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Sound 2010

„Der Frühling ist ja da.“ So begann dieser Eintrag als ich ihn Ende März begonnen hatte. Nun ist der Sommer so gut wie vorbei. Wir gehen auf den Herbst mit großen Schritten zu. Das Wetter weiß schon wie der Hase läuft. Was ich eigentlich tun wollte, war es, ein paar nette Songs des Jahres zu präsentieren, die bei mir zeitweise in heavy rotation liefen. Das lustige ist, dass ich eigentlich keine einfach Möglichkeit hatte, die Songs zu präsentieren. Zusammengestückelt aus den paar Brocken bei last.fm, blip.fm bzw. youtube wäre eine sehr nervige Klickarbeit geworden. Doch vor wenigen Wochen habe ich grooveshark entdeckt. Keine Ahnung wie die das machen, aber fast alles ist verfügbar, spielbar und vor allem – wunderbar einbettbar. Aber obs legal ist? Wer weiß? Deswegen nur der Link zur Playlist und nicht die Einbettung des Widgets: Top 2010

links for 2010-09-13

Nomen nominandum

„Das weiß ich doch auch nicht.“ An grauen Tagen ruft mich meine Familie immer an. Das Schöne daran ist die Gleichmäßigkeit des Gesprächverlaufs. Nach dem kurzen Austausch wie die letzten Tage (naja eher Wochen) waren und ich von der Monotonie berichtend ausweichend nichts erzähle, schwingt das Thema ins Futurische (Substantivierung eines adjektiviertem Substantiv) um.
Wie soll es jetzt weitergehen? Nach dem Abschluss. Nachdem Uni und Staat zurecht (das möge bitte jeder für sich selbst entscheiden) durch verschiedene Mechanismen mich zum Abschluss „gedrängt“ haben.

// Es ist ja nicht so, dass es da universitätsintern durch die Bestimmungen der Prüfungsordnungen noch nicht genug ZEIThürden gibt, die einem nahelegen, dann doch bald mal fertig zu werden. Nein, das reicht nicht. Es müssen Langzeitstudiengebühren erhoben werden, es müssen unstudentische Kranken-kassenbeiträge erhoben werden für Studenten, die nun mal nicht in der Regelstudienzeit fertig werden (ja Langzeitstudenten, die ordentlich an einer deutschen Uni immatrikuliert sind, zahlen nicht den ab dem 25 Lebensjahr üblichen und bundeseinheitlichen Studententarif von knapp 65 Euro monatlich (mit Pflegeversicherung)… nein, man zahlt richtig.) Wusste ich bis dato auch nicht. Als ich dann vor meinem TK-Berater stand und ihm mitteilte, dass ich nach Abzug aller Fixkosten im Monat nur noch 80 Euro zu Verfügung habe, die aber nicht reichen, die Differenz von 65€-Studententarif zum Volltarif auszugleichen, zuckten wir gemeinschaftlich mit den Schultern. (Kleiner Tipp am Rande: Krankenkassebeiträge nicht zahlen – also die Anarchovariante des Widerstandes – hilft auch nicht, denn man wird ohne Krankenversicherungsnachweis recht flux exmatrikuliert. Das läuft echt problemlos, schnell und automatisch.)
Ach ja, das Kindergeld gibt es auch nur noch bis zum Abschluss des 24 Lebensjahres. Man sieht also Politiker und Lobbyvertreter, die jahrzehntelang das deutsche, akademische Bildungssystem genossen haben und vermutlich auch zurecht Stolz sind auf ihre Ausbildung, haben in den letzten Jahren beschlossen, zu kürzen und zu stützen, damit das ganze effizienter und schneller geht (ins gleiche Horn stoßen für mich auch diese unsäglichen Reformen im Zuge von Bolgona, die studieren verschult und im Bachelorstudium wirklich keinen Raum lassen für eine echte intellektuelle Weiterentwicklung…). Das Paradoxe ist wirklich, dass diese Menschen jenes Bildungssystem, was sie heute kritisieren, selbst genossen haben und sich sicherlich nicht absprechen lassen würden, erfolgreich genutzt zu haben. //

