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Autor: urbandesire (Seite 30 von 206)

Album Of The Week – The xx – xx

Oh mein Gott. Ich muss die Kategorie eigentlich umbennen. Das Album of the week ist schon lange kein Album der Woche mehr. Seit dem 1. März steht da Tomte mit Heureka. Wer jetzt hier zu den analytischen Geistern gehört, könnte vermuten, dass es eventuell daran liegt, dass die Musikindustrie derzeit nichts verwertbares veröffentlicht. Dem ist aber nicht so. Vielmehr hat mir irgendwie immer die Lust gefehlt in den letzten Monaten Platten zu besprechen. Aus bekannten Gründen geloben ich nun aber mal keine Besserung, sondern präsentiere euch nur mal eben fix das aktuelle Album der ähhh Woche.

the_xx_blogEin gewisser Minimalismus schwingt mit, betrachtet man das Cover des Debütalbums xx von The xx. Das Cover ist sogar so schlicht, dass man eigentlich im Netz gar nicht nach einer jpg-file suchen müsste, sondern es in Photoshop auch selbst erstellen könnte. Bei Albumnamen und Bandnamen geht es gleich weiter. Alles schön schlicht. Bis auf das berühmte „The“, das vermutlich weniger ästhetisches Statement ist als dann doch den Coolness-Faktor zu verstärken sucht. Basic Space mehr braucht es dann nicht. Die Platte klingt in ihrem Minimalismus, in ihrer reduzierten Form extrem erwachsen. Nur die Stimmen verraten das doch junger Alter der vier Londoner. Es könnte der Vorwurf des Langweiligen kommen – oder gar schlimmer des betont Langweiligen. Alles ist reduziert, es herrscht manchmal momentlang Stille, die Texte werden gehaucht und nur ab und an pocht der Drumcomputer durch die Boxen. Alles scheint in Schwebe zu liegen, die Musik gleitet umher, still und in die Stille selbst verliebt. Doch ist es keine Langweile. Es ist die andächtige Liebe in die Ruhe, leicht tändelnd durch das Leben zu schreiten und einer sanften Melodie zu folgen, die einen beruhigend nach wilder Macht gen Morgen dösen lässt.

Langeweile hört sich anders an. Haben doch diese vier jungen Menschen gute Recherche in der Musikgeschichte der letzten Jahre, zum Teil Jahrzehnte betrieben. Gar manches Riff nimmt Anklänge an Interpol oder den Editors ohne deren treibende Kraft zu übernehmen. Auch Bloc Party sind vernehmbar. Das Tastenspiel des Keybords stammt hingegen aus älteren Dekaden. New Order schwingt da mit. Garniert alles durch diesen durch komplette Platte zurückgehaltenen Gesang. Melancholisch, irgendwie traurig und zuürckhalten, nur niemals aufregend.

The xx sind vielleicht nicht der nächste Superhype wie etwas die Artic Monkeys oder Bloc Party, jedoch wird sich die Platte sicherlich in einen Musiksammlungen wiederfinden, wenn der nächste Partyabsturz durch laute Musik in der Nacht geheilt werden muss. Dafür eignen sich die vier auf jeden Fall. Auch ohne langweilig zu werden.

Als Video sehen wir „Crystalized“ – einfach nicht auf die Typen achten… 😉 :

website | myspace

Endlich richtig ins Schreiben gekommen. Ein extrem kreativer Anfang der Einleitung…

Wo ist der Anfang?

Wo ist der Anfang…?

(via geekglasses)

Zeitplan V2

Aktualisierung….

faust2:

Orientierungs- und Planungsphase (Mai-Juli 2009)

  1. Themensuche und erste Planung ?
  2. Thema erkunden: Grenzen abstecken ?
  3. Erste Literatursuche ?
  4. Thema eingrenzen ?
  5. Festlegung von Fragestellung ?
  6. Methodik und Vorgehensweise ?
  7. Exposé × (wir wollen es ja nicht übertreiben)

Recherche und Materialbearbeitung (Aug 2009)

  1. Systematische Literatursuche: Bibliographieren ?
  2. Beschaffen der Literatur in verschiedenen Bibliotheken, Buchläden oder Archiven ?
  3. Bibliographiedatenbank erstellen ?
  4. Lesen und Exzerpieren/ Auswerten der Literatur/ Quellen entsprechend Methodik und Fragestellung Strukturieren des Materials
    1. Methoden: Strukturalismus, Diskursanalyse (Foucault, Link, Schneider, Genette, Pfister, Haberkorn, Matussek
    2. Diskurse und Motive: Geologie, Evolution, Geschichte (&) Natur, Mythos: (das wäre jetzt zu umfangreich)
    3. verschiedene Interpretationsansätze: Mandelkorn, Schlaffer, Emrich, Matussek, Metscher, Zabka, Schneider, Eppelsheimer, Arens, Wieland, Pongs etc.
    ?
  5. Strukturieren des Materials ? Mindmap ? (vgl. hier)
  6. Erarbeiten einer Gliederung ?

26. August 2009 – Sprechstunde: Gliederung vorstellen ?

Rohfassung (Aug-Dez 2009)

  1. Formulieren der Rohfassung (derzeit 1. Teil)
  2. Ru?ckwirkende Veränderung der Struktur

(Ich denke, das sollte noch etwas genauer durchstruktuiert, jaja.)

Überarbeitung (Dez 2009)

  1. Editieren nach rotem Faden: Vollständigkeit, Überleitungen, Konsistenz, „Tempo des Textes“ (5.-7. Dez.)
  2. Editieren nach wissenschaftlichen Standards: Logik, Begrifflichkeit, Anmerkungsapparat, Quellen- und Literaturverzeichnis (8.-12. Dez.)
  3. Editieren nach sprachlichen Gesichtspunkten: Satzstruktur, Ausdruck, Adjektive, Metaphern (12.-16.)
  4. Überarbeitung von Einleitung und Schluss (17.-20.)

Korrektur (Jan 2010)

  1. Korrekturlesen I: (evt. Alex, Gregor, Bob) Logik, Begriffe, Argumentation
  2. Korrekturlesen II: (Fredi, wer will?) Eliminieren grammatikalischer und orthographischer Fehler, Formali
  3. Überpru?fen von Verweisen, Zitaten, Quellen
  4. Reinschrift
  5. Endkorrektur

Abgabe (Feb 2010)

  1. Druck (Donnerstag, 11. Februar 2010)
  2. Binden (Donnerstag, 11. Februar 2010)
  3. Abgabe ASTA (Montag, 15. Februar 2010)

Fehler in der englischen Wikipedia

janitoroflunacy:

Caspar David Friedrich ~ Memorial Monument to Goethe 1835

Das stimmt nicht. Dieses Gemälde ist nicht von Friedrich, sondern von Carl Gustav Carus. Die englische Wikipedia hat sich da geirrt. Scheint aber häufiger vorzukommen, dass Friederich und Carus verwechselt werden.

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