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Kategorie: Menschen (Seite 9 von 10)

Die Neubaublogger

Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich auf die Neubaublogger bei Klingsor antworten oder ob ich es einfach stehen lassen soll? Naja eigentlich bin ich ja der höhere Blogger. Jojo wohnt ja nur im 5. Stockwerk… ach egal…

Von der Preview zur Review – der 10-Punkte-Plan

Jetzt ist es passiert. 22. Eine doppelte Elf. Und es schlug Wellen.

1. Es gab ne Menge toller Geschenke. Dafür nochmal vielen Dank an alle.

2. Auch vielen Dank an all diejenigen, die zur Party kamen und mit uns feierten. Es war sehr toll.

3. Ein Besucheransturm auf www.urbandesire.de… wer auch immer da geklickt hatte, da ja der Großteil der Leser auf der Party waren.

4. Es war ein kleines Bloggertreffen und schlug ebenso digitale Wellen bei Klingsor, Baytor, Beetlebum, Theodore und Sapere Aude. Dafür vielen Dank.

5. Alle, die mir Grüße digitaler Art in Form SMS und Email schickten …Danke.

6. Hier kommen die Polaroids:

floh+pati+elli.jpgkatja+pati+ich.jpgtorsten+ich.jpgpati+mat.jpglars+louisa.jpgmanu+ich.jpg

jojo+norbert

7. hier gibt es die restlichen Bilder: KLICK.

8. Ich fahr jetzt zu MTV Campus Invasion nach Halle.

9. Nochmal vielen Dank.

10. Tschüss!

Ender Will Save Us All

Das klingt stark nach Vergangenheit. Heute habe ich erfahren, dass am 27.06.2006 das neue Dashboard Confessional – Album erscheint. Mit diesem Ein-Mann-Projekt verbinde ich Einiges.

Aber mal ganz langsam. Dashboard Confessional ist das Acoustic-Solo-Projekt des ehemaligen FurtherSeemsForever-Sängers Christopher Ender Carrabba. Damals als wir noch jung waren, war er der Inbegriff des Emos. Er hatte ein Rockabilly-Frisur und zugehackte Arme und sang des ganzen Tag über die Liebe und das Leben. In meiner kleinen Schulband coverten wir die anspruchsvollen Acoustic-Songs und fühlten uns Emo. Naja, man konnte auch beobachten wie einige immer mehr wie Chris Carrabba aussahen. Das aber nur nebenbei.
carrabba
Interessant war aber, und darauf stand ich total, dass die ersten zwei Alben „Swiss Army Romance“ und „The Places You Have Come To Fear The Most (TPYHTFTM), nahezu komplett Acoustic waren. Laut der Legende soll bei Aufnahmen der ersten Band von Carraba (The Agency) ein bisschen früher im Studio gewesen sein und da mit Acoustic-Gitarre rumgespielt haben. Die Aufnahmen sollen den anderen Bandmitgliedern so gefallen haben, dass sie ihn überredeten, in der Acousticschiene weiterzuarbeiten. Nach der ersten EP (Drowning) erschien dann 2001 TPYHTFTM. Es wurde gut aufgenommen und so betrieb Chris weiterhin sein Soloprojekt.

Nebenbei stieg er dann bei FurtherSeemsForever (FSF), eine Emoband mit relativ christlichen Texten, als Sänger ein.

So spielte Chris Show um Show legte noch ein weiteres Album und diverse EPs nach. Der persönliche Höhepunkt für mich war aber ein Auftritt bei MTV-Unplugged. Es war immer wieder interessant, dass auf Konzerten von Dashboard Confessional, die Fans immer lauter mitsangen als Chris selber. Sie kannten jeden Song. Sie sangen alles mit. Einmalig. Und so verpflichtet MTV den jungen Sänger zu einem kompletten Acoustic-Konzert. Dieser Auftritt ist auch auf einer CD/DVD zu haben und absolut sehenswert.
Später trennt sich Chris von FSF, die sich ja jetzt auch bereits aufgelöst haben, um sich mehr um sein Soloprojekt zu kümmern. So entstand 2003 „A Mark, A Mission, A Brand, A Scar„. Dieses Album zeigt die Abkehr vom reinen Acoustic-Emo. E-Gitarren und Verstärker beherrschen den Ton. Zwar bleibt immer noch die bekannte, hohe und einprägsame Stimme von Chris, jedoch hat sich der Stil gewandelt. Zwar sind es immer noch traurig Texte über Liebe, das Leben und die Hoffnung, aber im elektronischen Gewand.

