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Kategorie: Musik (Seite 19 von 33)

Update: Emowitze

Ich muss das einfach nochmal aufkochen. Aus dem Kommentaren zu diesem Beitrag:

Was ist ein SuperEmo?

Eine Totgeburt.

*OMG*, das gibt Ärger.

44. Caliber Loveletter

Ich stelle gerade fest, dass das am Schluss dieses Eintrages vorgestellte Intro nun in voller Länge bei last.fm zu hören ist, bzw. der Song als Free Download heruntergeladen werden kann. Also mal zum Nachvollziehen:
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Neues Mixtape

Ani bemerkte gestern, dass sie früher immer im Pro-/Media-/Makromarkt stand und an einer Theke CDs gehört und eventuell auch mal eine mitgenommen hat. Macht das eigentlich noch einer? Oder laden alle ihre Musik bei Musicload oder im Appleshop? Mein Gott, was waren das für Zeiten… hier noch ein Bild aus ganz alter Zeit. Magnetbänder klingt für einen Ipod-User vermutlich nach Mittelalter.

cassetten_maker

Selber eine Cassette erstellen: Der Cassette Generator.

Konzertbericht: Alexisonfire

Wie bereits angekündigt, waren Ani und ich gestern in Berlin beim Alexisonfire-Konzert. Leider waren unsere Helden nur die Vorband für Billy Talent. Nichtdestotrotz luden wir, ganz in der klassischen Fanmanie gefangen, die lange Anfahrt und die doch üppigen Kartenpreise auf uns.

Kurz zusammengefasst: es war toll.

Leider gibt es einige Feststellungen, die in diesem Zusammenhang dem Leser aber eröffnet werden müssen.

  1. Wenn man berlinunkundig ist, helfen ausgedruckte Routen durch einen Routenplaner überhaupt nichts. Sie ersetzen kein Navigationssystem oder ein Gehirn, das mit Hilfe der Augen detaillierte Straßenkarten studiert. Berlin ist einfach zu komplex, um bei einer Durchfahrt gleich den richtigen Weg zu finden.
  2. Durch Ortsunkundigkeit kann es schnell zu Zeitverzögerungen kommen, zumal vor Konzerthallen in Wohngebieten oftmals die entsprechenden Parkplatzmöglichkeiten durchaus eingeschränkt sind.
  3. Toiletten sind nicht das, woran die Architekten von Konzerthallen als aller erstes denken. Sie sollten es aber.
  4. Flyer, die man in die Hand gedrückt bekommt, steckt man entweder ein oder wirft sie vor den Augen des Gebers auf den Boden.
  5. Das Publikum (angeblich ca. 9000 Leute?!) auf einem Billy Talent-Konzert besteht nicht aus den Leuten, die ich erwartet hatte. Klar waren bergeweise Emokids am Start, aber auch eine unglaubliche Anzahl an KINDERN mitsamt ihren Eltern. Vielleicht waren viele dieser Menschen auch BWLer. Stehkragen gabs genug. Welch‘ Klischée
  6. Durch die Probleme, die ich im Punkt 1 und 2 geschildert hatte, verpassten wir die 1. Vorband „Enter Shikari„, waren aber rechtzeitig zur Stelle als Alexisonfire die Bühne betraten.
  7. Es waren zu viele Billy Talent-Fans und zu wenig Alexisonfire-Fans vor Ort. Deshalb wurden die komplexen Strukturen und Arrangements der Songs, die nur zeitweise tanzbar waren, mit Zurückhaltung aufgenommen. Schade.
  8. Alexisonfire waren trotz der Zurückhaltung des Publikums großartig und spielten alle wesentlichen und wichtigen Songs: „44. Caliber Loveletter“, „This Could Be Anywhere In The World“, „We Are The Sound“, „Drunks, Lovers, Sinners And Saints“, „Keep It On Wax“, „Counterparts And Number Them“ usw.
  9. Der Sänger von Alexisonfire, Dallas Green, war eindeutig der beste Sänger des Abends. Zumal der Herr Billy Talent, Benjamin Kowalewicz, eine für Ani wesentlich Stelle von „This Could Be Anywhere In The World“ vergeigte und dem Herrn Dallas dann auch noch das Mikro verstellte. *HONK*
  10. Dieser Herr Kowalewicz kreischt einfach zu viel und kann nicht wirklich singen. Das zwang uns dazu das Konzert nach knapp 10 Songs zu verlassen und uns auf den Heimweg zu machen. Es war einfach nur, trotz brutaler Blitz- und Lichtshow langweilig.
  11. Dadurch sind wir wieder bei den Punkten 1 und 2 angelangt.
  12. Ich bin ein guter Nachtfahrer und werde einfach nicht müde.
  13. Hoffen wir das Alexisonfire irgendwann mal eine Headliner-Tour durch Deutschland machen.
  14. Mehr als 14 Punkte wären maßlos.

Bericht mit Songbeispielen auf last.fm: KLICK

last.fm-Subscriber – Erfahrungsbericht

Ich bin ja bekanntermaßen eine großer Freund der Internet-Community-Social-Web-2.0-Applikation last.fm.

Vor einigen Tagen habe ich per Paypal ein echtes last.fm-Abonnement geordert und ein wenig herumgetestet. Was erhält man nun für 2,50 € im Monat (30 Euro im Jahr, kann aber auch monatsweise bezahlt werden)?

Naja, zunächst wird das graue kleine Mitgliedsicon blau und vielmehr ist es dann auch nicht. Sicherlich man wird innerhalb der Community bevorzugt behandelt, was bedeutet, dass sich die Seiten ein klein bisschen schneller aufbauen, aber fast unmerklich. Auch kann man sehen, welche anderen Nutzer das eigene Profil bestaunt haben. Dies interessiert aber nur, wenn man viel in den englisch- und anderssprachigen Foren von last.fm unterwegs ist und viele Kontakte hat und knüpfen möchte. Bie mir blieb die Spalte bis auf einige Besuche von Robat leer. Zusätzlich wird die Werbung ausgeblendet, so dass die Aufmerksamkeit allein auf die Musiktitel und deren Metainformationen gerichtet ist. Insgesamt nichts, was wirklich ein Abo lohnen würde. Als weiteres Feature gibt es die Möglichkeit Beta-Projekte, als Dienste die last.fm erst erprobt, vor allen anderen zu testen. Interessant, mehr nicht.

Reizvoller ist da schon die Funktion des Personal-Radio(s), dass last.fm anhand meiner Tags, meiner Hörgewohnheiten und meiner geliebten Tracks (also aller Tracks, die gescrobbelt wurden) erstellt. Ich kann als Subscriber die persönlichen Radiosender aller last.fm-User hören, während nicht-Subscriber nur die Radiosender von Subscribern hören können.

Es ist manchmal ganz interessant, die Mixe anderer durchzuhören, man entdeckt manche Perle (auch wenn sie einem vorher schon empfohlen wurden).

Als Fazit lässt sich sagen, dass ein Abonnement von last.fm trotz des recht günstigen Angebotes keinen wirklichen Mehrwert hat (im Vergleich zum Flickr-Pro-Account) und nur kleine zusätzliche Features enthält. Schön ist das natürlich für die übrigen Nutzer, die kostenlos bzw. werbefinanziert, den kompletten Service von last.fm nutzen können. Vielmehr ist der Subscriber, im Sinne von last.fm, ein Unterstützer der Community und des Projektes, damit die Seite weiter wachsen kann. Das ist etwas, was ich gern unterstütze.

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