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Autor: urbandesire (Seite 180 von 206)

Zwei kleine Dinge

Ich muss heute einmal, auch wenn immer nach pers?nlichen Beitr?gen gefragt wird, zwei kleine Programme vorstellen, die es einfach in sich haben und die ich nach langem Suchen endlich gefunden habe und nicht mehr missen m?chte:

1. Zun?chst h?tten wir da Synctoy… das ist mal was. Es ist ein kleines Programm von wuah Microsoft, das es erm?glicht, ausgew?hlte Ordner von verschiedenen Rechnern zu synchronisieren. Gerade f?r diejenigen, die mit mehreren Rechnern arbeiten (und das ist bei dem derzeitigen Laptopabsatz ja nicht mehr so ungew?hnlich) und sich l?stige Kopier- und Datensicherungsarbeit ersparen wollen, ist dieses Programm ein Traum. Es gab bereits seit Win 98 oder 2000 eine Synchronisationsfunktion, die in Windows integriert war, mich aber nicht besonders ?berzeugt hatte, da die Einstellung umst?ndlich und wenig intuitiv war.

Mit Synctoy, das derzeit in Version 1.0.0.64 vorliegt, ist das etwas anders und denkbar einfach: Man muss das kleine Programm nur auf einem Rechner installieren und kann dann voraussgesetzt, die auf dem anderen Rechner zu synchronisierenden Ordner sind im Wlan, Lan oder USB Netzwerk freigegeben, in windeseile alle Dateien und Ordner auf den gleichen Stand bringen. In einer Preview ist es m?glich, die betroffenen Dateien vorher anzusehen, um gegebenefalls ein ?berschreiben einzelner Dateien zu verhindern. Top. So stell ich mir das ganze vor. Ich habe schon eine Ewigkeit nach so etwas gesucht.

Hier die Downloadm?glichkeit und weitere Informationen.

2. Ein weiteres tolles Programm ist Skype. Im Prinzip ist es ein VoiceOverIp-Dienst, der den DSL- oder ISDN-Anschlu? auch als kostenlosen Telefonanschlu? nutzbar macht. Denn Skype-Nutzer telefonieren kostenlos miteinander.

Man muss sich nur das Programm herunterladen, Mikrofon und Kopfh?rer (bzw. Boxen) bereitstellen und schon kann es losgehen. Installation und Einstellung (inklusive Testanruf bei Skype, um Mikro und Sprachausgabe zu testen) sind in 5 Minuten erledigt. Und schon konnten wir kostenlos mit Diana in Finnland sprechen. Ganze 3 Stunden ohne eine zus?tzlich Cent (au?er Internetgeb?hren) zu zahlen. Weiterhin kann man Konferenzschaltungen mit bis zu 4 Teilnehmern stattfinden lassen, mit den Gespr?chspartner schriftlich chatten und sich Dateien zu senden.

Derzeit hat sich Ebay dieses Unternehmen, welches von den Kazaa-Entwicklern gegr?ndet wurde, unter den Nagel gerissen, um in Zukunft die Ebay-Accounts mit dieser Funktion auszustatten. Das hei?t: ein potentieller K?ufer meiner ebay-Auktion kann bei mir anrufen und mich vor und nach dem Kauf befragen. Was machen dann eigentlich Powerseller? — Wie dem auch sei, ein tolles und vorallem NOCH kostenloses Programm, welches vielleicht fr?her oder sp?ter die Instant Messenger (IM=Inoffizielle Mitarbeiter), die da w?ren ICQ, IRC, Trillian, MSN Messenger, AIM, Miranda ersetzen oder revolutionieren wird.  Man kann das ja auch noch auf Bildtelefonie ausweiten, wenn die Bandbreiten im Internet weiter so steigen.

Hier der Link.

Dank f?r den Hinweis geht an Komell

Nach dem Feuer

Ein neues Bild von der Brandstelle.

nachdemfeuer

Feuer im Industriepark

Der Himmel war dunkelgrau, fast schwarz. Ich sah aus dem Fenster und nahezu alle Fenster des Gegen?berliegenden Hauses waren ge?ffnet…viele Menschen blickten hinaus und suchten mit Ferngl?sern und Fotoapparaten Details zu entdecken.

