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Gestern im Rewe

… ich stand mit Ani am Gemüsestand und nestelte an einer dieser nervigen Plastiktüten herum. Ich wollte sie mit Strauchtomaten – 1,99 € das Kilo – befüllen. Ich bekam es einfach nicht hin, die Tüte zu öffnen. Und auch Ani machte keinerlei Anstalten, mir zu helfen. Sie starrte gedankenlos auf meine Finger, wie sie versuchten durch Reiben und Ziehen die Aneinandergeklebten Tütenwände trennen.

Nach einiger Zeit kam der Marktleiter, der gerade dabei war den Bananenstand aufzufüllen, auf uns zu, nahm mir lächelnd die Tüte aus der Hand und sagte: „Wenn die Dame jetzt nicht dabei wäre, würde ich ihnen mal was erzählen!“

Ani und ich blickten auf: „Sie können das ruhig sagen, wir verkraften das schon.“

Er, während er die Tüte mit einer Hand öffnete: „Früher hätten wir gesagt: >>Wenn da jetzt Haare dran wären, würden sie es aufbekommen.<<."

10 Kommentare

  1. wie meinte der mann das nur?!?!? *ani überlegt angestrengt*

  2. 😀 … der Marktleiter ist wirklich nett. Der grüßt mich schon immer und ich weiss gar nicht warum. Ich glaube der verwechselt mich mit irgendjemanden.

  3. Hehe, das stelle ich mir gerade bei dem Marktleider des Rewe Marktes vor in dem ich immer einkaufe… unvorstellbar 😉

  4. Den Spruch hab ich in meiner Lehre damals häufiger gehört. Allerdings in etwas anderem Zusammenhang. Und zwar immer, wenn man etwas irgendwo nicht reinbekam, da kam vom Gesellen IMMER der Spruch: „Soll ich Dir ein paar Haare drum machen, dann kriegst das bestimmt rein.“
    Keine Ahnung was das bedeuten sollte. 😉

  5. Ob mit oder ohne Haaren – in beiden Fällen hilft es, die Finger leicht anzufeuchten und es dann zu probieren!

  6. wäääääääääääääääh ich kann nieee mehr schlafen wäääääääääähhhh

  7. *lol* na der spruch ist doch mal echt lässig! 😉

  8. der spruch ist eigentlich für leute gedacht die das schlüsselloch nicht finden…..
    gruß

  9. Dazu fällt mir eine Situation letztens in „meinem“ REWE ein:
    Auf dem Kassenband fahren die Einkäufe eines jungen Mannes und dahinter meine in Richtung Kassiererin.
    Schlampigerweise hatte die genauen Besitzverhältnisse nicht mit einem Waren-Trennstab geklärt, so dass die Kassiererin den Typ nach dem Scannen einiger Waren fragt: „Sind das Ihre Eier?“ Er: „Nä, wieso? Sehn se irgendwo Haare?“
    Es war allerdings sein Eier-Karton, was er zugab, als die Kassiererin knallrot wurde…

  10. Das ist ja mal wirklich ein eher unpassender Spruch. Ich musste zwar schmunzeln als ich ihn gelesen habe, allerdings ist er eher was für die Stammkneipe als bei der Arbeit im Supermarkt erzählt zu werden… Naja, wenn man das Ganze etwas lockerer sieht ist das sicherlich ok. Ich kann mir allerdings durchaus vorstellen, dass es einige Leute gibt, die extrem allergisch auf solche Scherze reagieren… Naja, bei der nächsten Männerrunde lasse ich den Spruch mal geschickt ins Gespräch einfließen. Mal schauen wie er so ankommt.

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