Leser und gar als Student der Germanistischen Literaturwissenschaften ein Buch vor dem Ende loben. Aber bei Tomte mache ich da mal ganz galant eine Ausnahme. Denn dieses Tourtagebuch ist schon auf den ersten zwanzig Seiten toll. Tomtetoll. Es geht um Freundschaft, Musik, Promitrash usw. Ich habe selten auf den ersten Seiten so häufig lachen müssen. Eigentlich noch nie. Und was sehen meine verzückten Augen im Inhaltsverzeichnis. Es gibt auch einen Tagebucheintrag vom 03.06.06, das war der Tag, an dem Tomte hier in Jena im Kassablanca spielten und ich mit dem Baytor und der Ani der Musik lauschte und wie am Eintrag zum Konzert ersichtlich, in Verzückung geriet. Auf diesen Tourtagebucheintrag freue ich mich deshalb schon sehr. Leider wird es noch ein wenig dauern, da ich dieses Buch nur sehr langsam, sozusagen schrittweise buecherstapel(jeden Morgen ein Kapitel aufm Klo) lesen kann. Da diverse Seminare, die ich mit dem Baytor und derHeldin teile, durchaus große Lektürelisten an den Tag legen und somit ca. 200 Seiten pro Woche gelesen werden müssen. Einziger sehr positiver Aspekt ist, dass sich mein Lektüreproblem in Anbetracht dieses Büchstapels (rechts) in Luft aufgelöst hat. Leider klafft aber auch somit ein riesiges Loch im Geldbeutel. Da diese Werk nun doch erst einmal gekauft werden müssen. Trotzdem bleibt anzumerken: Endlich angekommen im Hauptstudium.

Schön sein

Donnerstag, 26. Oktober 2006

Sicherlich geht es Dove primär darum das Image der Marke zu stärken und nur als Nebeneffekt den Kunden – also den vermeintlich nicht so schönen perfekten Frauen mit kleinen Fehlern und Makeln -  den Rücken zu stärken. Auch ich habe schon an verschiedenen Stellen versucht, den schönen Schein der Fashion- und Peoplefotografie ein wenig abzudunkeln und die Tricks und Mittel der Branche aufzudecken. Hier gibt es wieder einen kleinen Flashfilm, der mich recht nachdenklich stimmt. Es wird ganz klar gezeigt wie diese perfekten Bilder, wie diese perfekten Frauen entstehen. Diese Frauen, die für viele Menschen den Maßstab der Schönheit verkörpern. Die Ursache für Trauer und Selbsthass. Und diese Ursache hat am Morgen nach dem Aufstehen auch Pickel im Gesicht.

KLICK

Die Institution der Unschärfe

Mittwoch, 25. Oktober 2006

Wer fotografiert, wird früher oder später mit dem leidigen Problem der Schärfe bzw. Unschärfe konfroniert. Meist als erstes lernt man, dass die Schärfe in der Fotografie sich nur über einen bestimmten Bereich erstreckt. unscharfDieser Bereich wird Tiefenschärfe oder auch Schärfentiefe genannt. Als zweites kriegt man häufig mit, wie man diesen Bereich steuern kann: Das heißt mit einer kleinen Blendenöffnung (= kleines Loch durch, aber große Blendenzahl) erreicht man einen großen Tiefenschärfebereich. Je größer die Blendenöffnung (= großes Loch, aber kleine Blendenzahl) wird, desto geringer wird der Bereich der Schärfe.

Dies führt den Standardanfänger dazu endlich abgebildete Personen oder Objekte vom Hintergrund freizustellen, da dieser nun Unscharf ist: KLICK. Später wird man immer experiementeller und setzt noch mehr auf diesen Effekt, indem der Bereich der Schärfe so klein gewählt wird, dass nur noch wenige Details scharf sind: KLICK. So lernt jeder diesen Effekt für die Fotos zu nutzen.

