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Monat: September 2009 (Seite 4 von 4)

Endlich richtig ins Schreiben gekommen. Ein extrem kreativer Anfang der Einleitung…

Wo ist der Anfang?

Wo ist der Anfang…?

(via geekglasses)

Zeitplan V2

Aktualisierung….

faust2:

Orientierungs- und Planungsphase (Mai-Juli 2009)

  1. Themensuche und erste Planung ?
  2. Thema erkunden: Grenzen abstecken ?
  3. Erste Literatursuche ?
  4. Thema eingrenzen ?
  5. Festlegung von Fragestellung ?
  6. Methodik und Vorgehensweise ?
  7. Exposé × (wir wollen es ja nicht übertreiben)

Recherche und Materialbearbeitung (Aug 2009)

  1. Systematische Literatursuche: Bibliographieren ?
  2. Beschaffen der Literatur in verschiedenen Bibliotheken, Buchläden oder Archiven ?
  3. Bibliographiedatenbank erstellen ?
  4. Lesen und Exzerpieren/ Auswerten der Literatur/ Quellen entsprechend Methodik und Fragestellung Strukturieren des Materials
    1. Methoden: Strukturalismus, Diskursanalyse (Foucault, Link, Schneider, Genette, Pfister, Haberkorn, Matussek
    2. Diskurse und Motive: Geologie, Evolution, Geschichte (&) Natur, Mythos: (das wäre jetzt zu umfangreich)
    3. verschiedene Interpretationsansätze: Mandelkorn, Schlaffer, Emrich, Matussek, Metscher, Zabka, Schneider, Eppelsheimer, Arens, Wieland, Pongs etc.
    ?
  5. Strukturieren des Materials ? Mindmap ? (vgl. hier)
  6. Erarbeiten einer Gliederung ?

26. August 2009 – Sprechstunde: Gliederung vorstellen ?

Rohfassung (Aug-Dez 2009)

  1. Formulieren der Rohfassung (derzeit 1. Teil)
  2. Ru?ckwirkende Veränderung der Struktur

(Ich denke, das sollte noch etwas genauer durchstruktuiert, jaja.)

Überarbeitung (Dez 2009)

  1. Editieren nach rotem Faden: Vollständigkeit, Überleitungen, Konsistenz, „Tempo des Textes“ (5.-7. Dez.)
  2. Editieren nach wissenschaftlichen Standards: Logik, Begrifflichkeit, Anmerkungsapparat, Quellen- und Literaturverzeichnis (8.-12. Dez.)
  3. Editieren nach sprachlichen Gesichtspunkten: Satzstruktur, Ausdruck, Adjektive, Metaphern (12.-16.)
  4. Überarbeitung von Einleitung und Schluss (17.-20.)

Korrektur (Jan 2010)

  1. Korrekturlesen I: (evt. Alex, Gregor, Bob) Logik, Begriffe, Argumentation
  2. Korrekturlesen II: (Fredi, wer will?) Eliminieren grammatikalischer und orthographischer Fehler, Formali
  3. Überpru?fen von Verweisen, Zitaten, Quellen
  4. Reinschrift
  5. Endkorrektur

Abgabe (Feb 2010)

  1. Druck (Donnerstag, 11. Februar 2010)
  2. Binden (Donnerstag, 11. Februar 2010)
  3. Abgabe ASTA (Montag, 15. Februar 2010)

Fehler in der englischen Wikipedia

janitoroflunacy:

Caspar David Friedrich ~ Memorial Monument to Goethe 1835

Das stimmt nicht. Dieses Gemälde ist nicht von Friedrich, sondern von Carl Gustav Carus. Die englische Wikipedia hat sich da geirrt. Scheint aber häufiger vorzukommen, dass Friederich und Carus verwechselt werden.

Im Staub des Zwingers: Natur und Idee

Es muss natürlich eine Fügung des Schicksals sein, dass wenn ich nun schon einmal in Dresden weile, die Staatlichenportrait_carus Kunstsammlungen Dresden genau die richtige Ausstellung für mich bereithalten: Carl Gustav Carus: Natur und Idee. Carus? … werden sich jetzt einige fragen. Carl Gustav Carus (*1789 – † 1869) war ein Zeitgenosse Goethes. Aber nicht irgendeiner. Der Mediziner, Naturforscher und Maler Carus zählt zu den Verehrern Goethes. Dessen literarische Schaffen inspirierte ihn zu zahlreichen Landschaftsgemälden und Skizzen. Desweiteren lagen die beiden, Goethe und Carus, nach einem Treffen im Juli 1821 auch im regen wissenschaftlichen Austausch über Themen der Botanik, Morphologie, Anatomie, Farbenlehre sowie der Landschaftsmalerei selbst. Carus zählt somit zu einem der Vertreter der wissenschaftlichen Debatten, der in die Diskurse der Goethezeit einzuordnen ist, die es in meiner Arbeit aufzudecken gilt.

Es gibt die nette Anekdote, dass bei einem Treffen der beiden ein Karlsbader Trinkglas (auch zu sehen in der Ausstellung im Residenzschloss Dresden bzw. dem Zwinger Gewölbe) als symbolisches Anschauungsobjekt diente, um durch dessen Trübung das Urphänomen der Farbentstehung zu verdeutlichen (Entopische Farben). In das Glas wurde mit einem bestimmten chemischen Verfahren ein trüber Schmelz aufgetragen, der dazu diente eine geringelte Schlange abzubilden. Hielt man das Glas nun über einem schwarzen Untergrund und bot sich so dem Glas wenig Lichtmenge, zeigte sich die Schlange blau, bei größerer Lichtmenge, etwa einem weißen Untergrund, färbte sich die Schlange gelb. Carus bat nach dieser Unterredung, um die Übersendung solch‘ eines Glases, dem Goethe leider nicht nachkommen konnte. Stattdessen schickte dieser auf ähnliche Weise bearbeitete trübe Glasplättchen.

Trotzdessen erhielt Carus in vielen Bereichen seiner Naturforschungen (Anatomie, Psychologie) und Kunstmalerei nur wenig Anerkennung durch Goethe. Nach dem Ableben Goethes versuchte sich Carus auch als Biograph und Interpret Goethes, da dessen literarisches Schaffen, wie bereits erwähnt, Inspirationsquelle für zahlreiche Naturstudien und Gemälde, aber auch Ansporn für naturwissenschaftliche Forschung (Beispiel: Anatomie und Goethes Entdeckung des Zwischenkieferknochens beim Menschen) war.

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