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Ibuzz

Tooltime, die zweite, f?r diese Woche. Mhh. Heute gibt es etwas Delikates zu vermelden. Ein Vorschlag f?r das n?chste Weihnachtsgeschenk.

Jeder kann sich doch noch an die Zeit erinnern ohne mp3, ohne mp3-Player und all das Zeugs. Ja. Wir waren noch unterwegs mit unsern Walkmen. Wir ?berspielten Cassetten vom Radio, von CDs und von Schallplatten. Erstellten unsere Mixtapes in stundenlanger Kleinarbeit, beschrifteten Cassetten und malten die Playlist. Wenn man diese mindestens 2 Stunden dauernde Arbeit erledigt hatte, knallte man sich das Tape in den Walkman und stolzierte mit dicker Hosentasche durch die Stadt. Nahezu jeder hatte dann solch ein Ding in der Hose stecken.

Tja, dann kam Napster und das Frauenhofer Institut und schon landeten die alten Dinger im Schrott. Zwar ging die Entwicklung vom Walkman zum mp3-Player zun?chst ?ber den Discman, doch wenn man heute mit Bus oder Bahn f?hrt, sind die beliebtesten Ger?te: mp3-Player.

Nun ja. Und der aller beliebteste ist der Ipod. Und f?r dieses trendige Designger?t gibt es ein Menge Zubeh?r. Das hei?teste ist der Ibuzz. Zwar kann diese interessante Erweiterung mit jedem mp3-Player betrieben werden, doch richtet sich die Marketing-Strategie doch sehr an den Ipod und dessen Kunden.

Bei dem Ibuzz handelt es sich um eine „musical orgasm machine“. Der Ibuzz orientiert seine Vibrationen an der Musik, die aus dem Player kommt. Er wird ausgeliefert mit Zubeh?r f?r Mann und Frau. Und das Tollste: Er funktioniert auch ohne Musik.

ibuzz

Na, w?re das nichts f?r Mama zu Weihnachten?

Hier der Link.

Playlist

Heute hab ich wieder mal den Blog aufgepimpt.

Es gibt jetzt eine neuen Bereich auf dem sch?nen urbandesire Blog. Er hei?t „Playlist“ und zeigt, dank Scrobbler und last.fm, die aktuelle Musik, die in meinem Winamp-Player gespielt wird.
Jetzt kann jeder sehen, was hier geh?rt und gespielt wird.

Das Begr?bnis

Wer will schon sterben? Ich nicht, wahrscheinlich auch du nicht kleiner Blogleser da drau?en. Du sitzt jetzt sicherlich an deiner Tastatur und fragst dich: „Was soll das?“
Es geht um folgende Theorie: Das Begr?bnis ist nicht f?r den Toten, sondern f?r seine Hinterbliebenen.

Jeder hat sich sicherlich schon mehrmals im Leben gefragt, was nach seinem pl?tzlichen Tod mit 23 so passieren kann. Wie werden es die Freunde erfahren, wie wird es die Uni erfahren? Was passiert mit mir? Fest steht, fr?her oder sp?ter wird es jeder erfahren, denn was die Zeit mir gezeigt hat, ist, dass jede Stadt, sie mag so gro? sein wie nur m?glich, trotzdem immer ein Dorf bleiben wird und jede Information, gerade solch eine intensive wie das Ableben eines jungen Menschen, schnell die Runde macht

Hat sich der kleine nun verwirrte Blogleser sich auch schon mal Gedanken dar?ber gemacht, wie sein Beerdigung ablaufen wird? Einfach mal die Frage durch den Kopf laufen lassen, welche Musik gespielt werden soll. Ich hatte mal einen Freund, dessen Lieblingslied war (ob es das noch ist, wei? ich leider nicht) „All I Need“ von Air. Er fand diese Vorstellung, wie wir alle im Saal sitzen w?rden und diese Lied f?r ihne gespielt w?rde, sehr toll. F?r mich bedeutet so etwas die Inszenierung bis in den Tod. Man will es den Hinterbliebenen noch schwerer machen als es eigentlich ist bzw. sein sollte.
Deswegen finde ich die Idee eines Bestatters, der das Hauptaugenmerk der Trauerarbeit auf die Hinterbliebenen legt, sehr interessant. Er bietet die M?glichkeit in einem Privatgel?nde individuelle Bestattungen vollziehen zu lassen. Er hat in einem idyllischen Waldst?ck Raum geschaffen, abseits von Friedhofsnormen, sch?ne und pers?nliche Verabschiedungen zu vollziehen.
Weiterhin bietet er Kochkurse f?r die Witwen und Witwer an, damit sie, erstens wieder unter Menschen zu kommen und zweitens das Selbstwertgef?hl, also auch mal wieder f?r sich selbst zu kochen und den Tisch zu decken, gesteigert wird. Weiterhin hat er auf seinem Anwesen bzw. in seinem Haus R?ume geschaffen, die durch Installationen, den Weg aus der Trauer erleichern sollen.

Der Tote ist sowieso schon tot und abseits von Glauben und Religion bekommt dieser seine Beerdigung eh nicht mit. Eine interessantes Modell.