Fazit: Es wird also monetär, um es mal so zu sagen, sanft gedrängt. Deswegen entschloss ich mich auch trotz aller Bettelversuche mit dem Hinweis, dass ich mich doch im Abschluss befinde und nur noch die Prüfungen hinter mich zu bringen habe, den Kloß zu schlucken und ab jetzt das System System sein zu lassen. Ein inneres Fuck-Off-And-Die gab es dann auch nie. Man erträgt es eben. Ausgestattet mit dieses neuen Einstellung und fehlender Subersivität raste dann auch der Studienabschluss im Nu heran. Bald hatte ich auch wieder Zeit aufzublicken, mehr Freizeit und die Telefonate mit der Heimat häuften sich wieder.
Das, was ich dann erzähle, daran glaube ich selbst nicht. Zum einen bin ich kein wirklicher Multitasker im Großen. Kein Problem Musik zu hören, einen Blogbeitrag zuschreiben und dabei die Twitter-Updates im Blick zu behalten während ich mitten in einem Facebook-Chat drin stecke. Aber wenn es um das Abarbeiten von großen Dingen geht, dann herrscht bedächtiges schrittweises Abarbeiten. Was jetzt bedeuten soll, dass ich keine ernsthaften Gedanken daran verschwendete, was nach den Abschlussprüfungen sein wird. Zum einen, weil ich tief im Inneren die Sorge barg, doch zu versagen, zum anderen, weil sich in mir nur schimmelige Sprossen von Zukunftsvisionen angesammelt haben. Während so viele Kommilitonen neben mir schon Bewerbungen schrieben, sich um dies oder das bemühten, konnte ich keinen Gedanken daran verschwenden, denn ich musste ja erst den Abschluss machen. Vorher kann nichts in mir einen ernsthaften Gedanken an Zukunft verschwenden. Irgendwie ist ja auch in dieser Zukunft Vieles möglich, aber auch wieder nicht.
Somit fühle ich mich im Gespräch mit zu Hause wie ein Politiker inmitten einer Wirtschaftskrise. Er vertröstet, er verschiebt, er verweist auf unsichere Faktoren und das einzige, was er versprechen kann, ist die Hoffnung nicht aufzugeben… es ist erstaunlich wie einfach all das von zu Hause geschluckt wird, obwohl das beständige Nachfragen dann doch auf Unglauben schließen lässt.

Wie soll es also weitergehen? Ich bin trotz der partiellen Multitasking-Unfähigkeit ein grandioser Stratege und, wie mein hervorragenden Uniabschluss beweist, auch ein kluges Köpfchen. Die Strategie sieht einen Drei-Flanken-Angriff, wie bei der preussischen Offensive auf die Flanke der Russen im November 1914. Flanke eins: Promotion. Flanke zwei: Selbstständigkeit. Flanke drei: Lohn und Brot. Es wird nun ersichtlich, dass das irgendwie vielleicht unter Umständen und bei Bedarf schwierig wird.

Promotion ist so ne‘ Sache. Wenn man nicht gerade in ein passendes Graduiertenkolleg mit viel Glück hineinrutscht oder auch an seiner Uni schon passende Kontakte für ein Promotionsprojekt geschlossen hat, muss man individuell aktiv werden und sich alles entsprechend selbst zusammensuchen. Mir fehlt es derzeit an einem wirklich geeigneten Thema, das auch die Länge und inhaltliche Tiefe einer zwei- bis dreijährigen Promotion tragen kann. Klar könnte ich das Thema meiner Magisterarbeit ausbauen oder auch mich auch endlich meinem heimlichen Steckenpferd und Interesse „Digitale Literatur“ widmen, aber irgendwie ist das der berühmte Groschen noch nicht gefallen. Ich habe zwar bereits ein Exposé knapp, aber fristgerecht, abgeliefert, aber nach eigenem Empfinden war das inhaltlich noch nicht der Hammer. Sowas braucht Zeit und meiner Ansicht nach Inspiration, die ich derzeit irgendwie nicht gewinnen kann.

