Mal was Besinnliches, weil ja immer soviel zu tun ist:
1. Boysetsfire – Fashion As A Weapon
2. The Fray – How To Save A Life
3. The Killers – Smile Like You Mean It
4. Peter, Bjorn And John – Young Folks
5. The Kooks – Sofa Song
6. Oasis – She Is Love
7. Sophia – Where Are You Now
8. Olli Schulz und der Hund Marie – Rückspiegel
9. Midlake – Roscoe
10. Iron & Wine – Such Great Heights
11. Sparta – Atlas
12. Thom Yorke – Harrowdown Hill
13. Snow Patrol – Chasing Cars
14. The Smiths – Panic
15. Of Montreal – Disconnect The Dots
0h 59min 52sec
Last.fm-Detail (mit Hörbeispielen)
„…dass wir hassen, was wir lieben
und wir lieben, was wir hassen
und verlassen, was wir lieben, aus der Angst was zu verpassen.“
Über den Tod von Falco wurde immer viel spekuliert. Manchmal ergeht es dann seinem Tod wie dem von Elvis. Er wird mythifiziert und einige Stimmen glauben, Falco ist gar nicht Tod, sondern er lebt auf irgendeiner einsamen Insel und lacht sich über uns kaputt. Vielleicht zusammen mit Elvis. Ich möchte zunächst sagen, dass ich nicht glaube, das Falco noch lebt. Aber über seinen Tod – es war eine Autounfall in der Dominikanischen Republik – gibt es Interessantes zu berichten. Bevor Falco in diesem Autounfall starb, saß er knapp 55 Minuten im Auto hörte Musik. Kollegen und Bekannte vermuteten, dass er sein letztes Album durchhörte, um die Stimmigkeit der Songanordnung zu überprüfen. Dies ist ein großes Indiz dafür, dass Musikern die Anordnung und die Stimmigkeit ihrer Songs untereinander auf einem Album sehr wichtig sind.
Durch mp3-Player, Downloadportale und somit individualisierten Playlisten (Mixtape) wird aber die Anordnung bzw. der Sinn der Position eines Songs innerhalb eines Album zerstört. Sicherlich muss ein Song auch ohne Album funktionieren, dem Hörer eingängig sein und zu weiterem Hören anregen. Aber derzeit stellt das Album eigentlich immer noch das Standardausdrucksmittel sämtlicher Bands und Musikkünstler weltweit dar. Somit ist ein Song, vor allem bei Konzeptalben immer mit Album zu betrachten. Es ist also Schade, dass durch musik-on-demand-Angebote („lad dir nur noch die Tracks herunter, die dir wirklich gefallen und stell‘ deine eigene Playliste her“) die Werke der Musiker zerstört werden und Songs, die nicht zu Hitsingles produziert wurden, etwas untergehen.
Normale Album-Songs überleben diese Entwicklung vielleicht, ein Intro, ein Interlude oder ein Outro verliert bei so etwas komplett. Denn wer will schon ein 35-Sekunden-Intro auf einem durchgestylen Mixtape haben. Doch dabei ist dieser vermeintliche Füllstoff doch gerade, dass, was ein stimmiges Album von einer reinen Songanordnung unterscheidet.
Doch was ist ein Intro überhaupt und woher kommt es?
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