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Monat: Januar 2007 (Seite 2 von 5)

Kaffeekultur?

An alle Zweifler und Querköpfe:

Die aktuelle und erneuerte Kaffeekultur mit barartigen Verkaufsräumen, dem dazu passenden Wlan-Anschluss und der pseudonetten Bedienung stammt aus den USA.

Auch wenn es Zweifler gibt, die kontinentaleuropäische Ursprünge (italienische Espresso-Bars oder Wiener Kaffeehäuser) sehen, sei diesen hier gesagt, dass nahezu alle Coffee Shops sich nur dieses Ambiente und Flairs der alten Kaffeekultur bedienen. Aber das Abfüllen von Kaffee in Pappbecher zum Mitnehmen stammt aus dem Mutterland der Pappbecher den USA. Und genau das ist es, was die „Kaffeeläden“ ausmacht. Wenn der Kaffee nicht mitgenommen werden kann, dann ist es ein richtiges Café. Der Kaffee wird im Coffee Shop an der Theke bestellt, nachdem man ganz „fastfood“-like von einer an die Wand gehängten Karte sein gewünschtes Getränk herausgefischt hat, man nimmt ihn selber mit zum Platz. Das teure Servicepersonal, was in klassischen Kaffeehäusern immer um einen herumwuselt, entfällt.

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Schreibtischstöckchen

Der gute Herr Beetlebum hat mir wieder mal ein Stöckchen zugeworfen. Es handelt sich um eine Schreibtischstöckchen. Beim Zurückverfolgen zum vermutlichen Ursprung fiel mir auf, dass fast alle bereits mit TFTs arbeiten und ich einer der wenigen bin, der noch in ein echte Röhre starrt.

Das Bild zeigt meine Schreibtische (ja Dekadenz, ich habe 2 Schreibtische) während der Erledigung einiger Lateinhausaufgaben. Klickt also auf das Bild, um über die Flickr-Notes mehr zu erfahren.

schreibtisch_stöckchen

Update: Upps, ich muss das Stöckchen ja noch weiterwerfen: Das sind die einzigen drei, bei denen mich der Schreibtisch wirklich interessiert: 1. Rene 2. Robat 3. Norbert

Kuno ist tot

Ein großartiger Kater ist von uns gegangen. Heute musste leider nach recht schwerer Krankheit unser Kuno – ein famoser, rotgetigerter Kater – eingeschläfert werden. Er hatte sich von seinen Nierenleiden nie wirklich erholt, behielt aber bis zu seinen letzten Tagen seinen majestätischen Charme, wenn er durch die Wohnung lief. Mit seinen oftmals desinteressierten Augen zeigte er immer wo es lang ging. Er wird uns immer in Erinnerung bleiben, als der dicke Kuno mit den Ballettbeinen. Und wer bitteschön ist eigentlich Garfield?

kuno

Tschüss Dicker.

Gestern im Rewe

… ich stand mit Ani am Gemüsestand und nestelte an einer dieser nervigen Plastiktüten herum. Ich wollte sie mit Strauchtomaten – 1,99 € das Kilo – befüllen. Ich bekam es einfach nicht hin, die Tüte zu öffnen. Und auch Ani machte keinerlei Anstalten, mir zu helfen. Sie starrte gedankenlos auf meine Finger, wie sie versuchten durch Reiben und Ziehen die Aneinandergeklebten Tütenwände trennen.

Nach einiger Zeit kam der Marktleiter, der gerade dabei war den Bananenstand aufzufüllen, auf uns zu, nahm mir lächelnd die Tüte aus der Hand und sagte: „Wenn die Dame jetzt nicht dabei wäre, würde ich ihnen mal was erzählen!“

Ani und ich blickten auf: „Sie können das ruhig sagen, wir verkraften das schon.“

Er, während er die Tüte mit einer Hand öffnete: „Früher hätten wir gesagt: >>Wenn da jetzt Haare dran wären, würden sie es aufbekommen.<<."

Ich les das jetzt nicht

Hä?

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