Es brannte. Unten im Industriepark an der Saale, da wo ich fr?her joggen ging…

Als wir nach Chemnitz fahren mussten, schien das Feuer immer noch nicht unter Kontrolle zu sein, heute Abend war auch in keinem „ach so aktuellen“ Internetmedium dar?ber zu lesen, deswegen hier ein paar Fotos:Feuer1Feuer2Feuer3Feuer4Feuer5Feuer6

 

Tja, da wei? ich, wo heute am 3. Oktober die Feiertagsspazierg?nge der Familien, angetrieben durch die interessierten V?ter, hingehen.

Capote

Ich pr?sentierte euch heute mal einen neuen Film. Der Name Capote scheint vielen, sehr unbekannt zu sein, jedoch ist Truman Capote der legend?re Autor des Welterfolgs „Breakfast at Tiffanys“. Dieses in den 50er Jahren verfasste Buch wurde verfilmt und zu einen Welterfolg.

Nun folgt in diesen Tagen ein Film ?ber den Autor Truman Capote.

Hier der Link zur Website. 

Im Presskit stehen alle notwendigen Informationen. Ein Deutschlandstart steht noch nicht fest.

Poster – Ausbelichter

Da heute jeder  eine Digitalkamera besitzt und kaum einer noch KB-Abzüge von einer analogen Kamera nutzt (Ich lasse jetzt mal die Spiegelreflexkamera-Künstler außen vor… nicht wahr Jojo?), habe ich mir gedacht, dass ich hier mal 4 Unternehmen vorstelle, die Poster bis zu einer Größe von 40×55 Zentimetern ausbelichten.

Normale Abzüge im Internet bestellen

Also zunächst erstmal generell. Es ist zwar schön und einfach seinen Kamerachip bei dm, rossmann, müller, aldi etc. in die Fotodockingstation zu stecken und dann 3-5 Tage später seine Fotos im Laden abzuholen, jedoch sind diese mit manchmal über 10 Cent pro 9×13 Abzug derzeit einfach zu teuer. Sicherlich wird sich dies in den nächsten Jahren noch ändern, so dass Preise für KB-Analog und KB-Digital gleichgesetzt werden können.

Besser ist für diejenigen, die einen Computer besitzen und diesen auch benutzen können, eine Onlinebilderdienst zu Rate zu ziehen. Viele Bilderdienste im Internet sind im Preiskampf bei 9×13 Bildern schon bei 6 oder 5 Cent pro Bild angelangt. Zusätzlich gibt es auch bei vielen Mengenrabatt, der ja den Digi-Knipsern entgegen kommt, weil die ja immer draufhalten ohne darüber nachzudenken… schreckliche Maßlosigkeit. 🙂

Kleines Rechenbeispiel: Bestellung von 50 Fotos

  • rossmann:   50×0,13€ = 7,15 (inklusive 0,65€ Auftragsgebühr)
  • dm:            50×0,12€ = 6,15 (inklusive 0,65€ Auftragsgebühr)
  • 1-night-print.de:50×0,06€ = 5,45 (inklusive 2,45€ Porto + Verpackung)
  • vgl. Kleinbild: 50×0,01€ = ca. 2,50 (inklusive Auftragsgebühr)

Weiterhin ist wichtig, wie der Bilderdienst diese Bilder erhält. Eigentlich bieten alle Anbieter im Internet eine Uploadmöglichkeit per ftp, http oder Java an. Einige lassen sich die Bilder auch per email zu schicken. Dies ist zwar praktisch und geht am schnellsten nur leider ist es eine Qual, wenn man mehr als 20 Bilder ausbelichten lassen will. Denn bei einer Dateigröße von 2-3 MB (manchmal auch mehr) pro Bild kann das auch bei DSL eine Angelegenheit von Stunden werden. Besser ist es da, dem Unternehmen eine CD per Post zu schicken, dass kostet zwar nochmal extra Porto, Verpackung und Rohlingskosten, entschädigt aber bei großen Bestellungen durch eine große Unkompliziertheit.