Frage: Welche Musik w?rden ihr gern auf eurer Beerdigung h?ren? (Ohwohl ihr sie ja gar nicht h?ren k?nnt, oder?)

Foxpose

Heute sind wieder Tool-Time-Wochen bzw. Tage.

In dieser Folge geht es um unser aller Lieblingsbrowser „Firefox“ und seine M?glichkeiten. Nachdem nun am 29. November die neue Version des Firefox erschienen ist (und zwar die Version 1.5, Download: hier, gibt es heute zwar nichts Neues, aber Interessantes zu berichten.

Da wir ja im Prinzip, wenn wir Windows nutzen, eigentlich einen Apple-Abklatsch vor uns haben, finde ich es immer wieder interessant, dass soviele lustige Apple-Dinge noch nicht den Weg in WindowsOS und Windows Programme gefunden haben.

Hier ist eine solche Funktion: Sie nennt sich Expose. Dabei handelt es sich um die M?glichkeit, durch einen Tastendruck, alle Fenster, die auf dem Desktop liegen, seien sie aktiv oder auch nicht in einer Thumbnailview anzeigen zu lassen.Vorallem, wenn man sehr viele Fenster offen hat, kann man sich das gew?nschte schnell heraussuchen. Dass es Expos? gibt, liegt vermutlich daran, dass Mac OSX, keine Taskbar hat, die nur in Windows zu finden ist. Denn der Windows-Nutzer hat ja in der Taskleiste, alle offenen Fenster und Anwendungen vor sich. Nun ja. Mehr Infos zu diesem Effekt gibt es hier.

Jetzt hat sich ein Mensch Gedanken dar?ber gemacht, wie man diese Funktion in einen Browser importieren kann. Das Ergebnis ist FoXpose von Viamatic. Diese Erweiterung ist nur f?r die Firefox Version 1.5 (alle anderen 0.83 – 1.07 werden nicht unterst?tzt). Das also mal ein guter Grund auf Version 1.5 zu wechseln.

Um diese Erweiterung zu nutzen, l?dt man sich diese herunter, installiert sie, startet den Firefox neu und wenn man eine Menge Tabs ge?ffnet hat, klickt man flink unten links in die Statusleiste auf den rechteckigen Button (siehe Pfeil im Screenshot). Und schon kann man alle Tabs in Thumbnailform im Browser betrachten. Mit einem Klick darauf, w?hlt man den gew?nschten Tab in den Vordergrund. Browsen kann so einfach sein. Ich nutze dieses Plugin sehr gerne, da die Seitennamen im Internet, die dann auch in den Tabs angezeigt werden, nicht immer korrekt sind. So kann ich nun mit Foxpose schnell entscheiden, ob ich diesen Seite m?chte oder nicht.

Hier noch ein Screenshot:

expose

Browsen kann so einfach sein.

Fu?ball

ich hasse leute die zwar voll der fussball fan sind aber selber nicht mal n ball aus der n?he gesehen haben!!!!!

Wieso? Du hast doch auch noch nie eine Pussy aus der n?he gesehen und schaust trotzdem Pornos…“

Dieses Zitat regte mich an, mal ?ber Fu?ball nachzudenken. Ich mag ihn nicht. Ich mag die Fans nicht. Ich mag Leute nicht, die man anruft und eine Absage kassiert, weil gerade Schalke 04 gegen Udinese in der Champions League spielt und das jetzt das wichtigste ist…
H?ufig bekomme ich dann gesagt, dass ich doch keine Ahnung h?tte und (siehe oberes Zitat) noch nie nen Ball aus der N?he gesehen habe. Das stimmt aber so nicht. Ich war drei Jahre lang Torwart bei diesem Verein Ich wei? also wirklich, was es hei?t jeden Sonntag auf dem Platz zu stehen, 2-3 mal die Woche zum Training zu kommen und dann doch zu versagen, weil einen wieder ein guter Club abgezogen hat.

Doch leider ist mir diese Fu?ballbegeisterung, die ich damals noch hatte, denn ich habe eigentlich gern gespielt, komplett abhanden gekommen. Mich interessiert heute weder die deutsche Bundesliga oder ausl?ndische Vereine noch die Spiele der deutschen Nationalmannschaft. Es nervt mich eigentlich schon wieder, wenn im n?chsten Jahr die Fu?ball-WM hier in Deutschland ausgetragen wird und alle Menschen und Medien nur noch dieses Thema kennen. Die meisten von denen haben wirklich noch nie auf dem Platz gestanden, tragen aber einen Schal, eine M?tze oder ein T-Shirt einer spontan wegen des Images ausgew?hlten Fu?ballmannschaft. Es wird total cool sein bei irgendwelchen Spielen live im Stadion dabeigewesen zu sein und irgendwelche orientalische Mannschaften beim Verlieren zu gesehen zu haben: „Oh, das war sowas von toll, die Stimmung und die coolen Leuten….“ < -- ja genau, dadurch bist du jetzt etwas Besonderes und kannst sagen: "Ich war dabei." Tr?um weiter. Naja, wenigstens sp?lt es Geld in Taschen. Ich werde mich zur?ckziehen und ?ffentliche Pl?tze, auf denen f?r die Daheimgebliebenen Leinw?nde zum Fu?ballgucken aufgestellt worden sind, meiden.

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