Selbstständigkeit ist die zweite Flanke. Schon seit Jahren habe ich für verschiedene Vereine Layouts und Internetseiten erstellt, Pärchen und Einzelpersonen fotografiert, Hochzeitsreportagen gebastelt usw. warum also dafür nicht Geld verlangen? Die Leute waren ja schließlich zufrieden. Doch die Komplexität eines solchen Vorhabens ist immens. Ganz Bücher werden damit gefüllt. Neben Fragen wie kriege ich einen Kundenstamm, der mich am Leben hält, kann ich genug Geld generieren um die Hardware auf ein ausreichendes Level zu pushen, sind vor allem formale Fragen unendlich nervig: Steuer, Rechtsform usw. Zudem habe ich immer das Gefühl, dass ich neben ausgebildeten Mediengestaltern nicht konkurrieren kann. In mir steckt also immer das Gefühl: Es reicht nicht, um im kreativen Strom, der mir aus dem Netz entgegenschwappt, mitzuschwimmen. Trotzdem habe ich mich entschieden meine kreative Heimat: www.tageausglas.de rundzuerneuern und die Seite wird noch Ende dieses Monats gelauncht. Mal sehen.

Lohn und Brot beschließt den Angriff. Lohn und Brot ist auch die Umschreibung für ein geregeltes Leben in einem Unternehmen, dass mich für meine Arbeitsleistung monatlich bezahlt. So die Theorie. Praktisch steht man aber davor – abgesehen davon, in welcher Branche, in welchem Bereich man sich selbst sehen will – dahin zunächst einmal zu gelangen. Als Germanist germanistischer Literaturwissenschaftler (!) ist man sozusagen das schwärzeste Schaf unter den anderen grau-schwarz melierten Wolltieren. Überblickt man die Stellenangebote und gibt sich der Versuchung hin als Suchkriterium die eigene akademische Ausbildung hinzuzuziehen, staunt man nicht schlecht. Der Arbeitsmarkt für Menschen, die sich mit der Muttersprache und der muttersprachlichen Literatur des eigenen Landes auseinandergesetzt haben, scheint einfach nicht zu existieren. Und so liest man zwischen den Zeilen und sucht zwischen den Anforderungen einer medienwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen und kulturwissenschaftlichen Ausbildung sich selbst. Die zweite Baustelle ist dann der Lebenslauf und das Anschreiben und man wird zum ersten Mal im Leben richtig gefordert sich ernsthaft richtig und glaubhaft darzustellen. Irgendwie macht es schon Spaß das Ganze vorzubereiten, aber irgendwie ahne ich schon, dass mich Absagen frustieren werden.

Man sieht, diese Strategie ist Multitasking pur, denn man weiß ja nie was klappt. Die Erfahrung zeigt, was ja dann irgendwie wieder beruhigend ist, ist, dass, wenn eine Tür sich schließt, sich eine neue öffnen wird. Bis dahin bleibe ich ganz tapfer am Telefon.

Ach ja, und falls jemand einen netten Job hat, sag‘ Bescheid.