Einige Anbieter, die mit einer eigenen programmierten Software arbeiten, reduzieren noch vor dem Upload die Bildergröße. Dies ist durchaus sinnvoll, da für die Ausbelichtung eines 9×13-Abzuges nicht unbedingt die volle 8-, 10-, 12-MP Auflösung benötigt wird. Vorteil ist natürlich die immense Datenreduktion und die Zeitersparnis. Ein Beispiel für solch‘ ein Vorgehen ist saal-digital.de

Mein Geheimtipp für große Bestellungen per CD mit unterschiedlichen Formaten ist dabei 1-night-print. Man kann sich auf der Website eine rar-Archiv herrunterladen, welches ein Orderstruktur und eine Excel-Tabelle enthält. Man packt nun die Bilder in die Ordner der jeweiligen Größe. Also 9×13 Bilder in matt kommen in den Ordner 9×13 matt usw., danach geht man in die Exceltabelle, gibt Namen und Adresse ein, bei den einzelnen Formaten die Anzahl der Bilder, drückt SPEICHERN und ist fertig. Am Schluss brennt man das ganze auf CD und fertig.

Wie man also sehen kann, ist es durchaus möglich im Internet bei der Fotoentwicklung zu sparen. Generell bleibt aber der Tipp große Bestellungen zu tätigen, um somit den Preis pro Bild noch mehr zu drücken und die gängigen „Foto-Entwicklungs-Preis-Vergleichungs-Maschinen“  im Internet mit den gewünschten Daten (wie Format, Anzahl usw.) zu füttern und beim günstigsten Angebot zu bestellen.

Ebenso gibt es immer häufiger die Möglichkeit sogenannten Bilderkontigente zu kaufen, die mit 0,1 Cent pro 11×15 Bild locken. Dabei verpflichtet man sich ein Paket von 100 11×15 Bilder für 10 Euro zu kaufen. Vgl. MyPix

Poster

Gemeinhin sucht der normale User aber  Fotoposter. Wie bereits erwähnt ist dabei die Megapixelzahl der Kamera sehr wichtig. Fotos einer 2-3 MP-Kamera sind z.B. schon ab 20x30cm-Abzügen nicht mehr zu ertragen… einfach zu pixelig für einen 30x40cm- oder 40x55cm-Abzug sind 6 MP besser noch 8 oder mehr MP von Vorteil.

Wir haben hier 30×40- und 40×55-Abzüge von einer 8,02 MP-Kamera machen lassen… es sind keinerlei störende Pixel zu erkennen.

Unsere Testteilnehmer waren:

Aufgabe war es, so schnell wie möglich (übers Wochenende) gute 30×40 Abzüge zu liefern. Es gibt Noten von 1 bis 6 (Schulnoten).

Hochladen, Bestellvorgang und Bezahlung

Da es sich nur um 2 Bilder handelt, die ausbelichtet werden sollten, nutzten wir die Möglichkeit, die Bilder direkt vom PC auf die Websites hochzuladen. Wenn wir eine CD geschickt hätten, was auch gegangen wäre, so müssten zusätzliche 2 Tage für die Versanddauer der CD gerechnet werden.

Das Hochladen überzeugte am besten bei digitaloriginal. Ebenso wie die einfache und logische Gestaltung der Website, funktionierte der Upload der Bilder in den Warenkorb. Dann noch schnell Papier, Format, Rechnungsart und Versandadresse eingeben…Fertig. Insgesamt dauerte der Bestellvorgang 5 Minuten. Die Anmeldung beim Unternehmen erledigte sich automatisch mit der Bestellung. Die Bezahlung kann per Bankeinzug, aber auch per Rechnung erfolgen.

Auch nicht schlecht lief es bei 1-night-print, zwar musste man sich vorher Anmelden (Eine CD kann man ürbigens auch hinschicken ohne direkt Kunde und angmeldet zu sein.) Der Upload lief einfach und schnell genauso wie bei digitaloriginal. Die Bezahlung kann per Bankeinzug, aber auch per Rechnung erfolgen.

Weniger überzeugt hat mich das System von Pixum. Zunächst muss man sich Anmelden und auf dem 1GB-Freewebspace per Java-Uploader seine Bilder hochladen. Man legt zunächst virtuelle Fotoboxen, in welche die Fotos einsortiert werden. Für jemanden, der seine Abzüge und Bilder gern online verwaltet – optimal bis gut, für jemanden, der nur schnell Abzüge haben will – nervig. Bei der Auswahl des Formats war es eine unangenehme Klickarbeit, die dann aber doch noch recht zügig zum Ziel führte. Bezahlung ist per Bankeinzug oder auch Rechnung möglich.

