Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich auf die Neubaublogger bei Klingsor antworten oder ob ich es einfach stehen lassen soll? Naja eigentlich bin ich ja der höhere Blogger. Jojo wohnt ja nur im 5. Stockwerk… ach egal…
Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich auf die Neubaublogger bei Klingsor antworten oder ob ich es einfach stehen lassen soll? Naja eigentlich bin ich ja der höhere Blogger. Jojo wohnt ja nur im 5. Stockwerk… ach egal…
Ich wollte ja noch darüber etwas schreiben… Die MTV Campus Invasion in Halle. Ich hatte meinem kleinen Bruder Vincent eine Eintrittskarte für dieses Festival geschenkt und da nun der Termin ran war, fuhren wir hin. Halle war ganz nett. Das Gelände lag gleich in der Nähe von einem Wohngebiet, so dass ich mich gleich heimelig fühlte. Gleich bei unserer Ankunft überquerten quitschvergnügt Ratten die Gehweg, um sich Nahrungsmittel zu besorgen. Ein wahrscheinlich sehr tierlieber Stadt. Die Straßenführung in eben dieser Stadt ist zwar gewöhnungsbedürftig, die Einheimischen aber wussten über die „Party“ bescheid und wiesen uns den Weg.
Anwesend waren an diesem Nachmittag: Clueso, Billy Talent, Tomte, Silbermond, Fettes Brot und Xavier Naidoo. Naja. Clueso konnte man vergessen. Ani, Vini und ich griffen erst bei Billy Talent richtig ins Geschehen ein. Die Kanadier legten eine Topshow hin und wussten Metaler, wie Rock’n’Roll[er] zu begeistern. Da sie nur ein Album draußen haben, hielt sich die Songdichte in Grenzen und man konnte artig tanzen. Anscheindend war das Hallenser Publikum nicht besonders Festival-erprobt und so zeigten sich die Mädels direkt vor der Bühne verwirrt von den Mosh- und Pogoeinlagen diverser Halbstarker.
Tomte lieferten eine nette Show und es gab durchaus Bewegung und Szenenapplaus. Auch Thees kritische Bemerkung zur Gottesfixiertheit von XN wurde positiv aufgenommen.
Voll war es eigentlich die ganze Zeit. Aber erst bei Silbermond hatten die Teenies ihre Möglichkeiten voll ausgeschöpft, um sich vor der Bühne zu sammeln. Altersdurchschnitt: 14 Jahre. Daneben standen wahrscheinlich nur noch BWLer, SpoWis und Konsorten mit ihren Freundinnen. Die Sängerin… wie heißt die eigentlich.. erzählte mehr als sie sang und alle waren glücklich. Kurz vor Schluß kamen dann die Brote auf die Bühne und boten einen Aufguss aus alten Hits in neuem Gewand und aktuellem Material. Neuerdings spielen die Brote auch selbst Instrumente. Ist wahrscheinlich der Problematik geschuldet, dass HipHop live einfach nicht funktioniert.
XN taten wir uns eine halbe Stunde lang an… schnarrch…. und gingen dann nach Hause. Kurzum: Durch das stark gemischte Programm interessierte mich nur die Hälfte der Akteure, trotzdem war es lustig…
Und mein kleiner Bruder ist jetzt „eingeweiht“.
Hier noch ein kleiner geschichtlicher Abriss der MTV CI: KLICK
Saubere Räume erzeugen eine geringeres familäres Feedback als verschmutzte und unordentliche.
Jetzt ist es passiert. 22. Eine doppelte Elf. Und es schlug Wellen.
1. Es gab ne Menge toller Geschenke. Dafür nochmal vielen Dank an alle.
2. Auch vielen Dank an all diejenigen, die zur Party kamen und mit uns feierten. Es war sehr toll.
3. Ein Besucheransturm auf www.urbandesire.de… wer auch immer da geklickt hatte, da ja der Großteil der Leser auf der Party waren.