Nun erscheint am 27. Juni die neue Platte „Dusk And Summer„. Die erste Hörprobe im Myspace-Account verspricht Gutes, aber keine Rückwendung zum Acoustic-Emo. Seien wir also gespannt.

Auf Wunsch könnte ich noch Hörproben von den Schulband-Covern bereitstellen… 😉

tomte & pommes

So. Jetzt geht es wieder nachdem ich gestern leichte Ausfallerscheinungen hatte, lag wahrscheinlich am Koffein im Club-Mate, hab ich mich jetzt wieder gefangen und bin bereit einen kleinen Impressionsschwall durch das Internet an eure Rechner schwappen zu lassen.

Zu allererst einmal… es war toll.

Der liebe Baytor war ja auch am Start und so haben wird den abgeholt und sind dann mit wehenden Fahnen ins Kassa gefahren. Da angekommen, vergaß ich die kleine Digicam, die ein paar Fotos fürs Blog machen sollte, in meine Hosentasche zu stecken, sodass der nett-unfreundliche Ordner sie fand und ich sie gefühlte 5 km zurück zum Auto schaffen musste.

Aber immer nach dem Motto: „Wiiiiiiiiiiiiir lassen uns die Stimmung nicht vermiesen.“ , erledigte ich diese Pflichtaufgabe und gesellte mich dann mit Club-Mate zu Ani und Baytor und dem restlichen Volk vor die Bühne.

Als Vorband spielten Black Rust, die mit ihrem Acoustic Pop-Rock (Besetzung bestand aus: zwei Gitarren, Schlagzeug, Klavier, Kontrabass und Mundharmonika) mich persönlich nicht, aber Teile des Publikums zu begeistern wussten. Auf jedenfall ist ein Blick auf die Website der Band durchaus mal angebracht.

Danach kamen endlich unsere Hamburger Helden auf die Bühne und präsentierten „gaaaanz großes Tennis“.

Ich sah Tomte schon zweimal live und war von der Soundqualität nicht besonders angetan, auch die Stimme von Sänger Thees leierte manchmal stark. Doch diesemal gefiel mir der Sound auf anhieb. Gleich mit den ersten Takten schafften es Tomte, mich persönlich in eine Strudel der Begeisterung zu reißen. Ich tat alles, was man auf einem solchen Konzert zu muss (oder eigentlich tunlichst vermeiden sollte): Fuß zum Takt stampfen, Kopf wippen, lautstarkes Mitsingen, Grölen und Quietschen am Ende eines jeden Songs und natürlich wissende Blicke den „schönen schönen Menschen“ zu werfen.

Angereizt wieder mal durch Club-Mate gab ich mich allen tomtepommesErinnerungen und Gefühlen hin, die ich unter pommes & tomte zu- sammenfasse. Es war schön, Musik zu hören mit der ich soviel verbinde und die mich zu einem besseren Menschen gemacht hat. Danke Thees Anekdoten wurden aus Songs wie „Endlich Einmal“ Lobpreisungen an sich gegenseitig putzende Enten beim Morgenschwimmen oder auch die Feststellung, das Jena durch das Paradies und den allgemeinen Vibes auf die Band erotisierend wirkt (im Hintergrund eines Aufeinandertreffens von Thees und Mando Diao). Gottseidank wurden alle wesentlichen Hits gespielt, selbst die steinalten Klassiker „Korn & Sprite“ und „Wilhelm das war nichts“. Leider war das Konzert wieder viel zu kurz (was Konzerte ja eigentlich meistens sind, obwohl dieses eigentlicher gar nicht zu kurz war)

Nachdem Ani es vergeblich versucht hat, mit diversen Sängern dieser Band in Kontakt zu kommen, um das Groupie zu spielen, gingen wir noch zum Abschluß dieses wundervollen Abends bei einer weltbekannten Burgerkette, die für uns glücklicherweise noch eine Stunde länger offen hatte, Pommes essen…

How To Be Emo?

Wie wird man eigentlich ein Emo?

Hier die Antwort. (Vorsicht! Es gilt 171 MB herunterzuladen. Also, wer ein Modem hat, verzichtet darauf.)

Oder hier der Youtube-Link.

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