An anderer Stelle taucht das Problem der Schärfe wieder auf. Diesmal aber nicht als gestalterisches Mittel, sondern als technische Variable. In ellenlangen Threads in diversen Fotoforen oder auf Fotoportalen wird darüber debattiert, welches Objektiv denn nun das Schärfste sei. Dabei hat jeder seinen Favoriten und sieht diesen als: “Die Linse ist echt knackscharf.” an. Festzuhalten bleibt, das Festbrennweiten, also Objektive mit denen man nicht zoomen kann, im Bereich scharfe Abbildung, klar im Vorteil sind.
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Neue Mitbewohnerin

Mittwoch, 18. Oktober 2006

Nach Prüfungen soll man sich ja belohnen, damit es danach wieder weitergehen kann. Ich selber habe mir noch keine Belohnung zukommen lassen. Dafür nutzte Ani meine allgemeine Fröhlichkeit aus, um uns eine neue Mitbewohnerin zu spendieren.

Darf ich vorstellen: Gwendolin

gwendolin

Naja, mal sehen wie sich die Mädels so verstehen.

Das Leid der Fotografen

Freitag, 6. Oktober 2006

Ich habe flickr lieben gelernt. Nach anfänglicher Euphorie und einer Anmeldung mit ersten Bilder verkam der Account zu einem umfangreicheren Portfolio für Fotos, die auf tageausglas.de nicht präsentiert werden konnten oder als kleine Galeriemöglichkeit für Fotos von urbandesire.de. Doch der richtige Community-Hype kam bei mir nie auf. Um Kommentare und neue Anstöße für Bildmotive zu erhalten, muss man sich bei flickr jedoch engagieren, d.h. Gruppen beitreten, Fotos bewerten, Fotos zur Diskussion stellen usw. Ich hatte nie richtig Lust dazu.norbert

Trotzdem traf man immer wieder Leute, die auch flickrn. Und so gewann ich beim Durchstöbern derer Fotos wieder Lust mich einzubringen. Seitdem habe ich mich in einer ganzen Reihe von Gruppen angemeldet, kommentiere und bewege mich durch alle möglichen Diskussionsforen. Tja und was fällt mir da auf: die Max Magazine-Group. Das deutsche Magazine, mit durchaus interessanten Fotos und Bilderstrecken, hatte sich bei flickr eine öffentliche Fotogruppe zu gelegt. Dies bedeutet, dass jeder der mitmachen will, das auch kann. Bedingung ist, dass man die Urheberrechte der Bilder besitzt und täglich nicht mehr als zwei Bilder an die Gruppe sendet. Den Lieblingen der Redaktion, die am Ende einer Woche von dieser ermittelt werden, winkt durchaus eine Veröffentlichung im monatlich erscheinenden Magazin. So gesehen, stellt das eine schöne Möglichkeit für jeden einzelnen Hobby- und Amateurefotografen dar, seine Bilder “einer großen Öffentlichkeit” (Auflage des Magazins ca. 200000) zu präsentieren. Somit stehen den flickr-Usern monatlich in der Zeitung 6 Seiten zur Verfügung, die sie mit ihren besten Bildern aus der max-Competition füllen können.

Auf der einen Seite könnte man dies begrüßen und schreien: “Jaaa wieder eine Verknüpfung zwischen (Achtung Modewort!) Web 2.0 und den klassischen (Print-)medien”; aber man könnte sich auch fragen, wieso die Zeitung freiwillig sechs Seiten teures Druckgut einfach an “Hobbyknipser” verschenkt? Zum einen ist da die Möglichkeit kostenlos, also ohne Bildrechte zu kaufen und eine großartige redaktionelle Arbeit zu leisten, einige Seiten mit “Inhalt” zu füllen. Ob es dem Verkauf der Zeitung zuträglich ist, sei mal dahingestellt, da die paar Flickr-User, die jene Ausgabe, in der ihr Foto erscheint, kaufen, sicherlich nicht das Gros der Max-Kundschaft ausmachen können und die Zeitung nicht aus ihren schlechten Zahlen heben werden.
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