4. Es war ein kleines Bloggertreffen und schlug ebenso digitale Wellen bei Klingsor, Baytor, Beetlebum, Theodore und Sapere Aude. Dafür vielen Dank.
5. Alle, die mir Grüße digitaler Art in Form SMS und Email schickten …Danke.
6. Hier kommen die Polaroids:







7. hier gibt es die restlichen Bilder: KLICK.
8. Ich fahr jetzt zu MTV Campus Invasion nach Halle.
9. Nochmal vielen Dank.
10. Tschüss!
Das klingt stark nach Vergangenheit. Heute habe ich erfahren, dass am 27.06.2006 das neue Dashboard Confessional – Album erscheint. Mit diesem Ein-Mann-Projekt verbinde ich Einiges.
Aber mal ganz langsam. Dashboard Confessional ist das Acoustic-Solo-Projekt des ehemaligen FurtherSeemsForever-Sängers Christopher Ender Carrabba. Damals als wir noch jung waren, war er der Inbegriff des Emos. Er hatte ein Rockabilly-Frisur und zugehackte Arme und sang des ganzen Tag über die Liebe und das Leben. In meiner kleinen Schulband coverten wir die anspruchsvollen Acoustic-Songs und fühlten uns Emo. Naja, man konnte auch beobachten wie einige immer mehr wie Chris Carrabba aussahen. Das aber nur nebenbei.

Interessant war aber, und darauf stand ich total, dass die ersten zwei Alben „Swiss Army Romance“ und „The Places You Have Come To Fear The Most (TPYHTFTM), nahezu komplett Acoustic waren. Laut der Legende soll bei Aufnahmen der ersten Band von Carraba (The Agency) ein bisschen früher im Studio gewesen sein und da mit Acoustic-Gitarre rumgespielt haben. Die Aufnahmen sollen den anderen Bandmitgliedern so gefallen haben, dass sie ihn überredeten, in der Acousticschiene weiterzuarbeiten. Nach der ersten EP (Drowning) erschien dann 2001 TPYHTFTM. Es wurde gut aufgenommen und so betrieb Chris weiterhin sein Soloprojekt.
Nebenbei stieg er dann bei FurtherSeemsForever (FSF), eine Emoband mit relativ christlichen Texten, als Sänger ein.
So spielte Chris Show um Show legte noch ein weiteres Album und diverse EPs nach. Der persönliche Höhepunkt für mich war aber ein Auftritt bei MTV-Unplugged. Es war immer wieder interessant, dass auf Konzerten von Dashboard Confessional, die Fans immer lauter mitsangen als Chris selber. Sie kannten jeden Song. Sie sangen alles mit. Einmalig. Und so verpflichtet MTV den jungen Sänger zu einem kompletten Acoustic-Konzert. Dieser Auftritt ist auch auf einer CD/DVD zu haben und absolut sehenswert.
Später trennt sich Chris von FSF, die sich ja jetzt auch bereits aufgelöst haben, um sich mehr um sein Soloprojekt zu kümmern. So entstand 2003 „A Mark, A Mission, A Brand, A Scar„. Dieses Album zeigt die Abkehr vom reinen Acoustic-Emo. E-Gitarren und Verstärker beherrschen den Ton. Zwar bleibt immer noch die bekannte, hohe und einprägsame Stimme von Chris, jedoch hat sich der Stil gewandelt. Zwar sind es immer noch traurig Texte über Liebe, das Leben und die Hoffnung, aber im elektronischen Gewand.
Nun erscheint am 27. Juni die neue Platte „Dusk And Summer„. Die erste Hörprobe im Myspace-Account verspricht Gutes, aber keine Rückwendung zum Acoustic-Emo. Seien wir also gespannt.
Auf Wunsch könnte ich noch Hörproben von den Schulband-Covern bereitstellen… 😉
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