Nü Metal


CC by cattivik
Kann sich daran eigentlich noch jemand erinnern. An Nu Metal? Ist das wirklich schon so lange her? Man wird wohl alt. Ich kann mich noch erinnern, wie ich in meinem Fiat Panda (!) damals so ab 2002/2003 saß und ein Mixtape per verwirrender Discman-Adapter-Kassette-Verkabelung zum Schallen brachte. Es gab kaum mp3-Player bzw. Ipods, Alben wurden noch via CD getauscht oder einzelne Tracks bei Napster, Morpheus oder Kazaa gezogen. Man saß auch noch lagerfeuerartig im Zimmer bei Freunden und drosch wild auf imaginären Luftgitarren herum und wartete auf dieses Riff oder jenen „hammergeilen“ Chorus.
Ich weiß nicht mehr, wie ich das Mixtape im Auto genannt habe. Okay, „Nu Metal“ stand sicherlich nicht drauf. Bestimmt irgendwas wie „Party“ oder vielleicht noch was viel Beschisseneres. Aber das war der Soundtrack dieser Zeit eben. Wobei man schon peinlich aufpasste nicht zu viel Limp Bizkit oder Linkin Park auf der Platte zu haben. Vielleicht mal für die Mädels, aber bitte nicht zu viel.
Kurz zuvor hatte man angefangen regelmäßig zu rauchen oder sich auch sinnlos im Park zu besaufen und beobachtete sich heimlich abseilende Pärchen, die zum Knutschen und Schlimmeren den Ort wechselten. Ich habe damals nicht verfolgt, woher die ganze Musik kam. Vermutlich war es die CrossOver-Welle an Anfang der 90er. Gepaart und gemischt mit HipHop- und Metal-Elementen wurde dann dieser musikalische Nu Metal-Brei daraus, den es in verschieden starken Dosierungen gab. Neben eher sanften massenkompatiblen Geplänkel von Linkin Park bis zu P.O.D. konnte man das Aggressionsventil auch aufdrehen: Ill Niño, Slipknot oder auch Static-X.

Für mich persönlich begann es mit KO?Ns „Follow The Leader“ aber natürlich – und das muss man zu geben – Linkin Park und Limp Bizkit. Aber plötzlich ploppten überall neue Bands auf, die dann irgendwann auch plakativ mit „Nu Metal“ umschrieben wurden. Vieles war Stuss und nicht weiter beachtenswert. Aber einige Alben waren musikalische Offenbarungen. So z.B. Toxicity von „System Of A Down“ oder auch die bereits erwähnten Ill Niño mit „Revolution Revolución“.Ich kann mich auch noch sehr gut daran erinnern wie ich damals VIVA sah und Tobias Schlegl kündigte „die“ neue Band aus den USA an. Papa Roach. Die Jungs aus Vacaville (ja… und nicht Sacramento – den verstehen vermutlich nur echte Insider, hihi.) trafen vermutlich damals mit ihren „emosozialkritischen“ Texten in das Herz vieler Generationsgenossen. Papa Roach kamen über ein gutes Album nicht hinaus. Wir verdanken den Herren um Coby Dick Jacob Shaddix aber die Popularisierung von Dredg (Achtung kein Nu Metal), die mit „Leitmotif“ und „El Cielo“ herausragende Progressive-Alben der Jahrtausendwende produzierten (leider ist das, was folgt, nichts, aber auch gar nichts mehr wert…). Nicht nur wegen ihrer bereits starken Medienpräsenz blieben Papa Roach, aber auch Staind immer kritisch Problemfälle des Nu Metal. Niemand wollte es gewesen sein, wenn die Platte auf der Party im CD-Player lag.

Musikalisch blieben die Grenzen fließend. War man nun Metaler oder „Hopper“ war? Nu Metal war der musikalische, aber auch soziale Kompromiss. Massenkompatibel – je nachdem, was man schließlich so hörte -, somit bei VIVA und MTV vertreten, aber trotzdem irgendwie rebellierend genug, um sich vor allem von den Eltern abzusetzen. Trotzdem nicht szenig genug. Irgendwie ein Kompromiss für die, die keine größeren Geschwister hatten, die einen an das richtig heiße Zeug hätten anführen können.
Es war durchaus möglich, dass man gewisse Nu Metal-Kapellen zu lange hörte und man sich schnell dem Kommerzvorurteil gegenübersah. Es ist spannend, dass dies nicht an musikalischen, sondern medialen Kriterien festgemacht wurde. Schlug eine Band durch die Decke und landete in der heavy rotation im Musik TV oder im Radio wurde die Platte schnell versteckt, aber im heimlichen vermutlich auch weiterhin gehört.