Am schlechtesten in dieser Kategorie viel xpresslab auf, das Anmelden und Hochladen per Java-Client verlief recht mühselig. Am Schlu? war aus der Bestell?bersicht nicht eindeutig zu erkennen, welche Bilder wie groß, wie oft bestellt wurden. Es wurde aber das richtige geschickt. Auch brach der Upload mehrmals ab und war insgesamt sehr langsam. Die Bezahlung war per Rechnung oder auch Bankeinzug möglich.

  • digitaloriginal: 1
  • 1-night-print: 2
  • Pixum: 3
  • xpresslab 5

Lieferzeit

Die Bilder von 1-night-print (DHL), digitaloriginal (DPD) und Pixum (GLS) kamen alle nach der Bestellung am Freitagabend  am Dienstag morgen. Außer xpresslab (DHL), die sich einen Tag mehr Zeit ließen und die Bilder erst am Mittwoch lieferten.

  • digitaloriginal: 2
  • 1-night-print: 2
  • Pixum: 2
  • xpresslab 3

Eine 1 hätte es für eine Lieferung am Montag gegeben :-).

Verpackung

1-night-print lieferte die Fotos in einem Umschlag… leider war eine Ecke zerknickt. digitaloriginal liefert die Abzüge in einem länglichen Karton. Die Ware war in Ordung, zusützlich gab es eine kleine Tüte Gummibärchen von Haribo. Pixum lieferte die Fotos in einem normalen Karton. Durch die spezielle Legekunst des Unternehmens erreichten auch diese Fotos uns unversehrt. Trotzdem hätten sie sehr leicht zerknicken können. Xpresslab waren die einzigen, die die Bilder in einer stabilen Posterrolle lieferten. Auch hier keine Beanstandungen. Dazu gab es einen Kinder-Schokoriegel.

  • digitaloriginal: 1
  • 1-night-print: 3
  • Pixum: 2
  • xpresslab: 1

Die 1en wurden wirklich wegen der guten Verpackung gegeben und nicht wegen den Bestechungen mit Süßigkeiten. 😉

Qualität der Bilder

Die Qualität befand ich bei allen als gut bis sehr gut. Mit wissenschaftlichen Tests kann ich nicht aufwarten, genauso wenig, wie mit der Haltbarkeit und Birllianz der Abzüge. Vom Gesamteindruck her sind aber xpresslab und digitaloriginal… die Abzüge sehen nicht mehr aus wie Fotos, sondern wie gute Posterabzüge. Dies liegt besonders am Papier, dass mit 260 g/m² sehr kräftig zeigte und vor allem eine wundervolle Farbwiedergabe hatte. Bei den Papiersorten der anderen Hersteller handelte es sich um Kodak Premium-Papier in entsprechender Größe. Informationen zur Technik und zu Papiersorte und weiteren Details waren am besten bei digitaloriginal und xpresslab aufbereite. Die anderen Seiten boten die üblichen FAQs.

  • digitaloriginal: 1
  • 1-night-print: 2
  • Pixum: 2
  • xpresslab: 1

Preis

Die Preise entnehmt ihr bitte der Tabelle:

Anbieter           Preis pro Abzug in €                        Porto und Verpackung in €

digitaloriginal            4,99                                                   5,50

1-night-print              2,95                                                   2,45

Pixum                          1,99                                                   4,90

xpresslab                    4,95                                                   8,00

  • digitaloriginal: (15,95€) 5
  • 1-night-print: (8,35?€) 1
  • Pixum: (8,88€) 2 *
  • xpresslab: (17,90€) 5

Insgesamt- Die Endnoten

  • digitaloriginal: 2
  • 1-night-print: 2
  • Pixum: 2,2
  • xpresslab: 3

Fazit: Die besten Abzüge, der Qualität nach, machten digitialoriginal und xpresslab (wobei dies subjektiv ist). Den besten Service gab es bei digitaloriginal und 1-night-print. Am preiswertesten waren Pixum mit 8,88€ und 1-night-print mit 8,35€.

Wer also sparen will, kann getrost zu 1-night-print oder pixum greifen, wer dies spezifische Posteroptik auf Spezialpapier möchte, muss etwa doppelt soviel ausgeben und zu digitaloriginal gehen. Qualität und Service kosten.

*UPDATE: Der günstige Preis, welcher Pixum den ersten Platz in der Kategorie Preis verschaffte, bezog sich nur auf eine Sonderaktion, die ausschließlich im August diesen Jahres stattfand. Der reguläre Preis pro 30x40cm Abzug beträgt derzeit und wohl auch in Zukunft 4,99€.

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