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Monat: Dezember 2010 (Seite 3 von 3)

urbandesire.de schick für den Winter

Ich habe in einer kleinen nächtlichen Aktion, völlig überstürzt und wild das Design von urbandesire.de über den Haufen geworfen und ein neues Theme angepasst und veröffentlicht. Basis war ist das wundervolle WP-Theme „Smooth“ von Benoît Burgener. Der Hauptgrund war eigentlich der Wunsch nach mehr Breite. Klar, dass jetzt alles bisherigen Artikel irgendwie Grütze aussehen, da hier aber eh‘ kaum einer vorbeikommt und wahrscheinlich noch viel weniger Leute die alten Artikel lesen, ist das schon in Ordnung so. Außerdem rücke ich es so etwas mehr in die Nähe von tageausglas.de. Optisch. Irgendwie.

Das Bild ist für die 17 Feedleser. Und ja, es ist noch nicht final, vieles verschiebt sich noch, vieles muss noch umgebaut werden und ein paar Features kommen sicherlich noch hinein. Geplant ist das Ausblenden der Sidebar und ein bisschen hover-Schnick-Schnack.

Editors Choice I

Ich tüftel so schon eine ganze Weile daran herum. Nach dem großartigen „Blinkling lights and other relevations“-Doppelalbum aus dem Jahre 2005  hat sich „E“ dazu entschieden, eine Trilogie zu veröffentlichen. Doch während „Blinkling lights…“ einer fein justierten Dramaturgie folgt, die auch vermeintlich schwächere Songs trägt und die sich poetisch monothematisch um die zahlreichen familiären Tragödien innerhalb E’s Familie schlängelt, kann das innerhalb gut eines Jahres (Hombro Lobo, Juni 2009; End Times, Januar 2010; Tomorrow Morning, August 2010) veröffentlichte Trio, dem Doppelpack aus 2005 nicht das Wasser reichen. Warum?

Meine Vermutung warum geht in zwei Richtungen. Ich will E nicht schlechtes Songwriting unterstellen, ich will aber anmerken, dass er bei der Auswahl der Songs, die dann auf die Alben gekommen sind, ein wenig zu beliebig vorging. Denn die einzelnen Songs können nicht atmen. In „Blinking Lights…“ bereitet uns E auf das vor, was kommen wird; spielt mit Tönen, die er uns an verschiedenen Stellen stets in Erinnerung holt; entwickelt ein Theme, dass auf dem gesamten Album eine Rolle spielen darf. Die Tonalität und die Geschwindigkeit wirken trotz unterschiedlichster Songsstrukturen, Instrumentierungen und Einspeisungen wie aus einem Guss. Das gehört was zusammen, drängt sich da einem auf. Man hat Zeit durchzuatmen, zwischen dem Klavierspiel eines „If you see Natalie“  oder „God’s Silence“. Dieser musikalische Eindruck bestätigt sich auch im Poetischen. Es ist nicht, was man ja erwarten könnte bei dem bereits erwähnten Thema der Platte. Es ist eben nicht nur Trauer und Schmerz. Vielmehr mischt sich etwas dazwischen, das Zuversicht, Hoffnung und Kraft spenden will.

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links for 2010-12-08

  • In photography there are two types of light; hard or harsh light, and soft or diffused light. Hard light casts deep sharp shadows with well-defined edges, such as the case in high mid-day sun. Soft light casts softer shadows with edges less defined, such as the case on an overcast day. That’s because the light is bounced and diffused in different directions and is spilling into the shadows, so the size of the light becomes much larger.

    Eine wunderbare – technisch sowohl ästhetisch – Einführung für Blitztechniken outdoor und indoor von Diana Eftaiha.

  • Wieder mal eine animierte Weltkarte. Diesmal Twitter-API kombiniert mit Yahoo! Placemaker. Süße Tropfen-Tweets. Wann kommt die Karte, die wirklich durchdreht, weil sie versucht alle Social Networks abzubilden. Das wäre der absolute Hammer.
  • „Wir schreiben das Jahr 2021, Bundeskanzler Maria-Walther Klausenpeter verkündet das neue Gesetzt zum Schutz der Öffentlichkeit vor Smartphones. Künftig dürfen in Restaurants, ohne eigenen Smartphone-Bereich keine mobilen Endgeräte mehr genutzt werden.“

    Sven Döring über den kommenden Homo connectus.

  • Subkommunikationstools auf Smartphones können sich nur durchsetzen, wenn sie plattformübergreifend agieren. Woizzers bedient zumindest schon mal Android und IOS und erreicht somit schon mindestens 42% Prozent des Markts – den Faktor mal ignorierend, dass man die Apps ja auch erstmal installieren muss und ausreichend Leute benötigte, die sich ebenfalls damit umherbewegen.
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