Für Metaler war das kein Metal, sondern Scheiße (okay, Metaler sind auch scheiße) und wenn wir bei Limp Bizkit sind, verliert der Nu Metal auch seine klare Trennschärfe zu HipHop. Egal. Das Problem von Nu Metal ist gewesen, dass sich viele Bands musikalisch nicht weiterentwickeln konnten. Sei es aus eigenen kreativen Fähigkeiten – wie etwa bei 4Lyn, Farmer Boys, P.O.D. – oder auch aufgrund der Nu Metal-Plakette, die schweres Blei an jeder einzelnen dieser Bands hing. Nu Metal war eine gut kommzerialisierbare hypefähige musikalische Totgeburt. Kaum eine der Bands hat es geschafft sich dauerhaft ganz oben zu etablieren von wenigen Ausnahmen abgesehen.

Aber um den alten Zeiten mal ein wenig zu frönen, habe ich hier mit Grooveshark (tolles Tool) eine nette Playlist mit alten Nu Metal-Hits zusammengestellt. Also, dann Jumpdafuckup.

Album of the week – Philip Selway – Familial

Dieser Philip Selway ist mir völlig unbekannt. Aber er passt zu mir. Zumindest sagen das die Empfehlungen bei last.fm. Gut. Also einfach mal fix den Itunes Music Store geöffnet und das Werk „Familiar“ heruntergeladen. Ab auf den Ipod und dann durch die Stadt… nichts ahnend, was mich da erwartet. Schön, denke ich, schön. Aber, Moment? Philip Selway? Der Name ist dir doch bekannt. Ja! Verdammt. Das ist der Drummer von Radiohead. Aber was tut der da? Moment. Drummer, die plötzlich beschliessen sich von der Band abzukoppeln und etwas eigenes auszukoppeln, müssen zunächst kritisch betrachtet werden. Zu zahlreich sind die Fehltritte. Okay. Dave Grohl zählt nicht. Nirvana waren ja zur Gründung der FooFighters so gut wie Geschichte. Ich denke da an Ringo Starr, Phil Collins oder ganz schlimm Jimmy Chamberlain, der mit seinem Projekt Jimmy Chamberlain Komplex eine Album veröffentlichte, welches Milde gesprochen allenfalls als Fahrstuhlmusik dienen konnte.
Also müsste man ja zunächst skeptisch werden, wenn wieder ein Drummer hervortritt und die Komposition einer ganzen Platte vorantreiben will. Aber meine anfängliche Begeisterung hat gezeigt, dass Philip Selway auf „Familial“ irgendwie alles richtig gemacht hat und er hat mit seinem ersten Soloalbum etwas gemacht, was man aus dem Umfeld von Radiohead wohl nicht erwartet hätte. Familial ist nicht wie Yorkes Eraser-Platten eine Electro-Fummelei hart an der Grenze des Hörbaren, sondern wunderbar sanfte Indie-Folk-Acoustic-Musik, die mit elektronischen Spielereien so sparsam verfährt, dass diese fast ins Unhörbare versinken. Ebenso richtig war es auch – so sehr ich auch Thom Yorke verehre – diesen eben nicht auftreten zu lassen und das obligatorische Ständchen singen zu lassen, sondern vielmehr einen eigenen Schritt zu gehen, der die musikalischen Spuren Radioheads nicht verleugnet, aber eben doch anders klingt.
So ist bereits der Opener „By Some Miracle“ richtungsweisend. Mit spärlicher Instrumentierung, gehauchtem Gesang und wenig sparsam eingesetzten elektronischen Effekten schlürft sich das Album ins Ohr und geht nicht mehr aus dem Ohr. Mal hier noch ein Piano, mal ein paar mehr elektronische Tipser und stets der gehauchte Gesang oder ein sanfter Background-Chorus. Es gibt keinen wirklichen Ausfall in den gut 32 Minuten. Allenfalls „Broken Promises“ zieht dann doch zu sehr seinen Weg in Richtung eines schlechten Weihnachtslied-Refrains. Kann aber damit dieses hervorragende Album nicht wirklich trüben.


By Some Miracle

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